Hallo Karl,
Ich habe an der Rückwand hinter dem Holzschuppen an meinem
Haus vor ca. 25 Jahren einen Wilden Wein gepflanzt, um mein
Haus zu begrünen.
unserer ist 30 Jahre am Standort
Ein Bild seht Ihr auf der Seite
http://www.karl-kraus.com/Testbilder/wein-p.jpg.
Mittlerweile ist der Bewuchs recht dünn geworden, und ich weiß
nicht, woran das liegt.
Für mich sieht der Bewuchs völlig normal aus.
Gut, bis auf den Bereich, in dem nur der Aststrang ohne Blätter zu erkennen ist.
Aber das ist erklärbar. Im Windkanal wachsen mag die Mauerkatze nämlich nicht.
Auf dem Bild seht Ihr, mit Pfeilen
markiert, den Wuchs des Weines. Dabei beträgt die Wuchslänge
des Weines bis zur Hausecke vorne im Bild bereits acht Meter,
und die Giebelseite des Hauses ist insges. 11 m breit.
naja schön. Unser Hausgiebel sind „nur“ 10m breit
dafür reicht der Wilde Wein bis in den Schlot hinein. Also 12-13m hoch und noch mal 2m übers Dach.
Kann es sein, daß der Wein
a) bereits zu alt geworden ist, um noch so dichtbelaubt zu
wachsen, oder
b) die Wuchs-Strecke einfach zu lang geworden ist?
http://www.botanikus.de/Gift/wildwein.html
… behauptet circa 15Meter
was mit meinen Beobachtungen übereinstimmt
Die Menge der Blätter nimmt dabei aber nicht ab, wenigstens nicht bei uns
was Parthenocissus aber immer ärgert, ist zu wenig Licht
Sollten bei Euch mit den Jahren dem Haus gegenüber die Bäume hoch gewachsen sein, kann das die Hausbegrünung negativ beeinflussen
Ein weiterer Grund ist die Himmelsrichtung
Der „Ostseite“-Wein bei uns wächst z.B. wesentlich
üppiger, wagt sich aber nicht nach Süden. Dort stehen nämlich ein Ulmus und eine Japanische Kirsche im Licht.
Sein Bruder auf der Westseite hat sich dagegen entgegen unseren Wünschen lieber nach Norden breit gemacht - breit, nicht hoch! - genau wie bei Dir gibt es nämlich dort eine Garage, über der am Westgiebel darüber offensichtlich ständig eine Luftströmung den Wein stört.
c) wieder kräftiger wächst, wenn ich ihn drastisch
zurückschneide?
jain.
Natürlich wird der Wein sein Territorium zum zweiten Mal erobern. Aber der Standort als solcher wird sich dabei nicht ändern.
Ich würde mir die Arbeit sparen. Schon, weil ein Haus mit Saugnäpfen im Putz über die Jahre recht merkwürdig aussieht, bis der Wein wieder „oben“ ist.
viele grüße
Geli