meine tomatenpflanzen auf dem balkon werden gelb.kann man sie retten?
Evtl., gut wässern und dann richtig düngen (Langzeitdünger), und wässern nicht vergessen.
Gruß
Horst
Servus,
für den akuten Bedarf täte ich hier ein bis zwei Mal einen normalen NPK-Flüssigdünger, etwa doppelte Dosierung der empfohlenen, einsetzen. Geht dann halt im Zweifelsfall in Richtung der legendären „Hollandware“, aber immerhin eigene. Jetzt, wo sie endlich dürfen, ziehen die Kameraden ganz gut was weg.
Schöne Grüße
MM
Hallo,
meine tomatenpflanzen auf dem balkon werden gelb.kann man sie
retten?
das kann unterschiedliche Gründe haben.
- Zuviel Gießen (ist bei den derzeitigen Temperaturen sehr unwahrscheinlich)
- zu wenig Magnesium (dann sind i.a. die Blattadern noch grün)
- zu wenig Eisen
- Zu wenig Stickstoff
Zu wenig gießen ist eher kein Problem, da man das sofort erkennt (Blätter hängen schlaff herunter, sind aber nicht gelb).
Ich vermute auch mal, dass es eher Nährstoffmangel ist.
Zitat aus einem anderen Posting von mir:
Blumendünger (auch Düngerstäbchen) sind durchaus geeignet, wenn sie ein ausgewogenes Nährstoffverhätnis bieten
(ideal für Tomaten ist N : P2O5 : K : MgO = 5 : 2 : 10 : 1)
Der Dünger sollte also kaliumbetont sein (meist der Schwachpunkt bei Blumendünger), wobei das Kalium vor allem während der Fruchtbildung benötigt wird.
Gruß, Niels
danke für den tip,war aber zuviel wasser,die erde war nach dem ausgraben der pflanzen total nass liebe grüße lutz
Hi, also Tomaten gedeihen in noch sich trocken anfühlender der Erde, Sie stammt ja auch aus den nicht gerade feuchtesten Gegenden der Erde.
Blätter welk hängen lassen, tun Tomaten eigentlich immer ab einer bestimmten Hitze das ist nicht vom giesen abhängig.
Klar wenn Sie gar kein Wasser mehr hat lässt Sie kurz vor dem vertrocknen natürlich auch die Blätter hängen.
Bei den meisten Leuten gehen die Tomaten deshalb ein bzw. schmecken bestenfalls nach Wasser, da diese wie Wasserpflanzen gehalten werden, nicht selten hört man, aber ich giese die doch jeden Tag in der Früh und am Abend mit … teilweise 10L.
Da hat sie dann halt kalte Füsse und so gut wie keine Nährstoffe, sie wäre dann umso mehr auf Licht angewiesen, aber stattdessen werden dann noch die Blätter, das unnütze Grünzeug gestutzt.
Versuche einmal ein Tomate die im 30-40 Liter Tontopf wächst (vorher so gegossen wie laut Legende) verdursten zu lassen, das wird unter 3-4 Wochen um diese Jahreszeit nicht gelingen, spätestens nach 2 Wochen dürfte Sie allerdings ordentlich Blüten angesetzt haben.
OL
Blätter welk hängen lassen, tun Tomaten eigentlich immer ab
einer bestimmten Hitze das ist nicht vom giesen abhängig.
Klar wenn Sie gar kein Wasser mehr hat lässt Sie kurz vor dem
vertrocknen natürlich auch die Blätter hängen.
es ist aber ein Unterschied ob es wegen zu großer Hitze ist oder wegen zu trockenem Stand. Bei zu trockenem Stand ist meist die ganze Pflanze schlaff, während bei großer Hitze vorwiegend die oberen Teile/jungen Blätter betroffen sind.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich mit Tomaten v.a. im Freilandanbau Erfahrung habe und weniger mit Tofpkultur.
Bei den meisten Leuten gehen die Tomaten deshalb ein bzw.
schmecken bestenfalls nach Wasser, da diese wie Wasserpflanzen
gehalten werden, nicht selten hört man, aber ich giese die
doch jeden Tag in der Früh und am Abend mit … teilweise
10L.
Ja, da ist oft die fehlende Drainage schuld. Kann man verhindern, indem man kies unter das Substrat macht.
Versuche einmal ein Tomate die im 30-40 Liter Tontopf wächst
(vorher so gegossen wie laut Legende) verdursten zu lassen,
ich glaube, da liegt das Manko an vielen Topftomaten. Das Gefäß ist oft nicht mal 10 Liter groß.
Gruß, Niels
Hiho,
Ausgraben? Jetzt?? Was hast Du den mit den Stöcken vor - ich hoffe, nicht sowas wie eine Ernte in 2010?
Schöne Grüße
MM
hallo,viel vor habe ich mit den stöcken nicht,ich habe sie entsorgt,da sie nicht zu retten waren.hatte noch einige setzlinge in reserve,im frühbeet.die wachsen jetzt gut an,hoffe,es reicht noch für eine ernte in 2010 viele grüße lutz
das problem war,sie standen zu nass ,habe sie nun ersetzt,hoffe es klappt nun besser gruß lutz
Hi, aber sicher kann das noch was werden, wenn der Herbst nicht zu rauh wird kann man ja bis Oktober November ernten.
Aber der Geschmack ist im August am besten, aber auch da kann sich nochwas ausgehen, zumindest zum kosten.
OL
Servus,
dumme Frage: Ist in Kakanien Phytophtora keine Schwierigkeit für Tomaten ab spätestens August?
Das ist keine rhetorische Frage, donauabwärts in Siebenbürgen hat mich das auch schon gewundert, dass die Leut da keine Angst vor der Krautfäule haben. Ist das Klima insgesamt östlich des Mostviertels wirklich schon so kontinental, dass einem die Paradeiser nicht wegfaulen, bevor sie reif sind, wenn man nicht mit Kupfer und Schwefel draufhält, was die Pumpe hergibt?
Schöne Grüße
MM
Hi,
Meine Tomaten stehen nicht östlich des Mostviertels, sondern in etwa am regenreichsten Ort in Mitteleuropa, aber das ist eine Sache des Kleinklimas, sie müssen eben trocken genug stehen und jede Kartoffel die am Komposthaufen wild aufgeht wird gekillt, obwohl ich gerne Kartoffeln anbauen würde, aber Tomaten gehen vor, da man diese nicht kaufen kann. Bei Kartoffeln bekommt man was anständiges.
Der Herbst ist bei uns oft warm und windig, vielleicht liegts auch am Föhn, da bei uns ja ein mächtiger Gebirgszug in 3km Entfernung steht.
Dafür regnet es im Frühling wie wild, da jede Regenwolke an den Bergen hängenbleibt.
Deshalb müssen die Tomaten bei uns unter Dach stehen, auch Krautfäule resistente Tomaten hätten ansonsten einfach zu nass, du kennst ja meine Ansichten über diese fast „Wüstenpflanzen“.
Ich habe tatsächlich bis Weihnachten Tomaten (allerdings nachgereift)
OL