Unkraut auf dem Weg

Hallo zusammen,
ich habe auf meinem Grundstück eine gepflasterten Weg von ca.40 m Länge und 3 m Breite. Entlang des Weges steht eine Hecke, ca. 4-5 m hoch als Sichtschutz zum angerenzenden Mehrfamilienhaus. Diese Hecke will ich unbedingt erhalten.
Nun hat sich wie jedes Jahr zwischen den Rillen des Weges jede Menge Unkraut gebildet. In den letzten zwei Jahren habe ich diese Unkräuter abgeflammt. Bei der Größenordnung ist das jedoch eine Menge Arbeit. Gibt es da nicht andere Möglichkeiten?
Gruß
Susanne

Essig von Aldi sprühen.

Ist billiger als jede andere Giftsorte.

mfgConrad

Nimm Roundup, das ist Glyphosphat. Wurde hier schon mal bezüglich Wirkung und Schädlichkeit (es gibt keine) besprochen. Schadet auch der Hecke nicht, wenn es nicht auf die Blätter gesprüht wird.
Udo Becker

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Hallo,

Nimm Roundup, das ist Glyphosphat. Wurde hier schon mal
bezüglich Wirkung und Schädlichkeit (es gibt keine)
besprochen. Schadet auch der Hecke nicht, wenn es nicht auf
die Blätter gesprüht wird.

Wenn es keine Schädigung gibt, warum dann nicht auf die Blätter sprühen oder die Haustiere fernhalten ??

Gruß

BelRia

Nimm Roundup, das ist Glyphosphat. Wurde hier schon mal
bezüglich Wirkung und Schädlichkeit (es gibt keine)
besprochen. Schadet auch der Hecke nicht, wenn es nicht auf
die Blätter gesprüht wird.
Udo Becker

roundup speed–darf im garten,aber nicht auf befestigten hof-oder wegeflächen eingesetzt werden.
ist sehr,sehr verdünntes glyphosat.

Hallo Susanne,
das hätte ich gleich zwei Ideen.
Zum einen köntest du die Rillen (ist auch eine sehr zeitaufwändige Arbeit) einmal sehr tief auskratzen, eventuell mit einem Allessauger aussaugen und mit einem Sand Zementgemisch wieder schön auskehren.
Zum anderen kannst du es auch mal versuchen mit einem ganz einfachen Speisesalz vom Aldi. Einfach drüber streuen und abwarten.
MfG
Hans13

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Hallo,

Nimm Roundup, das ist Glyphosphat. Wurde hier schon mal
bezüglich Wirkung und Schädlichkeit (es gibt keine)
besprochen. Schadet auch der Hecke nicht, wenn es nicht auf
die Blätter gesprüht wird.

Wenn es keine Schädigung gibt, warum dann nicht auf die
Blätter sprühen

weil nur die blätter assimilieren, also das mittel aufnehmen können. die rinde assimiliert nicht, dort ist roundup wirkungslos.

oder die Haustiere fernhalten ??

weil die sonst an herzverfettung sterben:smile:)))

gruss,
millia

hallo,

Zum anderen kannst du es auch mal versuchen mit einem ganz
einfachen Speisesalz vom Aldi. Einfach drüber streuen und
abwarten.

das ist das schlimmste aller hausmittelchen. was denkst du, warum im winter die strassen nicht mehr „gesalzen“ werden?

millia

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musst du denn immer so hetzen,du!

Wenn es keine Schädigung gibt, warum dann nicht auf die
Blätter sprühen oder die Haustiere fernhalten ??

Nochmals: Roundup vernichtet Pflanzen. Es wird nur über grüne Blätter aufgenommen. Es wirkt nicht, wenn es in den Boden kommt weil es nicht von Wurzeln aufgenommen wird. Es ist nicht giftig für irgendwelche Tiere, einschließlich Insekten, Fische und Menschen. Durch die Feuchtigkeit im Boden wird es innerhalb 24 Stunden zu harmlosen Substanzen (Glycin und Phosphat) abgebaut.
Nicht auf die Blätter sprühen bezog sich auf die nebenstehende Hecke, die ja nicht geschädigt werden sollte.
Udo Becker

