Ich habe ein Riesen grosses Problem! Wir hatten und haben Mäuse im Lager. Der Vorbesitzer des Gebäudes hatte wohl kein Interesse dran, etwas gegen die Biester zu unternehmen. Jetzt hab ich mit Hilfe von Mäusefallen (keine Lebenfallen, sorry Tierfreunde!) und Mäusegift die meisten wohl erwischt. Ich weiss, gegen Gift haben viele etwas. Aber wenn man überall wo man hinschaut nur noch Mäuse sieht hört es irgendwann auf. Jetzt mein Problem…es scheinen noch einzelne übrig zu sein. Sie halten sich IMMER an derselben Stelle auf. Mäusekot ist immer nur am gleichen Platz zu finden. Aber ich erwische die Maus/die Mäuse weder mit Falle noch mit Gift.
Ich hab schon Schoklade in die Falle getan, angeräucherten Speck…mir gehen langsam die Ideen aus. Wer weiss mir Rat? Gibt es irgendetwas, was ich noch in die Falle tun kann und die Mäuse gehen darauf los? Mit der Schokolade hab ich das Problem, dass sie mir immer aus der Falle gefressen wurde. Es war schwer, so ein Rippchen Schokolade fest zu machen. Sie haben es einfach runtergefressen. Das Anbinden mit einem Zwirn brachte keinen Erfolg, von diesem Moment an wurde die Schokolade gemieden und lieber wieder der Rest angenagt, was sich so im Lager findet. Ich bin am Verzweifeln!!! Wer hat Hilfe, Tips oder sonstiges für mich? Von mir aus auch ein besonders wirksames Gift…ich bin für alles offen. Nur nicht für Lebenfallen und sonstiges zur Erhaltung der Tiere. Tierschützer nicht böse sein, aber ich will die Viecher loswerden und nicht schützen! Sie richten mehr Schaden an als gut ist.
Leberwurst
Moin,
Leberwurst in das Köderloch schmieren, oder Noisette-Schokolade. Die ist weich genug. Es kommt nicht auf die Menge an.
bye
Rolf
Hhm…das werde ich sofort mal versuchen. Vielen dank, leberwurst und noisette hab ich noch gar nicht versucht.
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Dann…
Hallo,
Hhm…das werde ich sofort mal versuchen. Vielen dank,
leberwurst und noisette hab ich noch gar nicht versucht.
…könnte man doch direkt Nutella nehmen, oder??
die Mäuse in unserem Stall stehen auf Apfelmus
Viel Glück
Suse
mit hilfe einer katze (im ernst & o.w.t.)
.
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sorry, aber ich schaffe mir doch keine katze an nur wegen der mäuse. was mache ich danach mit ihr? und eine garantie ist eine katze auch nicht.
Ihr seid super!!! Danke für die vielen super guten Tipps. Ich versuche alles, auch Apfelmus wenn es sein muss. Bin bereit in die Vollen zu gehen. 
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sorry, aber ich schaffe mir doch keine katze an nur wegen der
mäuse. was mache ich danach mit ihr? und eine garantie ist
eine katze auch nicht.
was heißt „danach“. mäusebeseitigung ist ein dauerthema, es sei denn, den lagerraum gibt es danach nicht mehr.
katzen müssen auch nicht entgegen landläufiger meinung bespaßt und betuddelt werden. ein katzenloch nach draußen, vielleicht eine etwas kuschelige ecke - das reicht. die katze organisiert sich selbst.
nur das gift sollte vorher entfernt werden.
gruß
ann
Oder Marzipankartoffeln
.
Hallo Christine,
mein Mann nimmt immer Speck! Aber den mit einem Feuerzeug anbruzzeln!
Viel Glück!
LG Doreen
Ultraschall
Hallo,
ich hatte ein Mäuse- und Rattenproblem in Kellerräumen. Mittels eines Ultraschallgerätes, welches oszillierende Töne abgibt, wurde ich die Viecher los. Das Gerät sollte schon ständig in Betrieb sein. Ok, akustische Umweltverschmutzung. Auch andere Tiere hören dies und finden das gar nicht gut (Hunde, Katzen, sicher auch Vögel). Allerdings schreibst du ja von einem Gebäude, welches sicher verschlossen ist. So kann der Krach aus dem Innern auch nicht raus. Wenn Ultraschallgeräte, dann solche Profigeräte ab einem Preis von ca. 150 Euro aufwärts (ich nehme mal eine beschallende Fläche von mindestens 100m² an). Geräte mit Blitzlicht sind bei Mäusen und Ratten nicht sinnvoll, das Blitzlicht stört diese Tiere nicht.
Übrigens, wo Mäuse sind, gibts keine Ratten und umgedreht.
Gruß
André
Die Falle dick mit Nutella einschmieren owT
–könnte klappen
Hallo,
katzen müssen auch nicht entgegen landläufiger meinung bespaßt
und betuddelt werden. ein katzenloch nach draußen, vielleicht
eine etwas kuschelige ecke - das reicht. die katze organisiert
sich selbst.
ja nach Nahrungsangebot (also spätestens wenn sie der Plage Herr geworden ist) muss die Katze gefüttert werden. Gelegentliche Impfung und Entwurmung wäre auch nicht schlecht. Kann auch mal sein, dass sonstige Tierarztkosten auf den Besitzer zukommen.
Gruß, Niels
Hallo,
sorry, aber ich schaffe mir doch keine katze an nur wegen der
mäuse. was mache ich danach mit ihr?
ich glaube kaum, dass es ein „danach“ gibt. Selbst wenn du sie restlos beseitigst, wirst du irgendwann wieder neue Mäuse haben.
und eine garantie ist
eine katze auch nicht.
