Nistkasten aufhängen

Hallo Gartenfreunde,

da ich unseren Garten komplett bereinigt und dem ein oder anderen Vogel mit Sicherheit seinen Nistplatz geraubt habe, möchte ich eine kleine Entschädigung in Form einiger Nistkästen anbieten. Der einzige Platz der sich hierfür anzubieten scheint, sind die beiden Birken im Garten. Jetzt habe ich aber irgendwie in Erinnerung, dass man nicht einfach Nägel in Bäume einschlagen soll, weil denen das nicht so gut bekommt??? Oder darf ich nur keine Eisennägel nehmen und Edelstahl oder Messing ist ok???

Danke für die Hilfe!
Alexandra

Hallo Alexandra,
den Baum stören die Nägel kaum. Eventuell ärgert sich mal jemand in Jahren oder Jahrzehnten, wenn er einen mit der Kettensäge erwischt.
Ich würde allerdings einen verzinkten Nagel nehmen. Der rostet nicht so schnell und bleibt dir länger erhalten.
Grüße
Ulf

Hallo Alexandra,

wir haben an unseren Nistkästen kleine Kettchen befestigt und einfach an die Äste des Baumes gehangen. Wichtig ist nur, dass der Nistkasten nach Osten ausgerichtet wird, und dass er jeden Herbst gründlich gesäubert wird.

Liebe Grüße
Birgitt

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Hallo Alexandra,das mit der Befestigung und dem Standort
der Nistkästen bzw. der Himmelsrichtung des Einflug-
lochs wäre ja geklärt.
Aber der Zeipunkt ist noch nicht da um Nistkästen aufzuhängen.
Die lieben Vöglein schlafen ja nicht darin, sondern sie
dienen zur Eiablage und die ist nun mal im Frühjar.
Mitte/Ende Februar ist völlig ausreichend.
Wenn du gebrauchte Häuschen aufhängst,gieße sie vorher mit kochendem Wasser aus um evtl.Milben vorzubeugen.
So, und wenn du deine Vögel entschädigen willst,stelle
oder hänge ein Futterhäuschen auf und beginne mit dem Füttern wenn die Vögel nichts mehr finden.
Liebe Grüße Kai

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Danke für die Antworten.

Noch schnell warum ich die Häuschen jetzt schon aufhängen will: In vielen Büchern steht, dass die Vögel die Häuschen wohl auch als Rückzugsort nehmen, wenn es im Winter kalt ist… ok, die Kälte bleibt aus, somit brauchen die auch keinen Rückzugsort ;o)

Ansonsten pflanzen wir gerade fleißig Hecken und hoffen, dass diese so schnell wachsen, dass die Tiere bald wieder in ihrem natürlich angestammten Raum Nisten können. Diese neumodischen Singlewohnungen taugen ja alle nicht wirklich ;o)

Gefüttert wird hier nur, wenn die nächste Eiszeit naht. Wir haben ein Haus aus Bruchsandstein… da gibts erst mal genug zu picken ;o)

Hallo Alexandra,

Ein oder zwei Nägel sind im allgemeinen nicht so schlimm für einen Baum.
Lies mal hier: http://www.zeit.de/stimmts/1999/199920_stimmts_kupferna

Gruß
Pearlfisher

Hallo, Alexandra, die Nistkästen sind natürlich eine gute Sache. Aber die Vogelarten, denen du ihre Nistplätze(vorerst - Du hast ja wieder neu gepflanzt) geraubt hast, die gehen warscheinlich nicht alle als ERsatz in einen Nistkasten. Ausnahme: Manchmal Rotkehlchen und Zaunkönig.
Nistkästen sind für Höhlenbrüter und Halbhöhlenbrüter geeignet, wie z. B. Meisen, Kleiber oder auch Hausrotschwanz, Feld-und Haussperling. Die nehmen übrigens gerne im Winter die leeren Kästen zur Übernachtung, auch wenns nicht kalt ist.Wenn Du mehrere Kästen aufhängen kannst, wähle welche mit verschieden großen Einfluglöchern, damit im Frühjahr auch die kleineren Meisen wie Blaumeise eine Chance haben. Den anderen Vögeln könntest Du dadurch einen gewissen Ersatz für weggenommene Büsche schaffen, daß Du große Reisighaufen an einigen Stellen im Garten aufschichtest.

Nistkasten.

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Hab nochmal anchgeschaut: Für Kohlmeise und Kleiber sollte das Einflugloch ca 32-34 mm Duchmesser haben, für kleinere wie Blaumeise, Sumpfmeise 28mm .
Wichtig: Du kannst den Vögeln durch einen naturnah gestalteten Garten , kein Gift, einheimische Pflanzen, nicht zuviel „Ordnung“ , Laub liegenlassen Reisig-und Laubhaufen viel mehr helfen , als durch die Winterfütterung.
Würde mich interessieren, wer im Frühjahr in deine Kästen einzieht. Gruß, Christine

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