Es ist nicht
giftig für irgendwelche Tiere, einschließlich Insekten, Fische
und Menschen. Durch die Feuchtigkeit im Boden wird es
innerhalb 24 Stunden zu harmlosen Substanzen (Glycin und
Phosphat) abgebaut.

http://berlin.nabu.de/modules/presseservice_berlin/i…

Udo Becker

Schöne Grüße
Kai

ratlosigkeit …
hi kai,

könntest du mir vielleicht erklären, weshalb sich sämtlicher zorn jedweder umweltschützer ausgerechnet am roundup entzündet? es gibt keine nachweise für seine schädlichkeit, zwar immer wieder vermutungen, es könnte sein, es wäre möglich, usw. - aber nichts definitives.

es gibt hunderte veröffentlichungen (von unabhängigen instituten!) im netz, die die unschädlichkeit (bei sachgerechter anwendung) nachweisen, keine einzige, die irgendeinen schaden beweist (auch dein link nicht) - aber seit jahren konzentriert sich der geballte zorn der umweltschützer auf roundup.

na gut. ich liefere die auflösung gleich hier mit: es geht in wirklichkeit nicht um roundup, sondern um den hersteller, die firma monsanto. monsanto war die erste firma, die genmais-versuche machte, um den mais gegen roundup resistent zu machen. man wollte und will der firma monsanto schaden und so kam die mär vom bösen roundup auf die welt.

ich habe noch nie davon gehört, dass „basta“ schädlich sein soll - ein herbizid der firma bayer (?) mit der gleichen wirkungsweise. deutschlands umweltschützer werden doch nicht nationale interessen verfolgen und bayer schützen wollen? - aber bayer macht keine genmais-versuche …

dein link ist wasser auf meine mühlen:

ja. ich bin auch der meinung, dass sich genügend leute finden müssten, die „unkräuter“ mechanisch entfernen. auch in berlin, einer stadt mit sehr vielen arbeitslosen. die kosten für die teilzeitgärtner am strassenrand wären sicher nicht um vieles höher als der notwenidge maschinenpark. die frage ist nur, wie bewegt man die leute … aber jetzt wird’s politisch …

und ja, ich bin auch der meinung, dass jeder sein gärtchen mechanisch „unkrautfrei“ halten und zumindest auf herbizide verzichten soll. aber nicht, weil es nun sooooo schädlich wäre, sondern weil’s einfach paradox ist, sich ein naturparadies schaffen zu wollen und aus diesem dann die vielen schon fast ausgestorbenen pflanzen zu eliminieren.

wie auch immer. roundup ist von allen herbiziden das bekannteste, verteufeltste - und umweltschonendste. - ich könnte durchaus auch ein mittel empfehlen, dass der ursprungsposterin für lange zeit jedwedes bücken, um die steine „unkrautfrei“ zu bekommen, erspart. mache ich aber nicht.

millia

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Hallo Millia,

könntest du mir vielleicht erklären, weshalb sich sämtlicher
zorn jedweder umweltschützer ausgerechnet am roundup
entzündet?

Nein, kann ich nicht. Vielleicht weil ich auch nicht gerade der klassische Umweltschützer bin. Aber Glyphosat ist seit Atrazin das am öftesten in den Medien diskutierte und bekannteste Herbizid. Dass es wesentlich problematischere Herbizide wird nur jenen klar, die sich darüber (aktiv) informieren.
Aber man sollte auch den rein juristischen Aspekt nicht vergessen, nämlich dass die Anwendung von Glyphosat auf Nicht-Kulturland bewilligungspflichtig ist. Da eine Privatperson eine solche Bewilligung schwer einholen kann, könnte man auch sagen: Glyphosat ist auf Wegen, Plätzen, Zufahrten etc. verboten!

es gibt keine nachweise für seine schädlichkeit,
zwar immer wieder vermutungen, es könnte sein, es wäre
möglich, usw. - aber nichts definitives.

