seit November 1999 habe ich eine Calathea, die mir bisher keine Sorgen machte. Nun ist die Dame allerdings offensichtlich wegen irgend etwas beleidigt: sie schließt sich abends nicht mehr und ungefähr ein Drittel der Blattspitzen sieht arg vertrocknet aus. Mit anderen Worten: das arme Ding sieht erbärmlich aus. Obwohl so ziemlich jeder Pflanzenkenner meinte, daß das eh nix mehr wird, bringe ich es nicht übers Herz, die Pflanze der Müllabfuhr anzuvertrauen.
Sie steht seit ihrem Einzug bei mir in ihrem Lieblings-Eckchen, ich habe sie weder verdursten lassen noch ertränkt, noch habe ich sie trocken gedüngt oder etwas in dieser Richtung. Schädlinge sind ebenfalls nicht am Werk. Am Wochenende ist erst einmal Umtopfen in einen größeren Hydro-Pott angesagt (der jetzige ist mittlerweile zu klein, wohl aber nicht die Ursache).
Hat jemand von Euch vielleicht eine Idee, wie ich die bedauernswerte Pflanze wieder auf die Beine - ähm, auf die Wurzeln - kriege?
Ich selbst habe wenig Erfahrung mit der Calathea, es gibt ja auch sehr viele unterschiedliche Arten (ca 150 Familienmitglieder zählt die Familie Maranthaceen).
In Deiner Frage hast Du allerdings die meisten „Anfängerfehler“ bereits ausgeschlossen, sodaß mir praktisch nur übrigbleibt Dir und Deiner Pflanze den Daumen zu drücken.
Grüße
Eckard.
da du ja selbst der meinung bist, bei der pflege deiner calathea keinen fehler gemacht zu haben, bleibt eigentlich nur noch eine überlegung: die pflanze will selbstmord begehen.
solltest du dich aber überwinden können, einen pflegefehler zu suchen, bleiben zwei möglichkeiten:
maranthen mögen leicht saures substrat (also öfter mal - je nach kalkgehalt - einen schuss essig ins giesswasser): die zu einem drittel vertrockeneten blätter deuten auf ein versorgungsproblem hin.
sollte jedoch ein drittel der blätter an den spitzen vertrocknet sein, deutet dies auf spinnmilben bzw. rote spinne hin.