Cherimoyaschößlinge

Liebe Garten- und Pflanzenfreunde,
auf dem Brett „Kochen und Rezepte“ habe ich einiges über den Cherimoyabaum und seine Früchte gelernt.
Kennen Sie dieses exotische Obst? Haben Sie schon die wunderhübschen Samenkerne gesehen?
Tiefschwarz glänzend, glatt und ebenmäßig geformt!
Alter Avokadozieher, der ich bin, fragt sich nun: Kann man aus den Cherimoyakernen in unseren Breitengraden Schößlinge ziehen?
Hat das schon einmal jemand versucht?
Welche Erfahrungen kann man dabei machen?
Und auch hier können sich alle Beantworter meines Dankes gewiss sein.
Mit besten Grünendaumengrüßen
Fritz Ruppricht

Hallo, Fritz,
ich glaube das wird wohl etwas schwierig werden, einmal, weil es sich ja um ein Kind der warmen Länder handelt und wohl auch die Bestäubung mangels geeigneter Insekten nicht so ohne weiteres von allein vor sich geht.
Ich habe mal ein wenig „gegoogelt“ und gleich der erste Treffer gibt (in englischer Sprache) eine Menge her http://www.crfg.org/pubs/ff/cherimoya.html
Es gibt aber auch eine umfangreiche Seite in Deutsch: http://www.pflanzen.onlinehome.de/exot/cherimoya.htm

und bei „Flora“ ( http://www.flora.de/heft/monatskalender/9901/cherimo… )fand ich die Aussaat als Tip des Monats!
Zitat:
Jetzt finden wir in Feinkostläden die Cherimoya (Annona cherimola). In dem rahmig-süßen Fruchtfleisch sitzen eine Menge glatter, schwarzer Kerne. Bevor diese in Aussaaterde gesteckt werden, müssen sie von Resten des Fruchtfleisches gründlich gereinigt werden, denn dieses enthält keimhemmende Substanzen. Die Samen keimen bei etwa 25 °C. Das klappt am besten, wenn der Topf mit dem Saatgut direkt auf einem Heizkörper steht. Nach etwa drei Wochen zeigen sich die ersten Blätter. Dann braucht der Sämling viel Licht. Normale Zimmertemperatur reicht aus.
Ende Zitat

Ich muß gestehen, dass ich erst durch Deinen Beitrag auf die Pflanze aufmerksam geworden bin. Klingt sehr aufregend und ich denke, ich werde auch einmal die Anzucht versuchen. Allein der Name „Rahmapfel“ läßt schon das Wasser im Munde zusammenlaufen

Lieben Gruß und Dank für den Hinweis.
Eckard.

Liebe Garten- und Pflanzenfreunde,
auf dem Brett „Kochen und Rezepte“ habe ich einiges über den

Lieber Fritz Ruppricht
Hoffendlich haben Sie Erfolg mit der Anzucht der Annona-Samen.
Ich bin in den Genuß einiger Früchte gekommen, als ich in Israel gearbeitet habe. Seitdem habe ich keine mehr gegessen , aber ich weiß noch, wie der Geschmack war, einfach toll.
Meine Chefin hatte einige Bäume, die in einem besonders kalten Winter (für israelische Verhältnisse) sogar einige Grad unter Null überlebt haben. Das waren allerdings ausgewachsene Bäume, junge Pflanzen sind da empfindlicher.
Berichten Sie doch mal Ende der Saison,ob Sie Erfolg hatten!
MfG
Agnesw Daiber