hallo,
da es zur Zeit reichlich regnet und in wenigen Tagen ein Gemüsebeet frei wird, möchte ich nochmal Gemüse säen.
Welche Gemüsearten (Möhren, Rettiche…) eignen sich? Ich rechne eigentlich nicht mit ernsthaftem Frost vor Januar, da wären also noch einige Monate Kulturdauer drin.
Je nach Klima Mitte - Ende September. In günstigem Klima (Weinbauklima des Südwestens, auch milde Winter des Nordwestens) lieber nicht vor der letzten Septemberwoche. Wenn Knoblauch vor dem Einwintern schon zu lange Triebe hat, wird er frostempfindlich.
Die zunächst oberflächlich gesteckten Brutzwiebeln Mitte-Ende Oktober ein wenig anhäufeln.
Entwickelt sich daraus normaler Knoblauch?
Im ersten Jahr bleiben die Knollen relativ klein. Wir haben uns hier im Forum schonmal drüber gestritten, daher jetzt die relativierte These: Ich persönlich habe noch keine Knoblauchknolle aus Brutzwiebeln gesehen, die sich in der ersten Saison gleich in Zehen geteilt hätte, aber es scheint sie zu geben. Der von mir beobachtete normale Verlauf ist, daß die Brutzwiebeln im ersten Jahr ungeteilte, je nach Versorgung höchstens walnussgroße Knollen machen, die ihrerseits im Herbst gesteckt in der zweiten Saison „richtige“ Knoblauchknollen geben, eher schönere, als man aus gesteckten einzelnen Zehen kriegt.
mit dem chinesischen Knoblauch weiß ich nicht recht - ich glaube, er ist botanisch gar nicht so nah mit dem hiesigen verwandt.
(Auf der Suche nach seinem botanischen Namen bin ich grad wieder über einen ziemlich spannenden Internet-Versandgärtner gestolpert - man mecht arm werden über der Gärtelei…:
Mein roter Lautrec (sonst auch eher im Wärmeren daheim) hat letzten Winter die auch in Deutsch-Kalifornien argen Kahlfröste des letzten Spätwinters mühelos überstanden. Beim chinesischen fällt halt auf, daß es ihn nicht aus hiesigem Anbau gibt (oder fast nicht?) - aber das mag vielleicht auch nicht an seinen Klimaansprüchen, sondern an irgendwelchem Sortenzulassungsschwindel liegen: Möglicherweise ist unsere „FDA“ noch nicht davon überzeugt, daß es sich nicht vielleicht doch um eine verkappte Massenvernichtungswaffe, Rauschdroge oder Schlimmeres handelt.
Aber einen Versuch ists wert, wobei das Abkühlen im Herbst auf der Alb ja nicht unbedingt schneller geht als woanderst (bloß schöner, in Blau und Gold) - so daß ich auch beim Chinesen so etwas wie den 10.-15. September probieren täte.
Mehr als derfrieren kann er eigentlich auch nicht.
mit dem chinesischen Knoblauch weiß ich nicht recht - ich
glaube, er ist botanisch gar nicht so nah mit dem hiesigen
verwandt.
Na ja, nicht gar so eng, aber a bissle scho …
(Auf der Suche nach seinem botanischen Namen bin ich grad
wieder über einen ziemlich spannenden Internet-Versandgärtner
gestolpert - man mecht arm werden über der Gärtelei…:
Und dann musst Du auch gleich noch die Adresse veröffentlichen, damit andere auch
arm werden??
Mein roter Lautrec (sonst auch eher im Wärmeren daheim) hat
letzten Winter die auch in Deutsch-Kalifornien argen
Kahlfröste des letzten Spätwinters mühelos überstanden. Beim
chinesischen fällt halt auf, daß es ihn nicht aus hiesigem
Anbau gibt (oder fast nicht?) - aber das mag vielleicht auch
nicht an seinen Klimaansprüchen, sondern an irgendwelchem
Sortenzulassungsschwindel liegen: Möglicherweise ist unsere
„FDA“ noch nicht davon überzeugt, daß es sich nicht vielleicht
doch um eine verkappte Massenvernichtungswaffe, Rauschdroge
oder Schlimmeres handelt.
Ich glaube, die produzieren schlicht und einfach um ein Vielfaches billiger!
Aber einen Versuch ists wert, wobei das Abkühlen im Herbst auf
der Alb ja nicht unbedingt schneller geht als woanderst
Bist Du da sicher? Ich empfinde es schon so … (dreiviertel Jahr Winter, viertel
Jahr kalt)
(bloß
schöner, in Blau und Gold) - so daß ich auch beim Chinesen so
etwas wie den 10.-15. September probieren täte.
Mehr als derfrieren kann er eigentlich auch nicht.
noch was
Hallo Dalga,
noch was gefunden, glaube aber, das ist was anderes:
Allium ramosum, der chinesische Knoblauch, ist nun auch bei uns in den Gärten
und der Küche angekommen. Er schmeckt ähnlich, hat aber flachere Blätter und
deutlicher ausgebildete Zwiebeln.