Hallo,
ich habe einen Kübelpflanzengarten auf der Terasse. Einige Pflanzen, die schon mehrere Jahre alt sind und gesund u. robust waren, sterben nun innerhalb von wenigen Tagen komplett ab - die Blätter werden von den Spitzen her braun und sterben ab, bleiben aber an der Pflanze. Ein radikaler Rückschnitt hilft nicht - es bleiben nur Strünke übrig, die weiter schwarz werden und ebenfalls absterben. Vor ein paar Wochen sind mit so innerhalb von zwei Wochen mehrere Stechpalmen eingegangen (Ilex xxx), danach ein Heiliger Bambus (Nandina domestica), und nun, wieder einige Wochen später, hat es den Duftschneeball erwischt (Virburnum burkwodii). Von Schädlingsbefall ist nichts zu sehen; Standort, Wasserversorgung und Düngung sind unverändert. Ich mache mir nun natürlich Sorgen um die anderen Pflanzen. Hat jemand eine Idee, was das sein könnte?
Vielen Dank und grüne Grüße, Antje
blöde Idee…
Hallo Antje,
ist es auszuschließen, dass ein netter Nachbar was an die Pflanzen kippt? Hat es bei und in der Nachbarschaft mal gegeben.
Gruß
Johannes
Hallo, Johannes,
ich frag’ lieber nicht, was dem vorausgegangen ist, aber nein, das ist auszuschließen. Trotzdem danke.
Grüße, Antje
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Hallo Antje,
ich habe einen Kübelpflanzengarten auf der Terasse. Einige
Pflanzen, die schon mehrere Jahre alt sind und gesund u.
robust waren, sterben nun innerhalb von wenigen Tagen komplett
ab - die Blätter werden von den Spitzen her braun und sterben
ab, bleiben aber an der Pflanze. Ein radikaler Rückschnitt
hilft nicht - es bleiben nur Strünke übrig, die weiter
schwarz werden und ebenfalls absterben. Vor ein paar Wochen
sind mit so innerhalb von zwei Wochen mehrere Stechpalmen
eingegangen (Ilex xxx), danach ein Heiliger Bambus (Nandina
domestica), und nun, wieder einige Wochen später, hat es den
Duftschneeball erwischt (Virburnum burkwodii). Von
Schädlingsbefall ist nichts zu sehen; Standort,
Wasserversorgung und Düngung sind unverändert. Ich mache mir
nun natürlich Sorgen um die anderen Pflanzen. Hat jemand eine
Idee, was das sein könnte?
das hört sich für mich sehr nach Pilzbefall an. Vermutlich die Sorte, die sich in den Leitungsbahnen der Bastschicht unter der Rinde der Pflanzen breit macht und die Wasserversorgung killt.
Dafür spricht auch, dass zurückgestutzte Zweige schwarz werden.
Wie man erfolgreich dagegen ankämpft, kann ich Dir nun leider nicht sagen. So einen Schaden hatte ich noch nicht.
Zu vermuten ist aber, dass gesunde Pflanzen schleunigst aus der Umgebung der befallenen entfernt werden sollten. Spritzmittel/Lösung zum Geißen gegen den Pilz kennt bestimmt der Herrscher über den Giftschranks im Gartencenter. Auf „biologisch“ setzen würde ich bei diesem massiven Schaden nicht.
Womöglich musst Du die Überreste der Todesfälle verbrennen, die Erde in den Biomüll kippen (Großkompostanlagen entwickeln genügend Hitze, um Plize + Sporen abzutöten) und die Gefäße zuerst mit heißem Seifenwasser, dann mit Essigwasser säubern.
Viel Erfolg
Geli
Hallo Antje
Vielleicht einige Wuermer eingeschleppt von Vögeln?
Erde komplett ausgetauscht?
Aloha - digi
Hallo,
das hört sich für mich sehr nach Pilzbefall an. Vermutlich die
Sorte, die sich in den Leitungsbahnen der Bastschicht unter
der Rinde der Pflanzen breit macht und die Wasserversorgung
killt.Dafür spricht auch, dass zurückgestutzte Zweige schwarz
werden.(…) Das Absterben geht einfach weiter, udn die Strünke (schon vorher) sind evtl. eine Sporenschleuder…, also bloss weg von den noch gesund aussehenden Pflanzen. Die Erde der ruinierten Sträucher) in die Biotonne! (und falls schon auf dem Kompsot gelandet, wieder wegholen).
War eben bei der Recherche nach den Paprikabäumchen auf Vertcillium-welke gestossen, auf die diese Beschreibung passt. Könnte bei dem Wetter in diesem Jahr gut der Fall sein… Da gibt es aber, glaube ich, kein Gegenmittel (zumindest steht im Einsatz gegen Paprika (http://www.chili-balkon.de/krankheiten/krankheiten.html), müsste man mal googlen, ob es was im Zierpflanzenbereich gibt.
Gruss,
K_K
Hallo,
& vielen Dank Euch allen. Das sieht ja gar nicht gut aus - aber das war ja eigentlich klar. Also werde ich mich mal mit Pilzbekämpfungsmaßnahmen befassen. Verwunderlich finde ich allerdings zwei Dinge: 1) Das Unkraut in den betroffenen Töpfen wächst fröhlich weiter, das dürfte ja bei Pilz- oder Wurmbefall eigentlich auch nicht passieren? 2) Woher kommt sowas? Ich habe, wie schon gesagt, eine ziemlich isolierte Dachterasse weit oben, mitten in der Stadt.
Jedenfalls nochmal herzlichen Dank & viele Grüße,
Antje
Hallo,
grundsätzlich würde ich sämtliche Pflanzen umtopfen in frische Erde. Vorher die Töpfe saubermachen (mit scharfem Sodawasser ausscheuern). Dann die Pflanzen mit einem Kupferspritzmittel behandeln. Sicherheitshalber kannst du gegen evenuelle Schädlinge eine Brühe mit dem Mittel „BI58“ gießen. Wenn das nicht helfen sollte, dann für die Pflanzen Quarantäne anordnen, also möglichst großen Abstand zwischen den Pflanzen und dazu weg von voller Sonne, eher in den Schatten stellen. Damit verminderst du den Stoffwechsel der Pflanze und verminderst den Transport des Krankheitserregers in der Pflanze.
Bilder wären nett, oder hast du noch genauere Beschreibungen des Krankheitsverlaufes?
Gruß
André
Hallo, André,
& vielen Dank. Ich hab’s jetzt erstmal mit Pilzgift, Schatten & Quarantäne versucht - Umtopfen klingt zwar vernünftig, wäre aber ein *Riesen*aufwand. Bilder habe ich im Moment nicht, reiche ich aber nach, sobald es was zu sehen gibt - im Moment ist ja nur eine Pflanze betroffen, und da habe ich die betroffenen Teile zurückgeschnitten & vernichtet.
Herzliche Grüße, Antje
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Hallo,
& danke für den Tip. Ich habe gegoogelt & auch kein Gegenmittel - außer denen von Geli empfohlenen - gefunden. So ganz passen die Symptome auch nicht - ich versuch’s jedenfalls erstmal mit der Pilzbekämpfung.
Grüße, Antje
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