Hallo,
wir haben im Garten einen Korkenzieherhaselnussbaum, der dringend beschnitten werden müsste. Weiss jemand, ob das geht und wenn ja was dabei zu berücksichtigen ist? Und wann die richtige Zeit ist?
Danke schon mal im voraus.
Lothar
Hallo,
wir haben im Garten einen Korkenzieherhaselnussbaum, der dringend beschnitten werden müsste. Weiss jemand, ob das geht und wenn ja was dabei zu berücksichtigen ist? Und wann die richtige Zeit ist?
Danke schon mal im voraus.
Lothar
Hallo !
Die gerade wachsenden Zweige abschneiden. Sie unterscheiden sich deutlich von den Korkenzieherästen. So tief wie möglich ab.
Alles andere nach eigenem Ermessen. Den Strauch so schneiden, wie es am besten gefällt oder so lassen.
Nur die geraden Zweige.
mfgConrad
Hallo Lothar,
Kurz vor Ostern 3-4 jährige Aeste absägen und als „Osterbäume“ verschenken.
Diese (genveränderten?) Haselnussstauden werden auf Unterlagen von gewöhnlichen Hasennussen aufgepfropft.
Die von Conrad erwähnten geraden Zweige aus der Unterlage, müssen sofort nach Austrieb abgerissen werden.
Gruss
Fritz
a.d.Uw.
Hallo, Fritz!
Diese (genveränderten?) Haselnussstauden werden auf Unterlagen
von gewöhnlichen Hasennussen aufgepfropft.
Bitte nicht „Genveränderung“ mit Mutation" verwechseln!
Bei der Korkenzieherhaselnuss dürfte eine natürliche Mutation vorliegen; meine Eltern haben seit mindesten 20 Jahren einen solchen Busch vor dem Haus, und ich glaube nicht, daß die Gentechnik zu der Zeit schon so weit war; und falls doch, wurde sie sicher nicht zu Erzeugung wirtschaftlich eher uninteressanter Zierpflanzen eingesetzt.
In Frankreich, in der Nähe von Reims, gibt es übrigens einen Wald, in dem einige Dutzend (oder mehr?) solcher Mutanten natürlich wachsen (ich glaube, es sind meist Eichen). Leider weiß ich den Namen nicht mehr genau, irgendwas in Richtung Bois du foux (vielleicht weiß einer der werten Experten/innen Genaueres?).
Mein Vater beschneidet seine Korkenzieherhasel übrigens nach Lust und Laune, bei Bedarf (wie ja schon erwähnt) im Frühjahr für Osterzweige oder im Herbst, wenn der Busch zu groß wird, und zwar radikal ohne Rücksicht auf Verluste, ganz unten am Astansatz. Bei zu großen Schnitten versiegelt er die Wunde.
Grüßle
Regina
Hallo Regina,
Du hast natürlich recht, diese Abart ist eine natürliche Genveränderung (Mutation)
Eine Mutante , gefunden 1863 in England.
http://www.landwirtschaftskammer.de/verbraucher/gart…
Bitte nicht „Genveränderung“ mit Mutation" verwechseln!
warum nicht ? ist ja das gleiche,…
erschrecken darf`st Du nur, wenn der Mensch im schlechten Sinn solche Veränderungen vornimmt.
Alle K.haslen, die ich kenne sind aufgepfropft.
Mit den krummen Dingern kann man vermutlich
„Stecklingsvermehrung“ vergessen.
Seit vielen Jahren pfropfe ich diese auf junge, gewöhnliche Haselnussstauden, die ich im Wald finde.
In den Baumschulen werden zur Vermehrung ende Juli, wie bei Obst und Rosen etc., auf entsprechende Unterlagen „Augen“ eingesetzt, genannt „Okulieren“
Gruss
F.