Es obliegt aber auch dem Hersteller, die Unbedenklichkeit des Biozids nachzuweisen, beziehungsweise welche Gefahren davon ausgehen. Die Einschränkungen der RoundUp-Zulassung beruhen übrigens darauf, dass die Substanz von Flächen wie eben Wegen oder Parkplätzen leicht ausgewaschen werden kann - an Erde wird Glyphosat gut gebunden, an Beton oder Stein natürlich nicht. Gelangt Glyphosat in Gewässer ist es nicht mehr so ganz harmlos, weil es sehr toxisch für Lebewesen wie Wasserflöhe ist. Auch ist die Halbwertszeit von Glyphosat im Boden geringer als bei anderen Herbiziden, von einem Tag aef den anderen ist es aber auch nicht verschwunden.

es gibt hunderte veröffentlichungen (von unabhängigen
instituten!) im netz, die die unschädlichkeit (bei
sachgerechter anwendung) nachweisen

Mit dem Wort „Unschädlichkeit“ wäre ich generell vorsichtig, aber der entscheidende Punkt ist die sachgerechte Anwendung. Auch wenn RoundUp eines der unbedenklichsten Herbizide ist, habe ich doch Zweifel, dass Biozide von Hobbygärtnern immer sachgerecht angewendet werden.

na gut. ich liefere die auflösung gleich hier mit: es geht in
wirklichkeit nicht um roundup, sondern um den hersteller, die
firma monsanto. monsanto war die erste firma, die
genmais-versuche machte, um den mais gegen roundup resistent
zu machen. man wollte und will der firma monsanto schaden und
so kam die mär vom bösen roundup auf die welt.

Wenn ich Zeit habe, werde ich Monsanto bedauern…

ich habe noch nie davon gehört, dass „basta“ schädlich sein
soll - ein herbizid der firma bayer (?) mit der gleichen
wirkungsweise.

Dass du noch nichts davon gehört hast, beweist allein recht wenig. Die Nebenwirkungen von Glufosinat (Basta, ja von Bayer) sind eher problematisch als die von Glyphosat. Darum ist es auch für den Haus- und Kleingartenbereich nicht zugelassen und die Gefahr, dass es von Privatpersonen unsachgemäß verwendet wird, geringer als bei RoundUp. Darum gibt es auch weniger Diskussionen darüber.

deutschlands umweltschützer werden doch nicht
nationale interessen verfolgen und bayer schützen wollen? -
aber bayer macht keine genmais-versuche …

Ach so? Hättest du auch nur ein wenig im Netz gesucht, wäre dir aufgefallen, dass das Irrtum ist. Bayer macht Genmais-Versuche und es existieren zahlreiche Züchtungen, die gegen Basta bzw. Liberty resistent sind. Bezüglich der Bedeutung der herbizidresistenten Pflanzensorten steht die Resistenz gegen Glufosinat der gegen Glyphosat (wenn überhaupt) kaum nach.

wie auch immer. roundup ist von allen herbiziden das
bekannteste, verteufeltste - und umweltschonendste.

Ja, da dürftest du Recht haben.

ich könnte durchaus auch ein mittel empfehlen, dass der
ursprungsposterin für lange zeit jedwedes bücken, um die
steine „unkrautfrei“ zu bekommen, erspart. mache ich aber
nicht.

Nun zu meiner Zeit konnte man dafür noch Natriumchlorat kaufen. Das lies sich dann aber nicht nur zur Vernichtung von Unkräutern einsetzen. So gesehen ist die Entwicklung von Glyphosat schon ein Gewinn. Sympatien für Monsanto kommen bei mir trotzdem nur schwer auf.

Grüsse,
Bernd

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In dem genannten Link steht, dass eine 10prozentige Lösung verspritzt wurde. Die Gebrauchsanweisung schreibt eine 1prozentige Lösung vor. Meines Wissens wurden schädliche Wirkungen bisher nur mit zugesetzten Detergentien in Zusammenhang gebracht, nicht mit dem Wirkstoff.
Zwischen früheren Herbiziden (z.B. Atrazin) und Glyphosat liegen Welten.
Grüße Udo Becker

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na gut. ich liefere die auflösung gleich hier mit: es geht in
wirklichkeit nicht um roundup, sondern um den hersteller, die
firma monsanto. monsanto war die erste firma, die
genmais-versuche machte, um den mais gegen roundup resistent
zu machen. man wollte und will der firma monsanto schaden und
so kam die mär vom bösen roundup auf die welt.

ich habe noch nie davon gehört, dass „basta“ schädlich sein
soll - ein herbizid der firma bayer (?)mit dem selben Wirkstoff.

