jetzt hab ich endlich mal einen schönen Balkon in meiner neuen Wohnung und weiß nicht, wie ich es angehen soll: ich bin vollkommen unerfahren in punkto Balkonpflanzen & Co.
Die Krux ist, daß ich nicht mal genau beschreiben kann, was mir denn nun gefällt.
Ich weiß nur, daß ich keine Bepflanzung à la „von-jedem-etwas“ haben möchte.
Die Pflanzen sollten nicht unbedingt einen „grünen Daumen“ erfordern und sind für einen Loggia-Westbalkon in der 3. Etage gedacht (mit zierlicher Holz-/Eisensitzgarnitur). Wenn möglich hätte ich dort auch gern ein paar Kräuter für die Küche. Es darf gern was duftendes dabei sein - genauso wie etwas insektenvertreibendes oder/und farbenfrohes. Rank-Gewächse wären vielleicht auch gut für die Seiten.
Weil die Balkonkastenhalterung aus einem zinnfarbenen Metall ist, dachte ich auch an zinnfarbene Metallkästen. Geht das oder ist Ton besser für die Pflanzen?
Gibt es Pflanzen, die das ganze Jahr über gut aussehen oder ist es immer so, daß man vor und nach dem Sommer neu bepflanzen muß?
Gibt es hierzu ein Buch mit Anregungen, das Ihr empfehlen könnt?
Oder bin ich gut beraten, mich einfach in die Hände von z.B. Pflanzen Kölle in Berlin zu begeben?
Ich würde mich über Tips riesig freuen!
Schöne Grüße,
Gabi
jetzt hab ich endlich mal einen schönen Balkon in meiner neuen
Wohnung und weiß nicht, wie ich es angehen soll: ich bin
vollkommen unerfahren in punkto Balkonpflanzen & Co.
Das ist inzwischen eine Wissenschaft geworden mit einem größeren Repertoire an Büchern. Erwarte hier also kein abschließenden Antworten.
An Deiner Stelle würde ich zu einer gut sortierten Gärtnerei gehen, die haben meistens - gerade um die jetzige Jahreszeit - verschiedene Musterkästen ausgestellt, daran kannst Du schon mal erkennen, was Dir zusagt. Denke aber, dass die Pflanzen Ansprüche stellen: Am Westbalkon brauchst Du entsprechende sonnenliebende Pflanzen: Geranien z.B., aber keine Fleissige Lieschen. Und wenn der Balkon „windig“ ist, verzichte auf Langstieliges (sieht nach einiger Zeit zerzaust aus, Stiele brechen ab). Aber die Gärtnerei wird Dich darin beraten.
Zu den Kästen: Geschmacksache! Am nätürlichsten sind Tonkästen, billiger sind die aus Kunststoff, die gibt es auch mit Vorratstank zur Überbrückung von 1-2 Tagen Abwesenheit. Und wenn Du keinen Krach mit den „Untermietern“ haben willst, hänge die Kästen auf die Balkoninnenseite oder stelle die Kästen wenigsten auf Auffangschalen, so dass aus den Wasserabzugslöchern kein Wasser auf die darunterligenden Balkone oder Terasse tropft. Viel Freude mit Blumen!
willkommen im Club! Ein ganzes Jahr habe ich mich mit der entsprechenden Literatur, dem Internet und ähnlichem beschäftigt. Schlauer hat mich das ehrlich gesagt auch nicht gemacht.
Okay, ich bin auch in dieser Hinsicht oberpingelig. Ehe ich nicht einen gewissen Kenntnisstand habe, mag ich mich meist nicht an eine Sache rantrauen.
Aber mein Fazit: Leg einfach los! Geh in die nächste Gärtnerei, such dir was schönes aus und kauf dir einen Probekasten oder so. Meist bestimmt ja auch der Geldbeutel wie viel man einkauen kann.
Ich denke die praktische Erfahrung überwiegt in diesem Fall alles was man aus der Literatur sich erlesen kann. Wobei ein gutes Buch über Balkonpflanzen als Ratgeber evtl. auf dem Wohnzimmertisch liegen kann, damit man immer wieder mal nachschlagen kann, was man jetzt wohl wieder falsch gemacht hat!
Viel Spaß. Bei mir übrigens ist es wie folgt abgelaufen: Ich habe mir einen Kasten mit Wasserreservoir gekauft und bepflanzt. Diese Pflanzen habe ich jeden Tag gehegt und/oder gegossen (war ja auch schon mal ein paar Tage warm). Dann fing es an zu regnen und ich war etwa drei Tage nicht auf dem Balkon. Als ich dann rausging, gab es ein Riesengetöse und Geschrei! Ein Rotkehlchen nistet in meinem Kasten! Da ich die junge Familie (man sitzt noch auf den Eiern) nicht stören will, bleibe ich jetzt dem Kasten etwas weiter fern und er sieht mittlerweile auch entsprechend aus, da ich Verblühtes nicht ausputzen kann ohne misslauniges Gezeter auszulösen. Adé du schöne Blumenpracht!