Hallo,
ich habe kürzlich meine direkt an der Straße liegende Berberitzenhecke gemulcht. Ungewollter Nebeneffekt: offenbar finden einige Tiere (keine Ahnung, ob das nun Katzen, Hunde, Vögel oder was sind, da ich es nie sehe) es total klasse, den Mulch auf die Straße zu schmeißen, so daß ich jeden Tag ca. 50m Straßenfront fegen darf 
Weiß jemand Abhilfe? Vielleicht ca. 20 cam hoch Maschendraht an kurze Pflöcke annageln und an der Straßenfront anbringen?
Oder gibts was Besseres?
Gruß,
Uwe
edit
ich meinte natürlich 20 cm!
Servus,
optisch etwas schöner, weil dünner, ist Kaninchendraht. Der ist auch leichter und in sich stabiler, da reichen z.B. Abschnitte von Bambusstäben zum Fixieren.
Schöne Grüße
MM
Hallo,
das dürften vermutlich Amseln sein. Hunde und Katzen kommen theoretisch auch in Frage, ist aber eher unwhrscheinlich.
Gruß, Niels
Hallo,
Mit hoher Wahrscheinlichkeit trifft Deine Vermutung zu;
unter dem Mulch sind die Regenwürmer näher der Oberfläche und die Amseln finden leichter Nahrung/Atzung für die Brut. Abhilfe könnten aufgehängte Katzenkopfsilhouetten aus dünnem Blech sein, wie sie früher oft in Kirschbäumen zu sehen waren.
Gruss von Julius
Hallo Uwe,
spontan fällt mir zur gefragten Tierart ein: Amseln!
Wovon ernähren sie sich? Von Regenwürmern und
Co.
Wo sind diese zu finden? Unter aktivem Bodenleben!
Bedenke doch bitte, dass Du nicht alleiniger Nutzer des Territoriums bist, auf dem Du lebst, sondern auch eine ganze Reihe anderer Geschöpfe - dass diese eine andere Auffassung von Sauberkeit und Ordnung haben können, das kann sein… Wollen wir sie deshalb vertreiben, ausrotten…? Gönnen wir ihnen doch in diesem meistenteils hoffnungslos verbauten, verplanten Lande namens Deutschland ein wenig Lebensgrundlage… Wie lange noch…?
Gruß, Susanne
Hallo Susanne,
so ein Zäunlein vertreibt keine Amsel, und es rottet sie auch nicht aus.
Amseln scheinen mir übrigens gegenüber jeder Art von Vogelscheuchen ziemlich unempfänglich - ein relativ hoher Anteil von „Freund-/Feindkennung“ ist bei ihnen offensichtlich erworben/erlernt und nicht so sehr Instinkt, so daß schon die erste Generation, die die Vogelscheuche kennt, sich nicht mehr stark von ihr beeindrucken lässt. Die Verlustraten innerhalb der ersten sechs Lebensmonate sind entsprechend enorm hoch, aber eine Amsel, die Dich vom Ausfliegen an als ein Wesen kennt, das ihr nichts tut, wird erst auf einer Distanz von etwa eineinhalb Meter nervös.
Daran ändert sich übrigens nichts, wenn ich ab und zu einer jungen Amsel, die ausgerechnet da beim Umgraben helfen will, wo ich eigentlich Endivien gesetzt habe, einen Nothalt-Pfiff nach Bundesbahnmanier zukommen lasse: Auch davon bekommt sie keinen Herzschlag, und einen Tag später kommt sie wieder in der Pergola kontrollieren, ob ich den Knofel ordentlich geschnitten habe.
Schöne Grüße
MM
Gönnen wir ihnen doch in diesem meistenteils hoffnungslos verbauten, verplanten Lande namens Deutschland ein wenig Lebensgrundlage… Wie lange noch…?
Bin mit Dir völlig einer Meinung. Ich fände es sogar akzeptabel, wenn die Straße langsam in gewissem Maße „zuwuchern“ würde. Die Nachbarn sprühen Gift gegen „Unkraut“. Ich tu das nicht. Ich habe nichts gegen „Natur“, solange sie mir nicht direkt schadet.
Möglicherweise werde ich aber zur Bezahlung einer Straßenreinigung verdonnert, wenn ich das Problem nicht löse. Da ist dann natürlich „Schluß mit lustig“.
Gruß, Uwe