wir haben seitlich neben unserem Hauseingang ein großes Beet, das wir im Frühling gerne bepflanzen würden. Das Problem ist, dass die Pflanzen den Großteil des Tages im Schatten stehen würden. Es ist die Nordseite und das Haus steht so, dass es den ganzen Tag auf das Beet einen Schatten wirft. Lediglich ab 8 Uhr abends würde dort Sonne hinkommen, sofern es die Jahreszeit zulässt.
Habt ihr Tipps was für Pflanzen sich dort trotzdem wohl fühlen könnten?
Hallo !
Ich kann Dir empfehlen: Farnkraut, treibt aber jedes Jahr neu aus.
oder Mahonien, das sind Stráucher, immergrün und blühen gelb schon ab Februar. Die stellen keine besonderen Ansprüche. Habe Beides schon jahrelang, sind total winterhart und „pflegeleicht“. Nur im Sommer nicht austrocknen lassen!
Peter
Hallo!
Lies mal unten meinen Beitrag zum kleinen Vorgarten.
Außerdem empfehle ich sowas: http://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/browse/…
Hier Schatten und die gewünschten Eigenschaften selektieren. Die Baumschule kann ich übrigens auch empfehlen. Wir haben dort schon mehrmals bestellt.
Unbedingt auch die Bodenfeuchte beachten bei der Auswahl!
Es muss ja vielleicht nicht unbedingt blühen (das ist nämlich das, was im Schatten durchaus schwer ist). So eine Art „Grüne Hölle“ hat ja auch IHren Reiz. Plfanzen mit unterschiedlicehn Blattstrukturen. Rodgersia tabularis und Zierrabarber, dazu Gräser und Farne. Darunter flache Bodendecker. Oder verschiedenfarbige Blätter: rötliche und weiß-panaschiert.
Stauden nicht im Baumarkt kaufen, sondern in einer Staudengärtnerei vor Ort! Zur Not Versand über eine gute Gärtnerei.
Deren tiefblauen Beeren sind ausgesprochen farbintensiv. Und da sie bei Amseln ausserordentlich beliebt sind, werden die gerne von denen verschleppt, besonders im näheren Umkreis. Deswegen Mahonien direkt neben einem viel begangenen Bereich (zB Terrasse, Eingangstür o.ä.) vermeiden. Denn mit der Schuhsohle auf einen Teppichboden im Haus transportiertes Mahonienmuß macht sich nicht gut.
Gruß
Karl
im Schatten fühlen sich Rhododendren sehr wohl! Weiterer Vorteil: Du hättest immergrüne Pflanzen und im Frühjahr schöne, blühende Hingucker, wenn Du willst, in verschiedenen Farben. Wenn sie zu groß werden: auch kein Problem, denn nach dem Zurückstutzen blühen sie wieder hervorragend aus. Sie fühlen sich jedoch in Torfboden wohl, also wäre es notwendig, den Boden entsprechend aufzubereiten.
Das stimmt so nicht, wohl fühlen sich Rhodos in der vollen Sonne bei beschattetem Wurzelbereich! Sie sind höchstens schattenverträglich; aus der Mär, dass Azaleengewächse den Schatten brauchen, ist auch der laiengärtnerische Brauch entstanden, jedes dunkle Eck mit diesen voll zu pflanzen. Gleichwohl wäre es für die TO eine Option, nur der Boden muss, wie du schon sagtest, ausgetauscht und mit Torf ersetzt werden.
Rhododendren brauchen in erster Linie sauren Boden. Wenn man den eh hat, braucht man auch den Boden nicht auszutauschen, schon recht weit zersetzten Rindenmulch in ein ausreichend großes Pflanzloch beizumischen reicht völlig.
Wer keinen sauren Boden hat und trotzdem nicht auf Rhododendren verzichten möchte, kann auf INKARHO-Pflanzen ausweichen, dass sind kalktolerante Rhododendren. Wobei auch das seine Grenzen hat. http://www.inkarho.de/
Und man tut sich grundsätzlich keine Gefallen, Pflanzen nicht gemäß ihrer Standortbedürfnisse zu pflanzen. Das gibt nur viel Arbeit und mickrige Pflanzen, also jede Menge Frust.
ich weiß nicht, ob sie Schatten „brauchen“, wie Du schriebst, jedoch, wie ich es formulierte, daß sie sich im Schatten sehr wohl fühlen.
Mit dem entsprechenden Boden habe ich im Schatten damit hervorragende Erfahrungen gemacht und seit vielen Jahren eine wunderbare Blütenpracht in den verschiedensten Farben (dadurch auch zeitversetzt) und gesunde Pflanzen. Aus dieser Erfahrung bin ich überzeugt, daß der Vorschlag für das bezeichnete Grundstück absolut geeignet ist. Da ich aber nur Hobbygärtnerin bin, danke ich Dir für Deinen ergänzenden Hinweis - vielleicht finde ich jetzt noch ein paar Stellen.