ergänzend zu den Hausmitteln Essig und Kochsalz kann ich noch rauchende Schwefelsäure, Agent Orange und weißen Phosphor empfehlen. Allerdings verursacht von den dreien bloß Agent Orange so nachhaltige Schäden wie Kochsalz. Wenn man dauerhaft alles kaputtmachen will, was da irgendwie keimen möchte, ist NaCl schon probat…
Alternativ kommen, soweit für diesen Zweck zugelassen, natürlich die handelsüblichen Herbizide in Frage - allerdings ist da die Freude von relativ kurzer Dauer, schon nach wenigen Monaten ist von den Stoffen kaum mehr was nachweisbar.
Ein durchaus billiges Mittel aus dem Spektrum der bösen, bösen Chemie ist (ungeperlter!) Kalkstickstoff - wirkt allerdings bloß gegen Zweikeimblättrige.
ergänzend zu den Hausmitteln Essig und Kochsalz kann ich noch
rauchende Schwefelsäure, Agent Orange und weißen Phosphor
empfehlen. Allerdings verursacht von den dreien bloß Agent
Orange so nachhaltige Schäden wie Kochsalz. Wenn man dauerhaft
alles kaputtmachen will, was da irgendwie keimen möchte, ist
NaCl schon probat…
Alternativ kommen, soweit für diesen Zweck zugelassen,
natürlich die handelsüblichen Herbizide in Frage - allerdings
ist da die Freude von relativ kurzer Dauer, schon nach wenigen
Monaten ist von den Stoffen kaum mehr was nachweisbar.
Ein durchaus billiges Mittel aus dem Spektrum der bösen, bösen
Chemie ist (ungeperlter!) Kalkstickstoff - wirkt allerdings
bloß gegen Zweikeimblättrige.
Enmtweder nehme ich Deine Antwort zu ernst, oder ich verstehe sie ganz einfach nicht.
Du stellst Kochsalz auf eine Stufe mich „Agent Orange“?
Es würde dort nie mehr etwas wachsen?
Ich kenne die Kochsalzmethode von einem befreundeten Schlachter. Denn der hat Kochsalz in 25kg Säcken, und damit seinen gepflasterten Hof bearbeitet.
Hat denn dieser Mann so falsch gelegen?
Agent Orange (bzw. das seinerzeit mit versprühte Dioxin) wirkt auch nicht ewig - je nach Grad der Verseuchung ist in Vietnam zumindest gegendweise auch irgendwann wieder Landwirtschaft möglich geworden.
Das Totsalzen von ganzen Alleen wurde bis in die 1980er Jahre im Winterdienst auf vielen Landstraßen praktiziert - je nach Niederschlagsmenge war das NaCl auch irgendwann soweit im Grundwasser oder im Vorfluter gelandet, dass dort, wo vorher prächtige Eichen oder Pappeln oder auch nur Apfel- oder Birnbäume gestanden hatten, wenigstens wieder Knaulgras wachsen konnte.
Quintessenz meines - zugegeben ziemlich pointierten - Beitrages ist: Nur, weil etwas im Küchenschrank steht, ist es deswegen nicht weniger „Chemie“ als irgendein Pflanzenschutzmittel - und vor allem nicht weniger schädlich.
Sicherlich kann irgendwann später wieder irgendwas gedeihen, wo jetzt totgesalzen wird. Es gibt gar nicht so viele Schädigungen der (kultivierten) Umwelt, die irreversibel sind. Etwa vierzig Jahre nachdem entdeckt wurde, dass der Rhein auch was anderes sein könnte als ein Abwasserkanal für Schweizerhalle, die elsässer Kaliwerke, die BASF, Hoechst und Bayer, gibts dort sogar wieder einige Fische, und man kann nicht nur auf der Höhe Altrip, sondern auch noch auf der Höhe Mainz-Kostheim darin schwimmen, ohne dass nachher die Haut aussieht wie die Druiden im „Kampf der Häuptlinge“.
Bloß: Wenn ich die Wahl zwischen Glyphosat und NaCl habe, bin ich nicht sicher, welches der beiden Mittel mehr Kollateralschäden anrichtet.
Danke für deine Antwort.
Natürlich gebe ich Dir recht,was den Einsatz von „Unkrautvernichtungsmitteln“ immer problematisch ist.
Aber da nehme ich lieber das, was als Lebensmittel verkauft wird.
Zumal es auch nur dort angewendet werden solte wo „Unkraut“ wirklich stört. Und nicht einfach prfylaktisch, weil es der Nachbar auch macht.
Sehen wir uns die Landwirtschaft an, was dort für Gifte angewendet werden.
Sehen wir uns die Landwirtschaft an, was dort für Gifte
angewendet werden.
kein einziges der Herbizide, die in der Landwirtschaft angewendet werden, fällt unter eine Giftklasse.
Ein Landwirt, der sich aus welchem Grund auch immer zum Totsalzen irgendwelchen Bewuchses mit NaCl entschlösse, bekäme - fass das ruchbar würde - ganz gewaltige Schwierigkeiten.