Ich bin vor kurzem in eine neue Wohnung mit Garten gezogen. Da es Neubau ist, ist der Garten dementsprechend jungfräulich.
Mir gibt nun die dort aufgefüllte Erde zu denken. Sie besteht größtenteils aus kleinen Steinen, teilweise Lavesteine aber auch normale Kieselsteine bis zu einer Größe von ca. 1,5cm.
Der Bauherr meinte das wäre Standard, aber der von ihm ausgesääte Rasen wächst nicht wirklich flächendeckend. Zumal die Steine auch eine geschlossene Rasenfläche verhindern.
Liege ich hier als Laie falsch, wenn ich vermute, dass hier einfach Bauschutt aufgefüllt wurde oder kann ich wirklich damit rechnen, dass ich bald einen schönen Rasen habe? Mir gibt auch der Einsatz eines Rasenmähers zu denken. Zerstören die Steine beim darüberfahren nicht sofort die Klingen?
es gibt natürlich bessere oder schlechtere Gartenerde auf unserer Welt. D.h. ich würde mal schauen, wie der Boden so außerhalb ggf. mit Mutterboden aufgehübschter Bereiche aussieht. Einen grundsätzlichen Anspruch auf speziellen zusätzlichen Mutterboden hat man ohne ausdrückliche vertragliche Regelung natürlich nicht. Wenn aber rundum der Boden deutlich besser sein sollte, könnte der Verdacht schon nahe liegen, das da jemand irgendwas verkippt hat, was mit Gartenboden nichts zu tun hat. Da müsste man dann ggf. einen Gutachter und einen Anwaltskollegen einschalten.
Mit dem Rasenmäher hätte ich jedenfalls bei deiner Schilderung auch so meine Bedenken und auch wenn der Rasen natürlich über die Zeit einen gewissen (eigentlich unerwünschten und daher oft per Vertikutierer entfernten) Filz bildet, hat dies natürlich nichts mit einem auf ordentlichem Boden gewachsenen Rasen zu tun.
Gruß vom Wiz
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