Zu hoher Phophatgehalt !

Hallo an alle Wissenden,

in erster Linie, weil mein Zulauf-/Leitungswasser bereits einen Phophatgehalt von 0,5 mg/ltr Phosphat einbringt, dann aber auch die üblichen Phophatbringer wie Futter, Laub und Fischausscheidungen ihr Übriges dazutun, habe ich einen zu hohen Phosphatgehalt im Teichwasser!

Die Folge sind 1. Fadenalgen, 2. Fadenalgen und 3. Fadenalgen.

Gut, mit Fadenalgenvernichter, z.B. von Söll, OASE usw. komme ich einigermaßen hin, aber das ständige „Gift ins Wasser schütten“ behagt mir nicht so recht.

Da gibt es aber auch die Möglichkeit „das Phosphat zu binden“ !!!???

Welches Mittel ist das Beste; beonders mit Blick auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit über ein ganzes Jahr betrachtet ? Es gibt da ja die Pulver-, die Granulat- und die Flüssigkeitsform.

Mit bestem Dank im Voraus, Helmut-23994

Hallo,

wär ganz gut zu wissen, wie groß der Teich ist, ist es ein geschlossenes System oder hat er Ab- und Zulauf, einen Filter, welche und wie viele Fische (Speisezwecke oder Zierfische)

Grundsätzlich halte ich gar nichts von „Algenvernichtern“, weil sie meist auch wichtige Mikrofauna kaputtmachen und auch höhere Pflanzen schädigen. Dadurch kein oder nicht gut funktionierender natürlicher Stickstoffabbau mehr > Grundlage für neue Algen > und Du musst das Mittel wieder nachkaufen.

Es helfen ein paar Maßnahmen

-kein Trockenfutter für die Fische. Allein das reduziert die Phosphatmenge meist erheblich

-mehr und viele Verbraucher einsetzen. Wasserpest zum Beispiel. kann man auch ganz gut abfischen, wenns zuviel wird. Starkzehrer wie Seerosen. Muschelblumen im Sommer, „Entengrütze“

-Phosphatbindende Filtermaterialien wie Zeolith in den Filter tun

-Laub rausfischen natürlich und wenn möglich, auch ein bisschen abschatten

Grüße
orangegestreift

Hallo orangegestreift,

danke für Deine superschnelle Antwort, aber ich meine, es wäre besser gewesen, wenn Du meine Anfrage „genau“ gelesen hättest ! Deine „dann“ manifestierte Antwort würde mich eher interessieren.

MfG. Helmut-23994

Hallo, Helmut.
ich weiß nicht, was Du an der Nachfrage nach der Größe des Teiches und an den Vorschlägen von Orangegestreift zu bemängeln hast.

Es macht schon einen Unterschied, ob wir von einem Gartentümpel oder einem richtig großen Teich sprechen.

Unabhängig davon: in deinen Teich muss nicht „etwas hinein“ - vor allem keine Chemie, sondern etwas heraus, nämlich Nährstoffe. und das schaffen eben Pflanzen.

Zusätzlich zu dem was bereits gesagt wurde (und was Du durch Betätigung der Suche nach „Algen“ im Archiv zuhauf finden kannst) noch mein Vorschlag, wenn immer möglich auf den Zulauf von Trinkwasser oder Oberflächenwasser zu verzichten und statt dessen rein auf Regenwaser zu setzen.

Gruß
Eckard

Hi Eckard,
irgendwo scheint Sand im Getriebe zu sein, denn in meiner Ursprungsanfrage habe ganz klar und deutlich die Größe meines Teiches mit 5³ angegeben, und das ist -so jedenfalls meine Erfahrung- die wesentlicheste Größenangabe.
Falls man aber die Fläche des Teiches meint, die ist so um die 4² !

Außerdem habe ich ebenso zu verstehen gegeben, dass „ich selbst“ nicht sonderlich von Gift im Teich sprich Fadenalgenvernichter) angetan bin; deshalb fragte klar und deutlich nach „Erfahrungen mit Phophabindern“. Ich möchte also etwas aus den Teich herrausnehmen !!!

