Hallo Pflanzenfreunde!
Beinahe Jahr für Jahr, so um die Frühlingszeit, regt sich in mir der etwas seltsame Ergeiz, die höchste Sonnenblume der Welt zu ziehen.
Also nicht fürs Guiness-Buch, nur so für mich, zum Spaß.
Meine Grundidee war dabei, die Pflanzen, etwa im Januar, Februar im Blumentopf auf der Fensterbank vorzuziehen und sie dann, sobald die Witterung das zulässt, ins Freie zu versetzen. Weil sie dann eben bis zum Herbst viel länger Zeit zum Wachsen hätten.
Aber aus irgendwelchen Gründen geht das nicht, die Pflanzen keimen zwar sehr schön, wachsen auch, aber dann werden sie spillerig, schwächlich und gehen irgendwann ein. An Umsetzen ist schon gar nicht zu denken.
Kann mir einer erklären, woran das liegt und ob man da was machen kann?
Februar ist für Sonnenblumen zu früh: Es fehlt ihnen Licht. Das führt, insbesondere bei Pflanzen, die ausgeprägt zum Licht hin wachsen (bei ausgewachsenen Sonnenblumen kannst Du die Bewegung nach dem Sonnenlauf innerhalb eines Tages sehen), zum Vergeilen. Das Extrem, das Du beschreibst, dass die Pflanzen offenbar zum Wachsen mehr verbrauchen, als sie assimilieren können, hab ich noch nicht beobachten können - vielleicht beschreibst Du das Eingehen noch genauer - geilwüchsige Sämlinge sind z.B. auch erhöht pilzempfindlich.
Sonnenblumen zu bereits längeren Tagen, etwa Mitte-Ende März, vorzuziehen, geht ganz gut. Die Sämlinge wachsen an der Bank nicht kontinuierlich weiter, haben aber beim Auspflanzen schon gute Reserven, um direktemang loszulegen.
die Sämlinge bekommen einfach sehr lange, sehr dünne, weiche Stiele und viel zu wenig Blätter, irgendwie werden sie auch nicht richtig grün! Es zieht sie anscheinend zum Licht, wie du ganz richtig vermutet hast. Irgendwann verwelken sie dann, meist zuerst vom Kopf her!
Werde mal ausprobieren, ob das eventuell mit künstlicher Beleuchtung klappt.
Werde mal ausprobieren, ob das eventuell mit künstlicher
Beleuchtung klappt.
Hallo, Nemo,
und auch nicht zu früh beginnen. Da sind die Tage einfach zu kurz. Außerdem hilft das frühe Säen nicht viel, die Pflanzen holen die Zeit schnell wieder herein, wenn nur die Umweltbedingungen stimmen.
Zum anderen ist natürlich die Sortenwahl ausschlaggebend. Es gibt kleine Sorten und wahre Riesen.
Auch der Aufwand mit künstlicher Beleuchtung kann nur bedingt erfolgreich sein. Versprich Dir nicht zuviel davon.
Hallo Pflanzenfreunde!
Beinahe Jahr für Jahr, so um die Frühlingszeit, regt sich in
mir der etwas seltsame Erhrgeiz, die höchste Sonnenblume der
Welt zu ziehen.
ok…dann mach doch mal den Versuch, parallel zu allen
anderen Aktionen die du unternehmen willst,um die größte
Sonnenblume zu ziehen folgendes:
Lege im April wenn sich der Boden
erwärmt hat,bei dir im K-Pott vielleicht erst
Anfang Mai je nach Wetterlage,an geeigneter Stelle
drei bis vier Samenkörner aus
Hallo.
Das hört sich für mich auch wie eine Kombination aus zwei Dingen an.
Das Lichtproblem.
Daß die Pflanze nicht richtig grün wird und von oben nach unten verwelkt ist typisch für eine Mangelerscheinung.
Sonnenblumen sind sogenannte Starkzehrer, die einen sehr hohen Bedarf an Nährstoffen haben. Besorg dir mal einen guten NPK- Dünger mit hohem N- (Stickstoff-) Wert und extra Eisen.
Wenn die Pflanze nach der Aussaat anfängt zu schießen und ein wenig hell wird, dann düngen.
Zusammen mit dem Licht kann der Rekord eigentlich nicht mehr auf sich warten lassen.
Gruß Anja
Das hört sich für mich auch wie eine Kombination aus zwei
Dingen an.
Das Lichtproblem.
Daß die Pflanze nicht richtig grün wird und von oben nach
unten verwelkt ist typisch für eine Mangelerscheinung.
Sonnenblumen sind sogenannte Starkzehrer, die einen sehr hohen
Bedarf an Nährstoffen haben. Besorg dir mal einen guten NPK-
Dünger mit hohem N- (Stickstoff-) Wert und extra Eisen.
bei der beschriebenen Anzuchtmethode dürfte der Lichtmangel entscheidend sein.
Es stimmt zwar, dass Sonnenblumen Starkzehrer sind, aber auch für sie gilt das Gestz vom Minimum nach J. v. Liebig. Eine zusätzliche Düngung unter diesen Bedingungen würde das Sterben vermutlich noch beschleunigen.
bei der beschriebenen Anzuchtmethode dürfte der Lichtmangel
entscheidend sein.
Es stimmt zwar, dass Sonnenblumen Starkzehrer sind, aber auch
für sie gilt das Gestz vom Minimum nach J. v. Liebig. Eine
zusätzliche Düngung unter diesen Bedingungen würde das Sterben
vermutlich noch beschleunigen.
Deshalb habe ich auch darauf hingewiesen, daß nur eine Kombination aus beidem Erfolg hat.
Sollte das nicht ganz klar rübergekommen sein, tut es mir leid.
Gruß Anja