Hallo Wissende,
in einem Hof sind diese Pflastersteine verlegt:
http://www.rohne-beton.de/be_03a.html
Nun ist die Hoffläche im Laufe der Jahrzehnte nicht mehr so glatt und eben wie mal bei der Verlegung, d.h. zwischen den Pflastersteinen gibt es Höhenunterschiede und die Fugenbreite variiert zwischen press anliegend und ca. 3-5 mm Breite.
Da wo die Fuge breit genug ist wuchsen Unkräuter aller Art.
Ich habe nun mit einem Gartengerät, weiß gar nicht wie man das Gerät nennt, quasi ein Besenstiel und unten eine querstehende Metallklinge, die Masse der herausstehenden Pflanzenmasse „abgestochen“, dann den Hof gekehrt.
Nun mit propangas den Hofboden abgeflammt, wieder gekehrt, restliche „Pflanzeninselchen“ mit einem Cuttermesser entfernt.
Anschließend war der Hof Pflanzenfrei.
Naja, eine Woche später waren schon wieder die ersten Pflänzchen da, jetzt nach drei Wochen sieht es aus wie vor meiner Aktion und mein Eindruck ist sogar, die sind teilweise viel größer als vor meiner Aktion .-(
Jetzt meine Frage, wie sollte ich vorgehen um die Pflänzchen zumindest mal für 5, besser 10 Jahre daran zu hindern in den Fugen zwischen den Pflastersteinen zu wachsen?
PS: Der Hof gehört zum Grundstück des Hauses meines Vaters, der auch wollte daß da die Pflanzen „wegkommen“. Und er sagte, durch das Abflammen würden die Wurzeln der Pflanzen zerstört. Okay, dem ist halt nicht so. Obwohl für mich schon eine gewltige Hitze auf die Pflanzen wirkte wurden wohl die Wurzeln nicht zerstört.
In der Lehrzeit habe ich gelernt autogen zu Schweißen. Zwar schon lange her und eine saubere Naht bei Metallschweißung kriege ich sicher nicht gleich hin, aber wie sieht die Sache aus, wenn ich mit einem Schweißbrenner den Pflastersteinfugen mal richtig zu Leibe rücke, halten das die Steine aus?
Und, genauso wichtig, sind dann die vorhanden Pflanzenwurzeln endlich hinüber?
Danke ^ Gruß
Reinhard
