unser Rasen ist ziemlich am „vermosen“ - ich hab letztes Frühjahr schon so einen kombinierten Dünger mit Moos-/Unkrauthemmer drauf. Gegen das Moos half’s nicht viel (war ja auch ein regnerischer Sommer) aber der Rasen ist wg. dem Dünger gewachsen wir wild. Folge war, daß ich letzten Sommer wie ein irrer mähen mußte.
Jetzt hab ich den Tip bekommen, daß einfacher Kalk gut helfen soll - es war bloß nicht klar, ob man diesen im Herbst oder im Frühling aufbringen soll.
Wenn’s im Garten zu schattig ist, kann man kalken oder Eisensulfat auf das Moos schütten, so viel man will - im besten Fall ist dann das Moos weg, aber Rasen wächst dann noch lange nicht. Das ist jedenfalls meine Erfahrung (nach ca. 20 Jahren verschiedenster Ansätze zur Moosbekämpfung.) Ich hab’s mittlerweile einfach aufgegeben und finde jetzt Moos schön - das erspart eine Menge Ärger ;=)
Hi Max
Kalk wird im Herbst aufgebracht,damit er sich bis zu Wachstumsperiode in den Boden einspülen kann.
Ich hab eine schöne Wiese dadurch !
Gruß Teufel
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nachdem wir letztes Jahr unseren alten (mit Unkraut durchsetzten ) Rasen umgefräst haben, hat sich im herbst überall neues Unkraut gebildet (alles schön verteilt durchs Fräsen ((? ); hilft da auch Kalk gegen? Dann würde ich das nämlich sofort machen. (Unkraut: Löwenzahn, Hirtentäschel, Ampfer, Giersch?, Diestel vereinzelt…)
Hallo Deborah !
Es gibt auch Unkraut,welches Kalk liebt.Ergo,Du bekommst es damit nicht weg.Aber es gibt in Gartenmärkten Mittel,die gegen Unkräuter auf Rasen sind und auch wirken.Öfters Mähen hilft auch schon,als dauernd Chemie zu nutzen.
Löwnzahn schön tief mit Wurzel ausstechen,die sind fast unsterblich.
Ansonsten viel Glück
Ciao Teufel
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Reinhardt dürfte die beste Lösung anbieten. Wenn der Rasen im Schatten ist, oder der Boden relativ feucht und wasserundurchlässig, dann hilft Alles nichts, dann mußt du dich mit dem Moos anfreunden. Es sei denn, du willst alle 3 Jahre umgraben und neu einsäen. Wie an anderer Stelle erwähnt hilft Chemie nur sehr bedingt. Mach es wie mein kleiner Sohn sagte: Ist doch alles herrlich grün!
Gruß Fritz
Moos scheint erst in den letzten Jahren ein Problem geworden zu sein. Es gibt tausend Hilfsmittel, die ich auch probiert habe und die garantiert helfen. Nichts hat geholfen!!! Moos, ist und bleibt, mit welchen Mitteln man ihn auch bekämpft, wie Kalk usw.
Seit einem Jahr habe ich den Fangkorb hinter dem Rasenmäher ausgebaut und gehe jetzt mit dem Rechen nach dem Mähen an den Rasen. Und siehe da - das Moos geht weg.
Weil man mit dem Harken des Rasens mit einem Rechen (nicht Harke) von Anfang an verhindert, daß das Moos wächst.
Man kann natürlich weiterhin mit dem Fangkorb arbeiten, muß aber einmal die Woche den Rasen kräftig abrechen.
Man spart viel Geld und tut was gegen den Herzinfarkt.
Gruß Werner
gegen Moos im Rasen hilft gut Eisensulfat-Dünger, dieser sollte aber bei wärmerer Witterung ausgebracht werden, also am besten bis nächstes Jahr (Sommer) warten, und dann an einem sonnigen Tag den Dünger ausbringen, dem Rasen macht das nix aber das Moos wird sehr schnell braun und geht ein.
Wenn’s im Garten zu schattig ist, kann man kalken oder
Eisensulfat auf das Moos schütten, so viel man will - im
besten Fall ist dann das Moos weg, aber Rasen wächst dann noch
Je nach Bodenart kann eine Anwendung von Eisensulfat, als Moosvernichter, und Rasendünger, um einen Vorsprung zu verschaffen, günstig sein.
Meist ist aber der Boden verdichtet und bietet dem Moos gute Lebensbedingungen. Wenn ein Rasen häufig begangen wird und der Boden schwer und lehmig ist, bildet sich auf der Bodenoberfläche eine dichte Schicht auf der das Wasser stehenbleibt und dem Sauerstoff für die Graswurzeln ein Hinderniss ist. Steht auf dem Boden kein Wasserfilm mehr an, hat das Moos mit seinen kurzen Wurzeln keine Chance gegen ein gesunden, wüchsigen Grasbestand.
Hier hilft keine Chemie sondern nur die Physik: die obersten 3 bis 5 cm der Bodenschicht müssen so verändert werden, dass Wasser abfließen und Luft eindringen kann!! dazu nimmt man Sand. Der Sand lockert den Boden auf und lässt den dringend benötigten Sauerstof an die Wurzeln.
Und daür gibt es zwei Methoden:
jedes Frühjahr den Rasen vertikutieren, d.h. auflockern, und hinterher eine ca 1-2 cm hohe Sandschicht auftragen. Nach mehreren Jahren sollte das schon wirken. Die Geräte gibts für Zufuß/hand oder gemietet mit 2-Takter im Gartencenter.
bei Neuanlage von Rasenflächen arbeitet man 5 bis 10 cm Sand in die obersten 7-8 cm Boden ein. Dann einsäen und fertig.
Bei einem duchlässigen Boden spielt der pH-Wert dann keine so große Rolle mehr, Gras ist tolerant genug um mit den gängigen Bodenwerten von 5,5 bis 7 fertig zu werden.
Übrigens: ein DIN 18.000… normierter Bundesligaplatz enthält zB etwa 40 bis 50 % Sand und die Pflanzen wachsen so gut, dass sie die Ackerei locker wegstecken.