auf unserem Grundstück wurden 30 L-Steine zur Abgrenzung gesetzt (jeweils 12 cm breit und 1 Meter lang). Nun wollen wir einen Doppelstabzaun/matten AUF die L-Steine anbringen. Eigentlich keine große Aktion: T-Stück auf den L-Stein mit Dübel befestigen; Pfosten drauf und gut is. Nur: Wie verhalten sich die gebohren Löcher in den L-Steinen mit Wasser bzw. Frost? Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Bin für jede Antwort dankbar…
Gruß,
Willi
Alternativ zu Dübeln, kannst Du auch Gewindestangen in die Bohrlöcher
kleben, (Siebhülse, Injektionsmörtel)dann stellt sich nicht die Frage nach dem Frost.
Zudem braucht man nicht befürchten das irgend was wegplatzt wenn der Dübel sich spreitzt.
Bin kein Fachmann. Balkongitter werden oft an der Unterseite des Betonbalkons angebracht und das Eisen im Bogen nach oben geführt. Dies um die Bohrstelle vor Wasser zu schützen. Ich habe in eine Betonmauer Spanndrähte für die Weinlaube waagerecht gebohrt und mit dem Dübel Teer eingebracht. Das sind flüssige Teerlösungen, die man im Baumarkt zum Bestreichen von Betonsockeln/Fundamenten zum Schutz vor Nässe bekommt.
Udo Becker
diese Dübel spreizen sich nicht sondern „krallen“ sich mit der geriffelten Aussenfläche fest. Sie haben zudem ein metrisches Gewinde innen. Eigentlich sind es keine Dübel sondern Hülsen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass man mit einem Schraubenschlüssel Anbauteile extrem fest anschrauben kann, was mit einem Schraubendreher so unmöglich ist.
Wichtig ist dass genau der Aussendurchmesser der ungeriffelten oberen Hälfte (eventuell neuen passenden Widiabohrer kaufen) und nicht tiefer als die Hülse lang ist gebohrt wird.
Die dazu passenden Schrauben (kein Eisen wegen Verrostung) müssen ein paar Millimeter kürzer sein. Unterlegscheiben und Sicherungsringe bei der Länge nicht vergessen.
Diese Hülsen führt jeder gut sortierte Baumarkt. Die abgebildete M10-Hülse kostet im Versand 85 Cent + Porto.
vielen Dank für die Antworten. Es geht mir Hauptsächlich um den L-Stein, weniger um die Anbringung der Klammer/des T-Stücks: Feuchtigkeit dringt mit der Zeit in die Bohrung; Moos macht sich breit, Frost tut das übrige und schon fängt der Beton an brüchig/rissig zu werden. Beton platzt ab und das Ende vom Lied ist das der L-Stein/die L-Steine von aussen noch hässlicher werden. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht, das beim anbohren seiner L-Steine nach ein paar Jahren eventuell Risse o.ä. bekam? Wenn nicht, welche Maßnahmen das dies nicht passiert sind getroffen worden?
Man schraubt nicht von oben in den L-Stein, sondern nimmt einen U- oder L-Winkel, dessen Schenkel ein Stück an der Seite des L-Steins herunterreichen und bohrt dort seitlich in den L-Stein.