letzten Herbst pflanzten wir einige hochstämmige Apfelbäume. Dabei verließen wir uns auf das Halbwissen eines Mithelfers, der die Pfähle
schräg einschlug und die Bäume daran anband.
Das Jahr über haben wir beobachtet, dass die Pfähle sich lockerten, vermutlich weil der Boden nicht verdichtet ist. Außerdem haben wir letzten Samstag in einer Sofortaktion sämtliche Bindungen gelöst, weil diese ohne Spiel um die dünnen Stämme ausgeführt waren und schon leichte Eindrücke durch das Wachstum aufzeigten.
Jetzt müssen wir neu binden und bitten um Tipps. Die Pfähle möchten wir stehen lassen, allerdings mit Dachlatten arretieren. Ist dann die Bindung in Form einer lockeren Achterschlinge ausreichend?
es gibt sicher viele Methoden die gute Ergebnisse bringen, meine ist folgende:
Das Planzloch wird ausgehoben und vor dem Setzen des Baumes werden drei Pfähle im Abstand von ca. 60 - 70 cm als gleichseitiges Dreieck in den Boden getrieben.
Das ist bei Dir nun nicht mehr zu machen.
Das Setzen der Pfähle kann jetzt die Wurzel schädigen.
An der Spitze und bei Bedarf auch am Fuß werden die Pfähle mit Latten zusammengenagelt.
Die Befestigung des Baumes erfolgt, indem von jedem der drei Pfähle ein ca. drei cm breites Band um den Baum gelegt wird. Die Bänder werden an den Pfählen fixiert, am Baum aber nur herum gelegt. Da die Bänder im Winkel von ca. 120° zueinander verlaufen, kommt es zu keinen Reibungen bei Wind. Wächst der Baum, kann das Band aber nicht einwachsen.
Für mich die optimale Fixierung, aber auch recht aufwendig.
Die von dir beschriebene Art des Anbindens kennen wir wohl, allein wir waren zu bequem und zu knauserig, diese Technik bei 25 Bäumen anzuwenden. Heute hätten wir Ruhe