Fraßlöcher in Blättern

Hallo!
Eine Reihe meiner Freilandblumen leidet daran, dass am Morgen Löcher in die Blätter gefressen sind, auch in ca. 1 m Höhe.
Ich tippe bei der Suche nach den Übeltätern auf
a) kleine Weinbergschnecken, die ja keine Schleimspuren hinterlassen
b) diese Kerbtiere mit den langen Scheren
c) eine Wespenart (junge Wespen schwirren derzeit in großen Mengen umher).
Oder was sonst? Und wie wird man darüber Herr?
Dank&Gruß!
Hannes

Hallo!
Eine Reihe meiner Freilandblumen leidet daran, dass am Morgen
Löcher in die Blätter gefressen sind, auch in ca. 1 m Höhe.
Ich tippe bei der Suche nach den Übeltätern auf
a) kleine Weinbergschnecken, die ja keine Schleimspuren
hinterlassen
b) diese Kerbtiere mit den langen Scheren
c) eine Wespenart (junge Wespen schwirren derzeit in großen
Mengen umher).

Ähem… alles nicht. Kauf dir mal ein Buch über Nutzinsekten… ^^

Mein Tipp:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdfl%C3%B6he

Eine Reihe meiner Freilandblumen leidet daran, dass am Morgen
Löcher in die Blätter gefressen sind, auch in ca. 1 m Höhe.

Es gibt Raupen, die sich tagsüber raffiniert unter den Blättern oder an der Verbindung der Blattachse mit dem Stängel verstecken. Diese Raupen sind auch noch grün, quasi unsichtbar. Sehr sorgfältige Inspektion der Pflanzen kann das aufdecken. Meist nicht lebensbedrohend für die Pflanzen.
Udo Becker

Moin, Hannes,

auch in ca. 1 m Höhe.

wenn das nur jetzt passiert, wo es ohne Unterlass regnet, dann sind Nacktschnecken die ersten Kandidaten.

Wespen fressen keine Pflanzen an, und Löcher hineinbeißen können sie gar nicht. Mit ihren Mandibeln könnten sie schlimmstenfalls vom Rand her nagen, ich wüsste aber nicht, wozu. Zum Nestbau brauchen sie Holz, gefressen wird bevorzugt anderes Getier oder reifes Obst.

Gruß Ralf

Hallo, Ralf!

wenn das nur jetzt passiert, wo es ohne Unterlass regnet, dann
sind Nacktschnecken die ersten Kandidaten.

Nee, bei Trockenheit eigentlich mehr. Drum dachte ich ja an flying subjects.
Ein dankbares Forschungsobjekt, nicht? :smile:

Wespen …
gefressen wird bevorzugt reifes Obst.

Ja leider, wenn ich meine Marillen anschau. Zu den Trauben wird wieder Atrafall gehängt.
Schön’n Gruß!
Hannes

Nee, bei Trockenheit eigentlich mehr. Drum dachte ich ja an
flying subjects.
Ein dankbares Forschungsobjekt, nicht? :smile:

Um so mehr solltest du dich mal mit Nützlingen im Garten beschäftigen!
Deine Vermutungen sind nämlich alle drei eher befremdlich.
Weinbergschnecken - sofern du die tatsächlich meinst und nicht die Bänderschnecken - stehen schon lange unter Naturschutz! und sind auch keine Gartenschädlinge. „Kerbtiere mit langen Scheren“ - keine Ahnung, was du damit meinst, aber Gatenschädlinge sind es eher nicht, eine bessere Beschreibung würde da doch sehr helfen, ich hoffe du meinst keine Dermapterae. Und die meisten Wespenarten sind absolute Nutzinsekten im Garten, nur Obst- und Weinbauern sind weniger erfreut über die Vespula vulgaris, eine Bekämpfung aber meines Wissens eher sinnlos und schadet mehr, als daß es nützt, zumal die Wespen immer auch andere Schadinsekten fressen, die Larven ernähren sich weitgehend davon. Ein Wespenvolk hat mehrere tausend Individuen, da nutzen auch ein paar Fallen nichts. Außerdem fängt man damit auch vom Aussterben bedrohte Wespenarten wie Grabwespen ein, viele dieser Tierarten stehen auf der Roten Liste.
http://www.tierundnatur.de/wes-gefa.htm
Aber Weinbauern sind ja öfters mal schmerzbefreit, erlebe ich hier oft genug. Da wird gespritzt und bekämpft bis zum geht-nicht-mehr, nur damit wir noch ein paar Hektoliter mehr Wein zu viel haben. *seufz* Aber das ist ein anderes Thema…

Hi Hannes,

Zu den Trauben wird wieder Atrafall gehängt.

nutzlos und - verzeih - dumm. Wespen nagen angefressenes Obst an, achte mal lieber auf Amseln und Stare.

Gruß Ralf

Hi Hannes,

Zu den Trauben wird wieder Atrafall gehängt.

nutzlos und - verzeih - dumm. Wespen nagen angefressenes Obst
an, achte mal lieber auf Amseln und Stare.

Hallo, Ralf,
und wieder: nee!
Gegen die Vögel hilft das grüne Netz.
Die Wespen schlüpfen da durch, um die Trauben auszuzutzeln, sobald die ersten platzen (das tun sie leider, vor allem, wenn sie am süßesten sind: Ich keltere) oder infolge des Regens Schimmel ansetzen.
Amseln und Stare haben mich noch nie belästigt, wenn ich unter der Weinpergola sitze, Wespen schon, und wie, jedes Jahr.
Schönen Gruß!
Hannes

*seufz* Aber das ist ein anderes Thema…

Wie wahr!

ot: bauern
hallo,

Aber Weinbauern sind ja öfters mal schmerzbefreit, erlebe ich
hier oft genug. Da wird gespritzt und bekämpft bis zum
geht-nicht-mehr, nur damit wir noch ein paar Hektoliter mehr
Wein zu viel haben. *seufz* Aber das ist ein anderes Thema…

und dabei wäre der spritzmitteleinsatz so einfach zu reduzieren:

man bezahle dem bauern (nicht dem handel!) einfach einen euro mehr pro liter. den könnte er dann dafür verwenden, leute einzustellen und sie so gut wie in der industrie entlohnen… falls er genug leute findet, die bei sonne und regen - und ohne rücksicht auf urlaubsansprüche zu exakten zeiten und andere gewerkschaftliche notwendigkeiten - in der natur arbeiten wollen.

millia