Ich bins satt, zur Buschbohnen-Ernte auf dem Boden herumzukriechen und möchte nächste Saison Stangenbohnen. Schmecken ja auch viel besser.
Kann man da Bambusrohre nehmen oder sind die zu glatt? In welchem Abstand und wie tief kommen die in den Boden? Wenn nicht Bambus (da hätte ich eine Bezugsquelle), was dann?
Hallo, Aia,
Bambusstangen kann man nehmen, aber beim Landhandel kann man sich billigere Stangen besorgen. Die halten auch für ein paar Jahre.
Wegen der Bohnen - schau mal hier: http://www.gartenatelier.de/gemuese/stangenbohnen.htm
Wir hatten dieses Jahr acht Stangen mit je sechs Bohnen. Wir konnten uns vor Bohnen nicht mehr retten!
Wichtig: Zur Erntezeit täglich kontrollieren und pflücken. Sonst passiert es, dass Bohnen zu reif und holzig und „fädig“ werden.
Lustig ist es, an ein Gerüst farblich unterschiedliche Bohnensorten zu säen. Es gibt grüne, gelbe und blaue.
Kann man da Bambusrohre nehmen oder sind die zu glatt?
habs mal probiert und war nicht begeistert. Bin dann wieder auf die guten alten Stangen zurückgekommen.
Die Bohnen kriegten keinen richtigen Griff und rutschten schnell ab. Erst als ich querstangen einbaute, klappte es, das alles war denn aber sehr kompliziert.
Wenn
nicht Bambus (da hätte ich eine Bezugsquelle), was dann?
Bohnenstangen.
Gibt es (nach Fragen beim Förster) günstig im Wald.
Oder in Raiffeisen- oder Genossenschaftsmärkten
danke für den prima Link, da steht ja alles, was ich wissen muß. Und an acht Stangen hatte ich auch gedacht. Ich habe dafür wohl Abnehmer… (Die Strauchbohnen dieses Jahr waren enttäuschend. Ich hatte gar nix zum Verschenken.)
Die verschiedenfarbigen Sorten sehen bestimmt witzig aus. Ich überlege ja noch, ob ich nächstes Jahr auch bunten Mangold säen soll, da wird mein Garten vor Farbpracht ja förmlich explodieren! (Aber ich fürchte, der alte, schlicht grüne, überlebt den Winter.)
ich kann Gandalf nur zustimmen - nach einem Versuch mit Bambus hab ich wieder meine alten Stangen vom Förster (alte Fichtenstämmlinge, für kleines Geld für die „Kaffeekasse“) genommen. 4 x 2 gegenüber, schräg, oben zusammen und ca. 15 cm eingegraben - eine der Bambusstangen fixiert oben quer, die anderen fristen Ihr Dasein im Gartenhaus …
Hallo Aia,
habe die Antworten meiner Vorredner gelesen und kann dem nur zustimmen. Auch ich hatte so einige Stangenbohnen darausen. Es waren 24 Doppelbogen und wir haben so etwa 3-4 Schubkarren voll geerntet.
Für viele verschiedene Rezepte oder Lagermöglichkeiten kann ich dir, nach Wunsch, einen ganzen Roman dazu schreiben.
Nicht nur zum sofortigen Verzehr.
Doch mit dem Anpflanzen gibt es, wie die Vorredner schon erwähnt, im Landhandel so wellige Bögen die dann nur noch mit einer Stange oben und zwei Pfosten an den Enden fixiert werden müssen. Der Vorteil dabei ist halt, dass man diese Bögen ein Leben lang hat.
Also melde dich wenn du Ideen für die Lagerung etc. brauchst. Gerne gebe ich unsere Erfahrungen und Rezepte weiter.
MfG
Hans13
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danke für Deine Antwort, ich denke, Tips für die Lagerung werde ich eher nicht brauchen, aber wenn Du ein Rezept für einen originellen Bohnensalat hättest, wäre das ganz prima.
Okay, danke, ist alles notiert. Dumme Abschlussfrage noch -
bleiben die Stangen ganzjährig im Boden oder nimmt man sie
tunlichst im Herbst raus?
hängt davon ab. Wenn sie dampfdruckimprägniert sind, können sie draußen bleiben. Aber du willst die Bohnen doch nicht etwa jedes Jahr am gleichen Platz anbauen, oder?
man kann Bohnen auch an Seilen ziehen. Dazu wird in 2 Metern Höhe ein Querseil gespannt. Von dort werden Seile zu den Setzlingen herabgelassen und an selbigen befestigt (mit einem lockeren Knoten). Die Bohnen wachsen dann an den Seilen hinauf (es sollten rauhe Seile sein z.B. Hanf).
Ja, das mach ich mal. Allerdings betreibe ich den Gemüseanbau in eher bescheidenem Stil, da ist nicht so sehr viel an Fruchtfolge drin…
LG
Aia
(Stangen lagern könnte ich prima in der Garage; Stangen beschaffen sieht erst mal - zumindest in der allernächsten Umgebung - nach Flop aus, aber das wird schon!)
nicht witzig sondern im gewerblichen Anbau so praktiziert. Als Zivi habe ich ab und an bei einem Gemüsebauern geholfen und dort wurde es auf diese Weise gemacht.
Hallo Aia,
das mit der Lagerung bezweifle ich allerdings! Kennst du z.B. „saure Bohnen“ so im Steingut-Topf?
Na, siehste, kennst ja doch nicht alles. Macht ja aber nix. Gerne sage ich dir diese Art der „Winterlagerung“.
Doch zu einem Rezept:
Hast du einen Bohnenschneider? Das ist ein Schneidemaschinchen, mit der die Bohnen der länge nach durchgeschnitten werden. Danach die Bohnen nur kurz blanchieren (wegen der Blausäure).
Abgekühlt werden die Bohnen dann nur mit einer Zwiebel, Essig und Öl angemacht. Bei Bedarf natürlich noch eine kleine Brise Bohnenkraut, frisch zerkleinert oder getrocknet.
Na dann guten Hunger.
MfG
Hans13
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als Bohnenfreunde haben wir in diesem Jahr Stangenbohnen gesetzt. Dazu haben wir uns, weil eigentlich ein Fehlkauf, des „Gerippes“ von einem Gewächshaus bedient - so ca. 170 cm (an der Spitze) hoch, ansonsten ist die Grundfläche ca. 160 cm x 140 cm.
Wenn wir eher gewusst hätten, wie gut das aussieht und wie toll die Bohnen wachsen, man braucht sie auch nicht anzubinden o.ä., dann wäre dies schon eher passiert.
Außerdem ist das „Bohnenhäuschen“ ein toller Blickfang und es gibt keine klästiges Bambustangenzusammenbauen. ) Mittlwerweile ernten wir seit Juli und es ist kein Ende abzusehen. Auch wenn Buschbohnen etwas graziler aussehen, aber sie haben ausgedient.