Tomatenschale

Hai, Tomaten-Auskenner,

ich hab dies Jahr - the very first time - zwei Tomatenpflanzen auf dem Balkon. Die Sträucher sind ca. einen Meter hoch und die Tomaten sind rund (das nur, weil ich keinen blassen Schimmer habe, welche Sorte das ist - 40 Cent pro Pflanze im Discount…)

Nun war die erste Tomate reif und fröhlich verzehrte ich sie (meine allerste selbstgezogene Tomate!)
Dummerweise war die Schale von dem Ding bockelhart, was mein Vergnügen minderte…

Meine Frage ist nun: ist die harte Schale Folge falscher Pflege und was ist dann falsch, oder ist das unter Umständen sortenbedingt?

Gruß
Sibylle

Schellfisch, Sibylle,
nein, das ist ein Sortenmerkmal. Wir haben dieses Jahr auch einige Pflanzen, die zwar wohlschmeckende, aber sehr hartschalige Früchte produzieren.
Übrigens, auch Tomaten kann man die Haut abziehen, wenn sie zu hart ist :smile:
Gruß
Eckard

Hallo,

aus genau diesem Grund ziehe ich mir die Setzlinge generell selbst. Gerade bei den billigen weißt du nicht, welche der weit über hundert Nutz-Tomaten-Sorten du bekommst. Macht etwas mehr Aufwand, aber der Lohn sind normalerweise kräftige Setzlinge mit bekannten Eigenschaften. Wenn du ohnehin nur wenige brauchst, macht das auch nicht allzuviel Arbeit.

Gruß, Niels

Hai, Eckard,

nein, das ist ein Sortenmerkmal. Wir haben dieses Jahr auch

ah ja…

Übrigens, auch Tomaten kann man die Haut abziehen, wenn sie zu
hart ist :smile:

Aber - ich konnte doch meine allererste Tomate nicht einfach häuten!!!
(die nächsten werden…)

Gruß
Sibylle

Hai Nils,

aus genau diesem Grund ziehe ich mir die Setzlinge generell
selbst.

das hab ich schon ein paar mal probiert und es ist jedesmal schief gegangen (dieses Jahr sind die Jungpflanzen draufgegangen, weil’s einfach nicht Frühling werden wollte - als es dann endlich warm genug war, hatten sich die Kleinlinge erledigt :frowning:)

Gerade bei den billigen weißt du nicht, welche der
weit über hundert Nutz-Tomaten-Sorten du bekommst. Macht etwas

Ich habe, zugegebenermaßen, nicht einmal damit gerechnet, daß überhaupt Tomaten wachsen würden - insofern…

mehr Aufwand, aber der Lohn sind normalerweise kräftige
Setzlinge mit bekannten Eigenschaften. Wenn du ohnehin nur
wenige brauchst, macht das auch nicht allzuviel Arbeit.

Auch nächsten Frühling werd’ ich es wieder probieren…

Gruß
Sibylle

Hallo Sybille,
meinem Vorredner Niels muß ich Recht geben. Auch ich ziehe seit ca. 5 Jahren meine Tomatenpflanzen selbst. Zugegeben, dieses Jahr war ich aufgrund der Witterung sehr spät dran, da ich keine Vorkultur am Fenster mache, sondern direkt im abgedeckten Frühbeet kultiviere: Das Frühbeet wird ausgeschachtet (der alte Mutterboden des letzten Jahres raus, eine dicke Schicht Pferdemist rein, festtreten, nochmals Pferdemist und festtreten, und dann zum Schluß eine dicke Schicht Kompost drüber sowie angiessen). Nach ca. 14 Tagen ist das abgedeckte Frühbeet temperaturmäßig bereit für die Ansaat.
Trotzdessen, dass dieses Jahr die Vorkultur ca. 4 Wochen später erfolgen mußte aufgrund der eisigen Temperaturen haben sich die Pflanzen prächtig entwickelt. Seit ca. 1 Woche ernten wir jeden Tag saftige,wohlschmeckende Tomaten, deren Schale je nach Sorte unterschiedlich ist.
Meine Nachbarn - bisher Verfechter des geringen Aufwands (Kauf der Pflanzen im Gartenmarkt) - haben dieses Jahr erstmals einzelne Pflanzen von mir geschenkt bekommen, da wieder viel zu viel gewachsen waren. Ergebnis: Die gekauften Pflanzen haben sich schlecht entwickelt und kaum Fruchtansatz, meine etwas später gezogenen Tomaten hingegen stehen wie „die Männchen“ und tragen prächtig. Einige meine Nachbarn haben schon gedroht, jetzt nur noch bei mir die Pflanzen holen zu wollen.
Aber ich werde trotz allem nicht die Branche wechseln.
MfG M.P. (Bezüglich der harten Schale empfehle ich nur ein scharfes Messer, dünnere Scheiben und - das wird die Ärzte freuen - mehr Kauen.
Das soll nicht sarkastisch und boshaft gemeint sein.)

Hallo,

das hab ich schon ein paar mal probiert und es ist jedesmal
schief gegangen (dieses Jahr sind die Jungpflanzen
draufgegangen, weil’s einfach nicht Frühling werden wollte -
als es dann endlich warm genug war, hatten sich die Kleinlinge
erledigt :frowning:)

vielleicht hast du sie zu früh angezogen? Ich säe immer am 10. März ± ein paar Tage (auch wenn auf der Packung „Mitte Februar“ steht).
Die Setzlinge immer feucht (nicht nass) halten, viel Sonne, nicht zu warm. Wenn die ersten echten Blätter (nicht die Keimblätter) gut entwickelt sind, wird pickiert („umgetopft“). Dabei die Setzlinge etwas tiefer in das Substrat setzen, damit sich viele Wurzeln bilden.

Sobald das Wetter es zulässt, werden die Setzlinge auf den Balkon gestellt. Ruhig auch mal draußen lassen bis die Temperaturen unter 10 Grad fallen. das härtet die Pflanzen ab. Bei Temperaturen unter 5 Grad sollten sie aber auf keinen Fall mehr draußen stehen. Sollten sie zu schnell Wachsen, kannst du sie etwas bremsen, indem du sie generell kühl stellst. Aber immer viel Licht!

Gruß, Niels