Keine Angst - die ist seit 20 Jahren nicht mehr in Betrieb 
Wir haben vor einigen Tagen eine verlorengeglaubte Senkgrube gefunden - hat ca. 15m³. Der Plan wäre jetzt, das Regenwasser von 3 der 4 Dachrinnen einfliessen zu lassen und mit einer recht leistungsstarken Pumpe der Gartenbewässerung zuzuführen.
Frage - was für eine Art von Pumpe wird hier benötigt? Die Hauswasseranlagenpumpen schaffen ca. 4,5 - 5 Bar Druck, die Distanz die es zu überbrücken gilt, liegt bei geschätz 30 Metern - reicht der Druck am Ende für eine effektive Beregnung mit Rasensprinkler usw?
Welche Pumpe ist hier ratsam? 1 Zoll-Rohre für den Transport in den Garten? Ca. 800qm² gilt es zu befeuchten!
Frage - was für eine Art von Pumpe wird hier benötigt? Die
Hauswasseranlagenpumpen schaffen ca. 4,5 - 5 Bar Druck, die
Distanz die es zu überbrücken gilt, liegt bei geschätz 30
Metern - reicht der Druck am Ende für eine effektive Beregnung
mit Rasensprinkler usw?
Hallo
Wir haben so eine Hauswasserpumpe mit 3-4 Bar. Mit 30m Halbzollschlauch und 5m Höhenunterschied (Wasser fließt nach oben) reicht es noch für den Rechteckregner. Die bewässerte Fläche ist dann natürlich etwas kleiner. Auch so ein Rundumrasensprenger funktioniert problemlos.
Johannes
Hallo,
fast entscheidender ist die Ansaughöhe denn dort steht nur der Luftdruck zur Verfügung (1 bar). D.h. auf der Ansaugseite sollte möglichst wenig Höhenunterschied zu bewältigen sein und eine ausreichend große Ansauggarnitur verwendet werden.
Auslassseitig reichen 4 bar theortisch für 40 Meter Höhenunterschied (statisch, dh. dann tröpfelts nur noch). Ansonsten würde ich auf einen qualitativ hochwertigen 3/4 Zöllerschlauch gehen mit den entsprechenden Kupplungen.
Gruß, Niels
Danke Niels,
der Einwand mit der Ansaughöhe ist ein guter - der Niveauunterschied zwischen dem niedrigsten Punkt der Grube und dem Standplatz der Pumpe werden geschätzt 4 Meter sein - heisst das, dass ich genau keine Leistung in den Auslassschlauch bekomme? Die stärkste Pumpe die ich bis jetzt gefunden habe, blast 6 bar!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
der Einwand mit der Ansaughöhe ist ein guter - der
Niveauunterschied zwischen dem niedrigsten Punkt der Grube und
dem Standplatz der Pumpe werden geschätzt 4 Meter sein -
Das bedeutet, du benötigst ein Hauswasserwerk, dass selbstansaugend diese Strecke überwinden kann. Hat ersmal nichts mit dem Druck zu tun, der an der Ausgangsseite anliegt.
Aber ehe du dich in solche Kosten für ein Hauswasserwerk stürzen willst, was spricht denn gegen eine gescheite Tauchpumpe? Reinhängen und ab gehts…
MfG
Thomas
Hallo,
der Einwand mit der Ansaughöhe ist ein guter - der
Niveauunterschied zwischen dem niedrigsten Punkt der Grube und
dem Standplatz der Pumpe werden geschätzt 4 Meter sein -
heisst das, dass ich genau keine Leistung in den
Auslassschlauch bekomme?
es geht nicht um den tiefsten Punkt der Senkgrube sondern um die Differenz zwischen Pumpe und Wasseroberfläche. Der tiefste Punkt spielt also nur bei fast leerer Grube eine Rolle. Im günstigsten Fall (Pumpe und Wasseroberfläche auf gleicher Höhe) kann die Pumpe (theoretisch) ein Bar Saugdruck bringen. jeder Meter Differenz kostet 1/10 Bar. Entsprechend nimmt die Ansaugleistung um mindestens 1/10 pro Meter Differenz ab (tatsächlich ist es sogar etwas mehr). Eine Tauchpumpe wäre da durchaus eine Lösung.
Die stärkste Pumpe die ich bis jetzt
gefunden habe, blast 6 bar!
Das beschreibt die Druckseite. Die Ansaugseite ist davon getrennt zu betrachten. Wenn die Pumpe unter theoretisch optimalen Bedingungen (keine Ansaugleitung und keine Druckleitung) 1000 Liter fördern kann, so ist das die Menge, die unter diesen Bedingugen angesaugt werden kann. Der Saugschlauch und die Höhendifferenz bewirken eine Verringerung der Ansaugleistung.
Gruß, Niels