Gruß Helmut-23994

Hi Helmut,

denn in meiner
Ursprungsanfrage habe ganz klar und deutlich die Größe meines
Teiches mit 5³ angegeben,

dann hab ich es auf den Augen.

Hier noch mal die Ursprungsfrage:
_Hallo an alle Wissenden,

in erster Linie, weil mein Zulauf-/Leitungswasser bereits einen Phophatgehalt von 0,5 mg/ltr Phosphat einbringt, dann aber auch die üblichen Phophatbringer wie Futter, Laub und Fischausscheidungen ihr Übriges dazutun, habe ich einen zu hohen Phosphatgehalt im Teichwasser!

Die Folge sind 1. Fadenalgen, 2. Fadenalgen und 3. Fadenalgen.

Gut, mit Fadenalgenvernichter, z.B. von Söll, OASE usw. komme ich einigermaßen hin, aber das ständige „Gift ins Wasser schütten“ behagt mir nicht so recht.

Da gibt es aber auch die Möglichkeit „das Phosphat zu binden“ !!!???

Welches Mittel ist das Beste; beonders mit Blick auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit über ein ganzes Jahr betrachtet ? Es gibt da ja die Pulver-, die Granulat- und die Flüssigkeitsform.

Mit bestem Dank im Voraus, Helmut-23994_

eine Größenangabe finde ich da nicht.

Gandalf

1 „Gefällt mir“

Die Kläranlagen verwenden Eisensulfat zur Ausfällung. Das wird einfach als Lösung zugesetzt. Das Eisenphosphat fällt gelartig/schleimig aus. Wie es letztlich dort abgetrennt wird, weiß ich nicht. In Deinem Fall könnte man das mit einer Sand/Torf- Filteranlage herausholen. Eigene Erfahrung habe ich nicht, weil ich in solchen Fällen eher den Phosphat/Nitrat Eintrag bekämpfen würde.
Udo Becker

Hallo, Helmut,
ich kann deine Verstimmung nicht ganz verstehen, aber gut.

Wenn man mit den Worten „Phosphatbinder“ und „Teich“ googelt, stößt man auf http://www.soelltec.com/de/teichpflegeprodukte/phosl…

Vielleicht magst Du es auch mit Zeolith oder besser Zeobakterlith versuchen. Das wäre wenigstens eine chemiefreie Methode, die zwar vorwiegend in Aquarien angewendet wird, auf die aber manche Teichbesitzer schwören.

Allerdings sollte man immer bedenken, dass Algen zur Natur eines Teiches gehören. Es gilt deren Hypertrophierung zu bekämpfen. Und eines ist klar: je kleiner der Teich, desto Algen (Copyright Geli :smile: und Dein Teich ist leider nunmal kein Weltmeer.

Man sollte sich bei übermäßiger Algenbildung in einem „Teich“ mit 4 m² Oberfläche überlegen, ob wirklich das Phosphat das einzige Problem darstellt. Außerdem ist es natürlich Geschmackssache, ob man seinem Algenwachstum mit Hilfe chemischer Mittel beikommen möchte, deren Auswirkung auf den Teich eher fraglich, die auf den Geldbeutel jedoch nachweisbar sind oder ob man sich bewährter, völlig natürlicher und nahezu kostenloser Strategien bedienen will, die zwar etwas Geduld, Sachkunde und Arbeit bedeuten, dafür aber zu hundert Prozent im Einklang mit der Natur stehen und in jedem Naturteich ihre Wirksamkeit beweisen.

Gruß
Eckard

Sorry Gandalf,

ich hatte zunächst die von Dir beantwortete Anfrage formuliert, dann aber mit einer anderen, nämlich einer mit den Angaben von 5³ Wasser eingebene, weil ich selbst bemerkte, dass dieser Hinweis fehlte.

Wie und warum meine erste Formulieren ins Netz kam, ist mir nicht so recht klar.

Bitte nimm nochmals meine Entschuldigung an; aus Deiner Sicht hattest Du natürlich vollkommen Recht !

Gruß Helmut-23994