hallo, berliner,
ich bin zwar kein profi auf dem gebiet, aber vllt geht es ja mit etwas asche vom letzten grillen, bei zimmerpflanzen nimmt man ja auch schon mal zigarettenasche für die schnittwunde,
mehr vermag ich zu diesem thema leider nichtzu sagen möglicherweise kann ja noch der eine oder andere baumfreund eine kompetentere aussage machen,
in dem sinne,
viel erfolg bei der wundversorgung,
der PALLEX
Wundverschluss bei Obstbäumen ist immer eine potentielle Infektionsquelle. Offene Wunden allerdings auch.
Es ist ein bissel Gefühlssache, ab welchem Durchmesser man überhaupt verschließt. Es gibt Pomologen, die insbesondere beim Sommerschnitt, wenn die Wunde schnell ausheilt, überhaupt kein Baumwachs mehr nehmen.
Es gibt viele Baumwachse im Handel. Ich täte ein kalt verstreichbares (ab 5° C), fungizidfreies hernehmen. Obacht - ein Spachtel, mit dem einmal Baumwachs verstrichen worden ist, taugt hinterher nur noch dafür.
Ich hatte unten schonmal erklärt, dass viele von der Verwendung solcher Mittel sogar abraten, weil sich unter dem Verschlußmittel ein ideales Klima für Pilze und andere Infektionen bildet.
Lackbalsam heißt das Standardmittel (evtl. falsch geschrieben). Wichtig ist, dass man die Wunden verschließt, bevor Sporen u.ä. auf die Wundfläche kommen.
Schneidwerkzeug desinfizieren, auf jeden Fall nach dem Schnitt eines Baumes, evtl auch zwischendurch. Wichtig ist die richtige Schnittführung, damit der Baum die Wunde schnell überwallen kann.
Ich persönlich verschließe Wunden bis zu 5 cm Durchmesser gar nicht, bei größeren schon (ich stelle mir immer vor, dass das ältere Holz in der Mitte sich schlechter gegen „Eindringlinge“ verteidigen kann.