Gewürzluike
Servus Bolo,
das wäre wohl einen Versuch wert, denke ich. Ich habe als Stift beim Mostobstlesen (zu dem sie degradiert waren, weil kein Handel sie mehr annahm. Zusammen mit Jakob Fischer, Brettacher, Erdbeerapfel, Rosenapfel, Ontario und all diesen schönen Dingen) pfundweise davon verzehrt. Auf einem frischen, kalkigen, aber wegen Grundmoränen tendenziell staunassen Pseudogley im Tettnanger Raum.
Die Gärtnerei (ohne eigene Baumschule, möglicherweise ist die Quelle der vom Kleinen König vermutete Freak im Rheinhessischen), von der ich sie habe, ist Blauetikett-Bornträger GmbH in Offstein - http://www.blauetikett.de -. Trotz der HP empfehle ich, das Angebot von Blauetikett als Prospekt auf Papier anzufordern, mehr verrate ich nicht, aber ich glaube, es wird Dir ein großes Vergnügen sein, den Prospekt zu sehen.
Neben Berlepsch, Goldparmäne, Oldenburg, Kaiser Wilhelm, Ontario und Winterrambour gibts dort auch die Luike, die beschrieben wird als
„Beliebte und robuste Tafelsorte, langlebig und anspruchslos, (…) guter Pollenspender“. Ich habe vor der Bestellung angefragt, ob die wohl meinen für fast alles Obst gräuslichen Auenton vertragen würde, und nach Rücksprache mit dem Baumschuler (!!) die Auskunft erhalten, das könnte wohl gehen, wenn eine ordentliche Kalkversorgung gewährleistet ist - was bei Dir auf am Deifl saira Hirnschaal das kleinere Problem sein dürfte… Aber der mühselig zu durchwurzelnde dichte Boden - ob von Ton oder von Fels, ist vielleicht nicht so entscheidend - scheint der Luike nicht so große Schwierigkeiten zu bereiten.
Wahrscheinlich erzählt Dir Dr. Doris Väth (ich frage mich, in welcher Fakultät promoviert, aber ich denke, es ist eher eine Naturwissenschaft) von Bornträger gern mehr dazu.
Und jetzt ist genug mit Reklame für heute…
Sey gegrüszt!
MM