Hallo,
hat damit schon jemand Erfolg gehabt? Meine Pelargonien überstehen den Winter nicht oder nur sehr angegriffen. Im Keller ist’s zu dunkel, im Flur nicht hell genug (fangen an zu schießen). Jetzt dachte ich, ich probier’s wie die Damen früher in der „guten Stube“ (aber da war es früher nur selten so warm wie heute mit Zentralheizung?). Wer weiß was weiteres? Hell und kühl genug wie in den Büchern empfohlen geht leider nicht.
Schon mal herzlichen Dank
Ana
Hallo Ana,
hat damit schon jemand Erfolg gehabt? Meine Pelargonien
überstehen den Winter nicht oder nur sehr angegriffen. Im
Keller ist’s zu dunkel, im Flur nicht hell genug (fangen an zu
schießen). Jetzt dachte ich, ich probier’s wie die Damen
früher in der „guten Stube“ (aber da war es früher nur selten
so warm wie heute mit Zentralheizung?). Wer weiß was weiteres?
Hell und kühl genug wie in den Büchern empfohlen geht leider
nicht.
lass Dir sagen, dass zumindest manche Duftpelargonien Prinzessinnen auf der Erbse sind. Ich habe einen hellen und kühlen Wintergarten, aber so richtig unbeschadet kommen sie auch dort nicht durch.
Die gute Stube ginge nur, wenn es bei Dir tags unter 15°, nachts unter 10° Grad hätte. Sonst hilft vielleicht tägliches Übersprühen gegen Lufttrockenheit und ein geschicktes Händchen beim Gießen.
Der dunkle Keller funktioniert, wenn er kalt ist und Du es übers Herz bringst, die Duftpelargonien bis ins Holz zurück zu stutzen und so gut wie gar nicht zu gießen.
Ich gebe aber gerne zu, dass einige Sorten dann beleidigt reagieren. Manche kann man überhaupt nur in Form von Stecklingen über den Winter retten. Zumindest ist es bei mir so.
Man muss bei allem sowieso bedenken, dass Duftpelargonien im südlichen Afrika heimisch und HalbwüstenPflanzen sind. Für sie beginnt dort jetzt ungefähr der kühle, feuchte, aber eben nicht regenreiche Frühling. Da will Pflanze wachsen, blühen, fruchten - und dann kommen wir und stecken sie in den Winterschlaf.
viele Grüße
Geli
Liebe Geli,
herzlichen Dank für die vielen Infos. Ich werde die Pelargonien dann wohl beschneiden müssen.
Zur Stecklingsvermehrung: Ich habe gelesen, der günstigsten Zeitpunkt wäre im Februar? Anderswo stand, es ließen sich eigentlich jederzeit Stecklinge machen?
Herzlichen Gruß
Ana
hallo Ana,
herzlichen Dank für die vielen Infos. Ich werde die
Pelargonien dann wohl beschneiden müssen.
Zur Stecklingsvermehrung: Ich habe gelesen, der günstigsten
Zeitpunkt wäre im Februar? Anderswo stand, es ließen sich
eigentlich jederzeit Stecklinge machen?
Februar wäre in Südafrika Ende des Sommers. Soweit könnte es stimmen. Nur sind nicht optimal bei uns überwinterte Duftpelargonien zu diesem Zeitpunkt bereits rundherum geschwächt. Darum würde ich es lieber jetzt noch tun. Aber es geht grundsätzlich während des Sommers immer.
Das Kitzlige beim Anziehen von Stecklingen ist unabhängig eher das Verhältnis von Feuchtigkeit und Trockenheit im Anzuchtsubstrat. Zu naß bringt sie um, zu trocken auch. Ich habe gute Erfahrungen mit Einheitserde + Sand (etwa 1:1) gemacht.
viele Grüße
Geli
Hallo Geli,
vielen Dank für die Rückantwort. Ich werde es nach deiner Methode probieren - vielleicht bekomme ich ja dieses Mal „einige Kinder groß“.
Gestern abend/heute nacht fiel bei uns der erste Schnee, der liegen blieb. Die Pelargonien am Haus unter der Pergola haben nun auch Abschied von ihrem Freiluftaufenthalt nehmen müssen und kamen in den Kellerknast. Schade, der heurige Oktober/November war ja für sie wie in der Heimat (bis auf die fehlende Feuchte).
Grüße aus dem Vorharzer Land
Ana
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