Also ich habe eine Planze, deren Namen ich irgendwie schonmal als Geldbaum oder so ähnlich gesehen habe, könnte ein Dickblatt sein, weiß ich aber nich so genau. Hat kleine fleischige rundliche Blätter. Ist auch eine beliebte Büropflanze.
Sie ist mir letztens auf den Boden gefallen, danach musste ich sie neu eintopfen. Jetzt habe ich sie anscheinend auch noch übergossen, auf jeden Fall trocknen vereinzelt Blätter weg, sie sieht aus, als wenn sie bald eingeht. Jetzt habe ich gesehen, dass an einzelnen Stengeln kleine gerade weiße Wurzeln in die Luft wachsen! Ist das jetzt eine Aufforderung, diese Stengel abzubrechen und als Ableger neu einzupflanzen?? Ich habe noch eine Pflanze sehr ähnlicher Sorte nur mit etwas größeren Blättern, der wachsen auf jeden nicht mittendrin Wurzeln!
der Geldbaum (auch Dickblatt, Deutsche Eiche, Judasbaum genannt) ist eine Sukkulente, also eine wasserspeichernde Pflanze, die eigentlich unverwüstlich ist.
Sie gedeiht am besten, bei kühler Überwinterung, bei der die aus dem trockenen Südafrika stammende Pflanze noch eingeschränkter gegossen werden muss, da sonst die Wurzeln gerne faulen. Zu wenig gießen kann man sie nicht, denn wenn man sie auch erst gießt, wenn die Blätter anfangen zu schrumpeln, dann sind sie nach kurzer Zeit wieder prall.
Wenn die Wasseraufnahme über die Wurzeln nicht mehr möglich ist, entweder weil kein Wasser gegeben wird, oder wenn die Wurzeln faulen/absterben, dann sichert sich die Pflanze ihr Überleben, indem sie an einzelnen Blattgliedern Würzelchen bildet, die bei Erdberührung/Einpflanzen in Erde, wieder in der Lage sind, die Sukkulente mit Wasser zu versorgen, sodass sie wieder wachsen kann.
Gruß, Renate
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Ableger sind schon eingepflanzt, zusätzlich habe ich auch Ableger genommen, die bisher noch keine Wurzeln gebildet haben, mal sehen, was aus den Pflänzchen wird. Habe die ganze Pflanze verwurschtet und drei daraus gemacht. Die Wurzeln waren total übergossen, hatte sie in Hydrokultur, werde demnächst darauf achten, noch weniger zu gießen.
auch wenn es paradox scheint, der Geldbaum (als Sukkulente) müsste in Hydrokultur gedeihen können.
Wichtig ist nur, dass man nie bis „maximal“ sondern höchstens bis „optimal“ gießt und danach wirklich so lange wartet, bis der Wasserstandsanzeiger „minimal“ zeigt. Sogar dann wartet man mit dem Gießen besser je nach Größe der Pflanze noch ein paar Tage ab!!
Bei kleineren Hydrokulturen schaue ich gern nach und staune jedesmal, wieviel Wasser, trotz der Anzeige „minimal“ doch noch im Topf ist. Einmal pro Jahr sollte man auch die Hydroübertöpfen innen reinigen, damit sich keine Algen bilden - irgendwann kann sonst das Wasser anfangen zu stinken.
Seit Jahren habe ich auch ein paar kleine Orchideenstecklinge (dürfen ebenfalls unten rum nicht zu nass sein) in Hydrokultur, die sich hier auch ganz gut entwickelt haben. Eine blüht gerade. Ich lasse den Wasserstandsanzeiger immer auf „minimal“ stehen, dann ist noch Wasser für viele Tage im Hydrotopf.
Den kleinen Geldbäumchen ein gutes Gedeihen!
Gruß, Renate
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