Hallo Pflanzenfreunde,
meine Nachbarin hat einen tollen Maulbeerstrauch. Die Früchte schmecken köstlich. Beim Googlen mußte ich jedoch feststellen, dass diese Pflanze ja eigentlich ein Baum ist und bis 15 m hoch werden kann.
Kann man denn Morus nigra mittels Steckholz vermehren und durch Schnitt in einem halbwegs überschaubaren Größenbereich halten? Oder sollte man aufgrund des natürlichen Habitus bei einer durchschnittlichen Gartengröße besser darauf verzichten?
Frage Grüsse von BM
Beim Googlen mußte ich jedoch feststellen,
dass diese Pflanze ja eigentlich ein Baum ist und bis 15 m
hoch werden kann.
Ein Maulbeerbaum im Süden (z.B. Kroatien, Italien etc.) wird tatsächlich so groß und erzeugt auch eine erstaunliche Sauerei am Boden… ^^ Die Früchte färben heftig und wehe dem, der ein Auto drunter abstellt…
Der schwarze Maulbeerbaum ist aber nicht sonderlich winterhart, selbst in der Rheinebene dürfte der Probleme haben.
Hallo bommelmops,
ich habe in einer Straße gewohnt, in der es mehrere Maulbeerbäume gab und die waren richtig groß (über 10m hoch).
Du kannst die reifen Früchte trocknen und den Samen zum Keimen einpflanzen, die gehen sehr gut auf.
Allerdings ist dieses Jahr schon zu spät, nächsten Jahres im Frühling kannst du es versuchen.
Man kann eine Maulbeere scheinbar auch als Bonsai züchten:
http://www.bonsai-art.com/seiten/schulepflege/morus_…
Sieht interessant aus 
Gruß
Maja
Der schwarze Maulbeerbaum ist aber nicht sonderlich
winterhart, selbst in der Rheinebene dürfte der Probleme
haben.
Wir hatten in Marburg zwei schwarze alte Bäume, wovon einer vom Grünflächenamt gemeuchelt wurde, wahrscheinlich weil am Radweg wegen der herunterfallenden Früchte Rutschgefahr bestand. Will sagen, die Bäume haben viele eiskalte Winter überdauert.
In Brandenburg gibt es einige Alleen von Maulbeerbäumen, die mehr als 200 Jahre alt sind. Unter Friedrich II wurden sie für die Seidenzucht angelegt. Allerdings weiß ich nicht, ob es sich dabei um die schwarze oder die weiße Sorte handelt.
Udo Becker
Wir hatten in Marburg zwei schwarze alte Bäume, wovon einer
vom Grünflächenamt gemeuchelt wurde, wahrscheinlich weil am
Radweg wegen der herunterfallenden Früchte Rutschgefahr
bestand. Will sagen, die Bäume haben viele eiskalte Winter
überdauert.
Innerstädtisch eventuell denkbar, da ist es ja immer etwas wärmer als auf dem Land. Die Sauerei am Boden ist aber typisch…
In Brandenburg gibt es einige Alleen von Maulbeerbäumen, die
mehr als 200 Jahre alt sind. Unter Friedrich II wurden sie für
die Seidenzucht angelegt. Allerdings weiß ich nicht, ob es
sich dabei um die schwarze oder die weiße Sorte handelt.
Vermutlich die weiße, denn die ist der „Seidenraupenbaum“. In (Süd-)Deutschland könnte die rote aus Amerika vermutlich ganz gut gedeien, aber die ist eher selten anzutreffen. Auf der anderen Seite, naja, es gibt schon genug Neophyten…