wir haben um unser Grundstück teilweise eine Hecke (keine
Ahnung welche).
Nun…
Ich habe davon echt keine Ahnung, danke!
Und wir könne dir die Frage so auch nicht beantworten. Ohne zu wissen, was für eine Hecke das nu ist, kann dir da keiner helfen.
Es gibt Pflanzen, bei denen funktioniert das gut, bei anderen gar nicht.
Es geht dabei weniger um theortische Möglichkeiten in auxingetränkten Agarschalen…
Steck mal einen Buchenzweig in die Erde - da kannst du lange waren, daß der wurzelt, während es z.B. bei Sanddorn oder Feigen fast immer klappt, auch ohne jegliche Hilfsmittel. Vegetative Vermehrung ist zwar eine nette Geschichte, aber nicht alle Pflanzen neigen zu praktisch im Hobbygarten verwendbarer Blastochorie.
Nimm einfach Weidenzweige, oder Haselnuss, die treiben sicher. Da braucht man auch keine sonstwie getränkte Schalen, es reicht ein Blumenkübel, der als Zierde Weidenzweige hat, die treiben irgendwann. Habe ich selbst erlebt.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Nimm einfach Weidenzweige, oder Haselnuss, die treiben sicher.
Da braucht man auch keine sonstwie getränkte Schalen, es
reicht ein Blumenkübel, der als Zierde Weidenzweige hat, die
treiben irgendwann. Habe ich selbst erlebt.
Wenn die irgendwann treiben, sollte ich wohl meine Weidenstecklinge
stehen lassen und einfach mal abwarten ?
stecklingsvermehrung
hallo,
mit ein bisschen achtsamkeit ist das gar nicht so kompliziert:
du schneidest im feber bei frostfreiem wetter stecklinge:
ca. 25 cm lang, an der schnittstelle ca. 8 - 10 mm stark, der schnitt wird immer knapp 1 cm unterhalb eines blattknotens gesetzt.
vorher bereitest du einen normalen, schwarzen 10l-eimer vor:
löcher in den boden bohren (zum wasserabzug),
einen eimer voll sägespäne, alternativ: substrat TK1 (die „1“ ist wichtig! - bekommst du im landhandel).
sägespäne bzw. tk1 einige tage gut wässern (muss sich mit wasser vollsaugen)
eimer 5 cm hoch mit substrat füllen, die stecklinge senkrecht hineinstellen und mit dem restlichen substrat auffüllen. es sollen 10 cm vom kopf der stecklinge frei sein. mit folie abdecken, diese aber hie und da abnehmen, damit kein schimmel entstehen kann. sollte das dennoch passieren (täglich kontrollieren!), kaufst du dir in der apotheke „chinosol-tabletten“, eine davon auf 3 liter wasser auflösen und satt spritzen, nach drei tagen wiederholen.
von zeit zu zeit giessen, das substrat darf nicht austrocknen.
der eimer sollte optimal auf einem dicken brett über einer heizung stehen (bodenwärme für die bewurzelung).
sobald sich genug blätter zeigen, langsam heizung reduzieren und danach ins licht stellen. im mai/juni kannst du die bewurzelten stecklinge bereits auspflanzen. sie brauchen dann aber besonders viel pflege (giessen, düngung erst im folgenden jahr).
da du sicher einiges falsch machen wirst, rechne mit einer erfolgsquote von ca. 50 %. also entsprechend mehr stecklinge schneiden, als du neue pflanzen haben möchtest.
Steck mal einen Buchenzweig in die Erde - da kannst du lange
waren, daß der wurzelt,
ich vermute mal stark, eine buche wächst in den wenigsten gärten als hecke. also wird der ursprungsposter die schon mal nicht vermehren wollen.
was noch, z.b.?
ich bewundere deine von fachausdrücken gespickten informationen. jeder weiss, was auxingetränkte agarschalen sind, die blastochogie schupfen alle mit links. vor allem die hobby-gärtner, die du ansprichst, kennen sich nun voll mit vegetativer vermehrung aus.
Wenn die irgendwann treiben, sollte ich wohl meine
Weidenstecklinge
stehen lassen und einfach mal abwarten ?
Ich habe es bei einer Freundin gesehen. Sie hatte einen Blumentopf mit Weidenzweigen verziert, gibt es in den meisten Gartencentern etc zu kaufen. Die haben tatsächlich ausgetrieben. Klingt fast unglaublich, ist aber so.
Ich habe es bei einer Freundin gesehen. Sie hatte einen
Blumentopf mit Weidenzweigen verziert, gibt es in den meisten
Gartencentern etc zu kaufen. Die haben tatsächlich
ausgetrieben. Klingt fast unglaublich, ist aber so.
Weiden sind bekannt dafür und können deshalb sehr einfach vermehrt werden. Aber was bei Weiden so einfach klappt, funktioniert mit anderen Gehölzen grade mal im Labor - und das auch nur mit Hilfe von Hormonen.
Sicher, versuchen kann man es immer, probieren geht da letztlich über studieren.
und wie ist die entstanden? im labor in der petrischale?
Die Jungpflanzen - denkbar, aber unwahrscheinlich, die Hecke ist schon rund 30 jahre alt, eher mehr.
merksatz: je härter das holz, desto schwieriger die
bewurzelung. nicht aber unmöglich.
Deshalb ja auch meine Nachfrage, was für eine Hecke das ist. Gängige Hecken wie Thuja per Steckling vermehren ist meiner Erfahrung nach schwierig - selbst mit Wurzelfix und Co. Da ist dann im Baumarkt kaufen deutlich nervenschonender. Stecklinge ziehen ist auch generell bißchen Erfahrungssache, die ersten paar Male kam bei mir auch nicht viel bei rum. Wenn das dann auch gleich noch so schwierige Fälle sind, naja, den Frust braucht nicht jeder…