Hallo einen Teil meines Gartens habe ich zur Bodenbedeckung mit
„Gründungmischung“ eingesät. verbleibende Flächen die ich jetzt noch
abgeerntet habe wollte ich mit einer „Mulchdecke aus Eichenlaub“ (mein Nachbar hat jede Mange davon) winterbest machen . Die Frage ist
nur ob „Eichenlaub“ wegen der enthaltenen Gerbsäure hierfür geeignet ist.
Vielleich hat jemand Erfahrung!!!
Gruß
K.H.
Servus,
grundsätzlich ist jedes Laub eine Wohltat für den Boden.
Bei Eichenlaub auf neutralen bis sauren Böden ist es nützlich, ein wenig Kalk (den billigsten aus der Wasseraufbereitung, das langt) gleich beim Aufbringen mit einzuarbeiten. Damit hat man gleich drei Fliegen mit zwei Klappen geschlagen (oder so ähnlich), und die Tennessee Wiggler führen ihre scharmantesten Squaredances auf.
Außerdem im Frühjahr darauf achten, dass genug verfügbarer Stickstoff da ist. Laubzersetzung zieht eine Menge N.
Schöne Grüße
MM
Damit hat man
gleich drei Fliegen mit zwei Klappen geschlagen (oder so
ähnlich), und die Tennessee Wiggler führen ihre scharmantesten
Squaredances auf.
Bis dahin verstund ich dich ja, Martin, aber der Rest???
Hi Lantanos,
der Rest bezieht sich nicht auf die Mulchwirkung, sondern auf die Zersetzung der Laubauflage im folgenden Frühjahr, wenn sie zu wesentlichen Teilen bereits durch Regenwürmer in den Boden reingezogen und durch andere wilde Tiere angeknabbert worden ist. Da wird bei so einem Schwung Kohlenstoff-Zufuhr ziemlich viel Stickstoff aus der Bodenlösung gebraucht; wenn man kein gutes C/N-Verhältnis hat, kann das den Kulturen schaden.
Ist natürlich bloß wichtig, wenn keine Mulchdecke im eigentlichen Sinn aufgebaut werden soll, mit der Funktion, Bewuchs zu unterdrücken.
Schöne Grüße
MM