Moin,
Wald-Geisbart (aruncus dioicus)
Ja, sowas in der Art hatte ich mir vorgestellt.Aber laut
Gartenbuch würde er den Standort nicht vertragen.
Probieren. Ich hab schon Pflanzen an den unmöglichsten Standorten wachsen sehen.
Prachtspieren (Astilbe, beige blühend),
Ist schon eingegangen.
Vielleicht war es zu trocken? Eventuell nochmal mit Pflanzungen im Herbst oder Frühjahr versuchen und die erste Zeit öfters mal begießen.
Knöterich,
Okay… das Beet wäre innerhalb kürzester Zeit dicht. Aber
drumherum eben auch.
Da Knöterich oberflächlich wuchert, lässt sich das relativ leicht eingrenzen. Einfach mit dem Spaten drumherum und fertig. Viel tückischer sind diese Dinger, die unterirdich wachsen, und dann plötzlich an irgend einer Stelle hochgepoppt kommen.
Der hiesige Boden scheint das Problem zu sein.
Wenn man einen neuen Garten pflegt, ist das immer etwas problematisch. Jeder Garten ist anders, anderer Boden, andere Niederschlagsmengen, Lichtverhältnisse, Primärbepflanzung etc. Aber mit der Zeit entwickelt man dann auch ein Händchen für den neuen Garten. Lass dich nur nicht entmutigen, auch wenn bis dahin noch das ein oder andere eingeht. Es gibt für jeden Boden und jeden Standort genau die richtige Pflanze, die sich dort wohlfühlt. Es kann allerdings sein, dass man mit seinen Vorstellungen dann etwas flexibler sein muss, also nicht unbedingt was weiß blühendes z.B… Ansonsten hilft auch immer ein Blick in die Nachbarsgärten. Da der Boden dort vermutlich ähnlich ist, bekommt man schonmal einen Einblick, was eventuell gut gedeiht.
Im konkreten Fall würde ich hingegen eher darauf tippen, dass die Fichte das Problem ist. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie man Fichten in Gärten pflanzen kann. Sie ruinieren aus meiner Sicht nicht nur den Boden, sondern saufen den anderen Pflanzen auch schlichtweg das Wasser weg.
2.) Kann ich, bis das Beet „dicht“ ist, Rindenmulch verteilen
Würde ich lassen, es sei denn, du hast einen besonderen Grund
für den Rindenmulch.
Ja… ich kann kein Unkraut mehr sehen.
hm…normalerweise bilden Fichten einen dermaßen dichten Nadelteppich unter sich, dass da auch kein Unkraut mehr wächst. Rindenmulch ist im Prinzip auch nichts anderes, da er häufig aus Nadelhölzern gemacht ist.
Ausserdem muß ich
Tatendrang und Kreativität eines mit nahestehenden
Chemikers(!) so langsam mal bremsen. Ich schwanke mittlerweile
zwischen Faszination und Entsetzen.
Oh, ich glaube, da gibt es noch ganz andere 
Und Achtung, der erste Monat mit einem „r“ steht vor der Tür 
Gruß
Marion