Der Wirkstoff wurde übrigens von Hoechst erfunden. Mit der Aufgabe des Produkbereichs Landwirtschaft ging das Produkt an Bayer und Monsanto dürfte eine Lizenz von Bayer haben.
Udo Becker

Nun zu meiner Zeit konnte man dafür noch Natriumchlorat
kaufen. Das lies sich dann aber nicht nur zur Vernichtung von
Unkräutern einsetzen.
Grüsse,
Bernd

Hallo Bernd!

Sehr clevere Ausdrucksweise, muss ich sagen!
Bei uns in D. gab es das bis 2001 zu kaufen.
Ein Freund hat das in einer Drogerie aber auch später noch als Chemikalie bekommen.

Grüße, Steffen!

verwirrtaktik der umweltschützer
hallo kai,

nach dem hinweis von udo habe ich mir die pressemitteilung nochmals angesehen. sie strotzt nur so vor ungenauigkeiten und diffuser angstmacherei.

die 10 %ige-lösung klingt natürlich grauslich. also, entweder sitzen im BSR nur idioten, die die anwendungsrichtlinien nicht lesen können, oder die naturschützer nehmen einen „tippfehler“ in kauf, um die dramatik zu steigern.

es gäbe noch eine weitere möglichkeit, die ich für wahrscheinlich halte:

die "riesen"menge von „600 bis 700 Liter einer zehnprozentigen Lösung des Herbizids … auf Berlins Pflasterritzen-Vegetation“ ist ein furz in der landschaft auf der gesamtfläche berlins. (im landbau werden damit mal gerade 2 - 3 ha gespritzt). wenn ich mir aber das maschinchen ansehe, das die berliner im guten glauben den umweltschützern vorgestellt haben, denke ich, es handelt sich hier um ein gerät mit mikro-düsen. damit könnte man tatsächlich haarfein und gezielt in die ritzen spritzen. für diesen mikrostrahl muss allerdings die konzentration erhöht werden - was die 10 % bzw. die 700 l gut erklären könnte.

also gehen wir davon aus, dass die angaben der umweltschützer unter diesen bedingungen richtig sind.

wenn aber nun derart fein (optisch fast nicht wahrnehmbar) und gezielt gesprüht wurde, weshalb schürt man dann noch immer angst?: " Durch unsachgemäße Ausbringung besteht jedoch die Gefahr, dass Glyphosat ins Oberflächengewässer dringt" - warum ignoriert man die verbesserung der ausbringung und tut, also ob mit der giesskanne gearbeitet würde?

und das beste zum schluss: „Es gibt Hinweise von amerikanischen Wissenschaftlern, dass RoundUp, wenn es in Gewässer gelangt, toxische Wirkung auf Amphibien hat.“ toll! die haben wohl noch nie eine anwendungsvorschrift gelesen, dort steht’s nämlich. da braucht’s keinen amerikanischen wissenschaftler und keine diffusen hinweise.

tja, amerikanische wissenschaftlicher haben auch hinweise, dass kondome an schwangerschaften schuld sein könnten, wenn sie nicht ordentlich aufgezogen werden …

soviel zu „umweltschützern“ - und die uninformierten leser nehmen’s gierig auf …

millia

ich denke, etwas ganz wichtiges vergessen zu haben:

nein, ich bin kein verkäufer von monsanto, beziehe keine provisionen, … und verwende roundup auch nicht.

-))))

millia

z.B. Heise dazu:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20660/1.html

oder Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/RoundUp

oder hausgarten.net

Auch wenn man RoundUp in jedem Gartencenter bekommt, sollte man doch beachten, dass der Einsatz von Herbiziden in Privatgärten verboten ist. Wer trotzdem RoundUp in seinem Garten zur Unkrautvernichtung verwenden möchte, sollte auf jeden Fall bedenken, dass RoundUp zwar allen möglichen Unkräutern den Garaus macht, doch diese Unkräuter würde man auch ohne RoundUp bekämpfen können. Lästiges Unkraut wie Giersch, oder die Herkulesstaude wird man leider auch damit nicht los.

http://www.hausgarten.net/gartenpflege/pflanzen-pfle…

Mfg.
BelRia

roundup speed ist im garten erlaubt.
giersch wird man auch damit los.
man muss nur wissen,wies geht–zwei oder dreimal anwenden.