Würmer im Obstbaum und Pilz am Stamm

Hallo liebe Experten,

wir haben ein Häuschen gekauft mit schönem Garten der unter anderem
auch Obstbäume zuhause sind. Beim „weissen Pflaumenbaum“ haben wir
entdeckt dass dieser Würmer hat. Wie können wir sowas im nächsten
Jahr verhindern? (Wenn sie schonmal da sind ist es ja wahrscheinlich
zu spät, oder?)

Desweiteren ist ein riesen Pilz am Stamm gewachsen. Muss der entfernt
werden? Schadet er dem Baum?

Viele Grüße und herzlichen Dank schonmal,
Lili & Bo

Beim „weissen Pflaumenbaum“ haben wir
entdeckt dass dieser Würmer hat.

Wie sehen sie aus und wo treten sie auf? Am Ende gar im Holz? Oder auf den Blättern? Sieht man auch Gespinste? Sind die Blätter verändert (eingerollt, „blasig“, Löcher?)

Desweiteren ist ein riesen Pilz am Stamm gewachsen. Muss der
entfernt
werden? Schadet er dem Baum?

Wahrscheinlich ein Schwefelporling. Er ist wohl ein Zeichen dafür, daß es mit dem Baum zu Ende geht. Auf vitalen Bäumen gibts kaum Schwammpilze, die bevorzugen absterbendes und totes Holz. Jedenfalls kann man nichts dran tun, wenn er einmal da ist: der äußerlich sichtbare Sporenträger ist ein kleiner Teil des Pilzes, der Rest, das eigentlich lebendige Pilzgewebe, ist im Holz des Wirtsbaumes verteilt. Nichts dran machen, lass die beiden zu Ende kommen, und recherchiere schon mal, was Du die kommenden Jahre als Nachfolger pflanzen willst.

Schöne Grüße

MM

Wie sehen sie aus und wo treten sie auf? Am Ende gar im Holz?
Oder auf den Blättern? Sieht man auch Gespinste? Sind die
Blätter verändert (eingerollt, „blasig“, Löcher?)

also es sind Löcher in den Blättern und Früchten. Ziemlich klein sind
die. Die Blätter sind nur durchlöchert, nicht eingerollt.

Vielen Dank schonmal für die Antwort. Der Baum müsste um die 50 Jahr
alt sein. Er hat auch neue Triebe, welche sehr viel Früchte tragen…
Wir werden uns, wenn der gute sich verabschiedet dann auf jeden Fall
einen neuen Pflanzen. Was ist da denn so zu Empfehlen für
„Gartenneulinge“?

Viele Grüße und einen schönen Freitag wünschen,
Lili & Bo

Servus,

die Beschreibung nimmt mich Wunder, weil sie auf die beiden üblichen Verdächtigen, mit denen ich gerechnet hätte, nämlich Pflaumenwickler und Frostspanner, nicht recht passen mag. Hier muss ich weitergeben.

Wenn die Triebe bald wie Wasserschosse aussehen und gleich im zweiten Jahr dicht blühen, ist das eine Notfallmaßnahme: Der Baum schaut zu, daß er noch einmal möglichst viele Nachkommen kriegt.

Wir werden uns, wenn der gute sich verabschiedet dann auf
jeden Fall
einen neuen Pflanzen. Was ist da denn so zu Empfehlen für
„Gartenneulinge“?

Von Eurem Sitz aus: Ein ausführliches Gespräch bei Brenninger, sitzt zwischen Taufkirchen und Landshut:

http://www.brenninger.de/

  • eine Baumschule, die sich einige Verdienste, vornehmlich um die Erhaltungszucht alter Landsorten, erworben hat.

Ich denke, daß man dort auch eine vernünftige Beurteilung der umstrittenen Frage „Zwetschge nach Zwetschge“ am gleichen Platz erhalten kann.

Schöne Grüße

MM