Pflege von solanum

hi mal wieder,

ich habe eine solanum „pepino gold“ - das ding wächst sehr toll und hat viele grosse blätter und dem entsprechend auch viele „äste“ und verzweigungen - hierzu auch meine frage:

die zweige sind sehr dünn und deshalb biegen sie sich durch die vielen schweren blätter alle herunter - sieht komisch aus…

blüten hats noch keine.

hab im netz nachgelesen, aber viel stand nicht dort: http://de.wikipedia.org/wiki/Pepino

muss ich die äste runterschneiden damit sie dicker werden und wenn ja wann und wie ists mit blüten - sprich früchten?

danke mal wieder :smile:

LG

nina

hi mal wieder,

hallo nina,
von Deinen solanum habe ich auch keine ahnung. schneiden würde ich jetzt noch nicht, da du sonst etwaige blütenansätze mit weg schneidest. ich denke das schneiden hat zeit bis zum einräumen im herbst. wenn ich das richtig gelesen habe gehört das mit den hängenden ästen wohl dazu… schau doch einfach mal bei

http://mitglied.lycos.de/rkraft/Pepinofotos/pepino.htm

oder aus einer anderen seite:

Pepino

Pepino (Solanum muricatum) ist ein Fruchtgemüse und gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist damit zum Beispiel mit Tomate und Kartoffel verwandt. Da die Melonenbirne, so ihr deutscher Name, nur über Stecklinge sortenecht zu vermehren ist, muss man sich zunächst eine Pflanze kaufen. Da Solanum muricatum häufiger als Zier- denn als Nutzpflanze gehandelt wird, schaut man sich zweckmäßigerweise im Sortiment der Zier- und Kübelpflanzen nach ihr um. Vereinzelt wird sie auch als Ampelpflanze angeboten. Von der „Mutterpflanze“ können Stecklinge geschnitten werden, die man im Zimmer heranzieht. Damit die Bewurzelung gelingt, verwendet man am besten ein Zimmergewächshaus oder stülpt eine durchsichtige Plastiktüte über die Stecklinge. Da die Pflanzen sehr frostempfindlich sind, dürfen sie erst nach Mitte Mai ins Freiland gestellt oder gepflanzt werden. Sie benötigen viel Wasser - insbesondere, wenn sie nicht ausgepflanzt sondern als Kübel- oder Ampelpflanze gehalten werden - und nicht zuviel Dünger. Insbesondere hohe Stickstoffgaben müssen vermieden werden, weil sich sonst zwar viel Laub, aber nur wenig Früchte bilden. Ein sonniger Standort ist vorzuziehen, da die Früchte viel Licht benötigen.
Ausgepflanzt wird die Melonenbirne zu einem ca. einen Meter hohen Halbstrauch. Die Früchte sind goldgelb mit lila Streifen und apfelgroß. Ihr Geschmack ist eine Mischung aus Melone und Birne. Sie haben einen hohen Zucker- und Vitamin-C-Gehalt und sind sehr saftig. Sie eigenen sich geschält besonders für den Frischverzehr.
Durch ihre lange Lagerfähigkeit (ca. zwei Monate) hat man bis in den Winter hinein frische Ware. Man kann mit fünf bis 20 Früchten pro Pflanze rechnen. Die Überwinterung der Pflanzen erfolgt in einem hellen, frostfreien Raum. Ist nicht genug Platz vorhanden, die großen Pflanzen zu überwintern, kann man auch im Spätsommer Stecklinge schneiden und bewurzeln und diese kleinen Pflanzen im Haus überwintern.

also als ampelpflanzen müssen die wohl ein bischen hängen… denke das mit dem dünger ist wichtig. und wenn es mit der ernte in diesem jahr nicht klappt… bald fängt ein neues an… lieben gruß - jochen

ps. google, und dann ´Solanum muricatum´ eingeben, da findest du einiges…