Keine Garantie für eine hundertprozentige Beseitigung. Aber normalerweise sind je nach Lagergröße 1 bis 2 Katzen schon in der Lage, die Mauspopulation in Schach zu halten. Im Prinzip gehört eine Katze in einem Lager schon fast zum notwendigen Inventar. Als vierpfotiger Mitarbeiter sozusagen. Und um den muss man sich dann eben auch ein wenig kümmern. Schließlich hat er/sie eine wichtige Aufgabe.
Gruß, Niels
ja nach Nahrungsangebot (also spätestens wenn sie der Plage
Herr geworden ist) muss die Katze gefüttert werden.
Gelegentliche Impfung und Entwurmung wäre auch nicht schlecht.
Kann auch mal sein, dass sonstige Tierarztkosten auf den
Besitzer zukommen.
Ja, genau, Niels,
da ist dann eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufzumachen. Durch Mäuse verursachter Schaden gegen die Lohnkosten des Mitarbeiters Katze, bzw die Lohnkosten (Katze) gegen den Einsatz von chemischen/mechanischen Mausvernichtungsmitteln.
Alternativ wäre vielleicht noch ein Versuch mit einer Flöte. Zumindest war dies in Hameln vor Zeiten erfolgreich. Allerdings waren die Auftraggeber damals genau von Deinem Schlage.
Kopfschüttelnd
Eckard
hihi (o.w.t.)

Es tut mir leid, ich wollte damit nicht sagen das ich kein Katzenfreund bin oder so. Ich liebe Katzen über alles, hätte zuhause längst eine wenn meine Tierhaarallergie nicht so ausgeprägt wäre. Denke, für mich wäre es Horror pur mir eine Katze zu halten. Sei es auch nur im Lager - dort halte ich mich ja jeden Tag auf. Ist schließlich mein Beruf. *seufz*
Eine Katze muss sicherlich auch gefplegt werden. Tierarztkosten gelegentlich, entwurmt, geimpft, Futter möchte sie ja auch in Mäuselosen Zeiten. Also ich könnte dem Tier nie die richtige Aufmerksamkeit widmen. Daher möchte ich das Mäuseproblem auch anders lösen.
An alle anderen…ich habe echt alles jetzt ausprobiert. Nutella in die Falle, Toffifee, Nüsse, Noisette Schokolade, etc. Alles was so vorgeschlagen wurde. Mit Ausnahmen vom Speck, angeräuchert. Das hab ich selbst schon so oft versucht und hatte Null Erfolg.
Das Resultat übers Wochenende: Um die Fallen herum Mausdreck *stöhn* und die Fallen wurden nicht angerührt. Wirklich keine davon. Auch das Gift unters Nutella gemischt in einem Schälchen brachte Null Erfolg. Ich bleibe hartnäckig am Ball. Irgendwann müssen die Biester doch mal Appetit kriegen. Vielleicht fehlt das goldene Tablett. *lach*
Hat jemand weitere Tipps?
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hallo,
ja nach Nahrungsangebot (also spätestens wenn sie der Plage
Herr geworden ist) muss die Katze gefüttert werden.
Gelegentliche Impfung und Entwurmung wäre auch nicht schlecht.
Kann auch mal sein, dass sonstige Tierarztkosten auf den
Besitzer zukommen.
man fragt sich wirklich verwundert, wie katzen die jahrmillionen überdauern konnten - so ohne hilfe des menschen.
oder überschätzt du vielleicht doch ein wenig die rolle des menschen für ein katzenleben?
gruß
ann
man fragt sich wirklich verwundert, wie katzen die
jahrmillionen überdauern konnten - so ohne hilfe des menschen.
Ich möchte Dir nicht unbedingt widersprechen, aber was da die Jahrmillionen überdauert hat, war ein Wildtier, nicht Felis Domestica. Kastration, Impfungen, Behandlung von übermäßigem Parasitenbefall, evtl. Zufüttern - das müsste schon sein.
Aber wenn dies getan würde, wäre das mäusebefallene Lager ein schönes Zuhause für verwilderte Hauskatzen, die für Tierheime oft kaum zu vermitteln sind.
Gruß,
Myriam
Hallo,
man fragt sich wirklich verwundert, wie katzen die
jahrmillionen überdauern konnten - so ohne hilfe des menschen.
denken wir ein Stück weiter, so stellen wir fest, dass der Mensch zum Überleben nicht viel mehr als eine Höhle als Regenschutz braucht. Es geht ihm dann zwar nicht gut, aber er kann - zumindest eine Weile - überleben.
oder überschätzt du vielleicht doch ein wenig die rolle des
menschen für ein katzenleben?
Ich denke, du unterschätzt sie. Du vermischst hier zwei Dinge. In der ersten Aussage gehst du von der Katze als Spezies aus. Die hat nicht zuletzt durch ihre hohe Vermehrungsrate überlebt.
In deiner zweiten Aussage sprichst du vom „Katzenleben“, also von der Katze als Individuum. Hier hat der Mensch einen ganz massiven Einfluss.
Katzen ohne menschliche Pflege haben eine mittlere Lebenserwartung von ungefähr 3 Jahren. Gepflegte Hauskatzen haben demgegenüber eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahre (sehr hoch insbesondere bei kastrierten Katzen, teilweise deutlich über 20 Jahre). Das ist also das 4 bis 5-fache. Und da soll ich die „Rolle des Menschen für ein Katzenleben“ überschätzen?
Gruß, Niels