Hallo,
wir haben vor zwei Jahren eine Rotbuchhecke gesetzt, die jetzt zwischen 40 und 100 cm hoch ist. Dieses Jahr hatte sie extrem viele Wollläuse an den neuen Trieben, so dass wir Angst hatten, diese würden komplett ausgesaugt von den Tieren. So sind wir zu einem Gärtner, der uns empfahl, die Pflanzen mit Rapsöl abzusprühen. Die Wollläuse würden dann automatische verschwinden. Das haben wir (leider) mit der gesamten Hecke getan. Ergebnis sind an vielen Stellen verklebte Blätter und Stämme. Nach dem Juni-Rückschnitt vor drei Wochen kommen nun zwar bei manchen Pflanzen einzelne neue Triebe, bei vielen tut sich jedoch gar nichts. Nun ist natürlich die Angst noch größer, dass der Rest abstirbt, weil er keine Luft bekommt.
Ach ja: Die Wollläuse sind übrigens immer noch da…
Hat jemand eine Idee, was wir jetzt machen können? Spülmittel und Schwamm haben wir schon versucht, brachte wenig. Nur warten und hoffen?
Danke!
Liebe Grüße
Marcus
Wir haben vor zwei Jahren eine Rotbuchhecke gesetzt, die jetzt
zwischen 40 und 100 cm hoch ist. Dieses Jahr hatte sie extrem
viele Wollläuse an den neuen Trieben, so dass wir Angst
hatten, diese würden komplett ausgesaugt von den Tieren. So
sind wir zu einem Gärtner, der uns empfahl, die Pflanzen mit
Rapsöl abzusprühen. Die Wollläuse würden dann automatische
verschwinden. Das haben wir (leider) mit der gesamten Hecke
getan. Ergebnis sind an vielen Stellen verklebte Blätter und
Stämme. Nach dem Juni-Rückschnitt vor drei Wochen kommen nun
zwar bei manchen Pflanzen einzelne neue Triebe, bei vielen tut
sich jedoch gar nichts. Nun ist natürlich die Angst noch
größer, dass der Rest abstirbt, weil er keine Luft bekommt.
Ach ja: Die Wollläuse sind übrigens immer noch da…
Da ist einiges schief gelaufen. Mit dem Schnitt sollte man bis Juli warten, um die Vogelbrut nicht zu stören. Das Rapsöl hat den Vogelnestern mit den Jungen auch nicht gut getan. Die Hecken vertragen mehr Blattläuse als wir vermuten. Nichts tun wäre besser gewesen. Ich würde immer noch nichts tun und warten, bis die Natur alles wieder gut gemacht hat.
Udo Becker
Da ist einiges schief gelaufen.
Ja, das Geüfhl haben wir inzwischen auch. Immerhin sind wir auf diesem Umweg zu „wer weiß was“ gekommen…
Mit dem Schnitt sollte man bis
Juli warten, um die Vogelbrut nicht zu stören. Das Rapsöl hat
den Vogelnestern mit den Jungen auch nicht gut getan.
Vogelnester gab es noch keine. Man kann wirklich nicht von einer Hecke sprechen. Die Teile sind „sehr überschaubar“, haben teilweise wirklich noch sehr wenige Blätter. Nester würde man noch sehen.
Die
Hecken vertragen mehr Blattläuse als wir vermuten. Nichts tun
wäre besser gewesen. Ich würde immer noch nichts tun und
warten, bis die Natur alles wieder gut gemacht hat.
Vielen Dank für die Beruhigung. Das werden wir jetzt auch tun. Die ersten Austriebe kommen auch schon!
Marcus Amberger