ich bin gerade dabei mir meinen Garten (ca 200qm) zu planen. Wir wollen in der Hauptsache Rasen (für unsere Anna) säen und es soll auch eine automatische Bewässerungsanlage installiert werden. Natürlich auch ein paar Sträucher und Blumenbeete und eine Ecke mit Kräutern.
Meine Frage:
Mit welchem Wasserverbrauch für die Gartenbewässerung muss ich ungefähr rechnen? Gibt es da eine Art Formel?
Ich überlege nämlich, ob es sich lohnt, einen Brunnen bohren zu lassen (Kosten ca. € 1.000), oder ob ich mit einem zusätzlichen Gartenwasserzähler von der Gemeinde nicht besser fahre.
Schon mal vielen Dank für Eure Antworten und Tipps.
ich bin gerade dabei mir meinen Garten (ca 200qm) zu planen.
Wir wollen in der Hauptsache Rasen (für unsere Anna)
Eure Oma?
Na klar unsere Oma wird im Sommer 2 Jahre alt.
Es kann halt nicht jeder sein Kind Melissa, Kimberley oder Chayenne nennen
Meine Frage:
Mit welchem Wasserverbrauch für die Gartenbewässerung muss ich
ungefähr rechnen? Gibt es da eine Art Formel?
Wenn man wüßte, wie oft und wieviel es dort regnet!
Davon hängt alles ab.
Laut DWD betrug der durchschnittliche Niederschlagshöhe der letzten 25 Jahre 661,7mm. Wir wohnen in Gernsheim, was im Hessichen Ried liegt.
Hilft das weiter?
Na klar unsere Oma wird im Sommer 2 Jahre alt.
Es kann halt nicht jeder sein Kind Melissa, Kimberley oder
Chayenne nennen
Ein Glück gibts auch noch normale Eltern!!! Danke!!!
Laut DWD betrug der durchschnittliche Niederschlagshöhe der
letzten 25 Jahre 661,7mm. Wir wohnen in Gernsheim, was im
Hessichen Ried liegt.
Hilft das weiter?
Wie ist denn der Grundwasserspiegel bei Euch? Irgendwie wurde der doch in den letzten Jahren angehoben… Wohne ziemlich genau auf der anderen Rheinseite und habe im letzten Jahr den Garten bestehend aus alten Sträuchern, alter Wiese und Bäumen gar nicht gegossen, nur die frisch eingesäten Blumen haben abends mal ne Kanne Wasser ab bekommen, da das Grundwasser bei uns sehr hoch steht und die großen Pflanzen sich da gut alleine versorgen. Da wir durch die Bäume auch ein wenig Schatten haben, brauchte ich den Rasen auch nur glaube in Summe ein oder zwei Mal unterstützen - wobei wir eher eine Wiese mit Moos, Löwenzahn, Butterblümchen und diversen anderen Pflanzen haben und die eh nicht so anspruchsvoll ist, wie ein einheitlicher Rasen.
Aktuell verbrauchen wir gigantisch viel Wasser - jeden Morgen und Abend 15 Minuten gießen, weil wir neu eingesät haben und es leider wider Erwarten diesen Monat zu warm ist. Sobald der Rasen mal wieder stabil und nachgewachsen ist, dürfte sich das Thema erledigt haben.
Daneben hängt der Wasserverbrauch auch von der Art der Sträucher ab, die Ihr pflanzen wollt. Wenn Ihr Euch ein wenig an die heimischen und regionalen Arten haltet und da auch noch an die Pioniergehölze wie Felsenbirne, Schlehe, etc. haltet dann benötigen die auch weniger Wasser und Pflege.
Fahr doch mal rüber nach Griesheim. Im Waldstück nach Pfungstadt sitzt die Forstschule. Da wirst Du in Bezug auf Pflanzen sehr gut beraten und kannst da auch super günstig top Qualität einkaufen. alles aus ökologischem Anbau ;o) Habe da meine Schwarzerle für nen Appel und ein Ei her.
Der Teich ist im Durchschnitt einen halben Meter tief und trotzdem ist die Kuh ersoffen … schrieb einst ein russiser Milizionär ins Protokoll, weil die einzige Kuh der Kolchose ertrunken war.
Soviel zum Mittel.
Nun denn, diese Niederschlagsmenge, wenn sie gleichmäßig und regelmäßg fällt, würde reichen.
Aber man weiss das nicht genau, nicht vorher jedenfalls.
Die Frage ist aber::: Wieviel kostet der m³-Wasser für den Garten mit Zwischenzähler aus der Leitung?
Daraus könnte man ableiten, wie lange man Brunnenwasser pumpen muss, um die 1000 Euro zu egalisieren die der Brunnen kostet.
Versuchs mal über diesen Denkansatz.
Gruß running
PS. Anna ist ein schöner Name. Die anderen aber auch
Die Frage ist aber::: Wieviel kostet der m³-Wasser für den
Garten mit Zwischenzähler aus der Leitung?
Daraus könnte man ableiten, wie lange man Brunnenwasser pumpen
muss, um die 1000 Euro zu egalisieren die der Brunnen kostet.
Versuchs mal über diesen Denkansatz.
Diesen Ansatz habe ich natürlich schon gemacht.
Der m³ Wasser kostet knapp unter einem Euro und Abwassergebühren fallen damit nicht an.
Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, ich würde 40m³ im Jahr verbrauchen (was ich hoch geschätzt finde) wären das also knapp € 40 p.a.
Da muss ich schon eine Menge pumpen um auf die € 1.000 zu kommen, ohne das ich berücksichtige, wie lange die Pumpe hält, oder ob der Brunnen mal nachgebohrt werden muss, weil er versandet oder so was.
Ich glaube ioch habe schon gegen den Brunnen entschieden. Ich dachte nur man könnte es etwas genauer berechnen.
Vielen Dank an Alle (auch für den Tipp mit Griesheim)
Alex
P.S. Hätte ich nur nicht den Namen meiner Tochter erwähnt
Gruß running
PS. Anna ist ein schöner Name. Die anderen aber auch
wir standen vor ähnlicher Entscheidung im letzten Jahr. Bei uns kostet die Bohrung allerdings 250,- EUR (von der Feuerwehr)! Hinzu kommt, ich weiß ja nicht wie ihr das Wasser nach oben bekommt, nochmal ca. 200-250 EUR für eine halbwegs vernünftige Pumpe.
Wir haben uns für den Zähler (bei Hornbach 18 EUR) an der Wasserleitung entschieden - unser Garten ist etwa ebenfalls 200-250 m² groß.
Ich habe die Wasserpreise bei uns jetzt nicht mehr auf dem Schirm, aber ich hab da selbt bei Anschaffungskosten von ca. 500 EUR keinen Sinn drin gesehen. Lass es sich nach 8-10 Jahren rentieren (darauf lief es bei uns hinaus), nach der Zeit brauchst auch irgendwann wieder eine neue Pumpe… und so weiter und so weiter.
Wir habens uns zusätzl. ein schickes Regenfass von Gardena für ca 80,- EUR gegönnt
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Konkreter: Verwendest Du hauptsächlich einheimische Pflanzen, musst Du praktisch gar nichts bewässern. Ich gieße in meinem Garten allenfalls in Dürreperioden > 4 Wochen, und dann auch nur der Optik wegen. Die Pflanzen wurzeln entsprechend tief und würden das auch so aushalten.
Wenn Du Gemüse etc. anbaust, musst Du natürlich mit Wasser nachhelfen.