Teichpumpe im Winter Sinnvoll ?

Ich habe einen relativ großen Gartenteich ( 5 x 8 x lang x breit 1.90 m tief)das Wasser ist im letzten Jahr auf Grund meiner selbstgebauten Filteranlage sehr klar gewesen ( gebe Tipps gerne weiter )- seit 4 Jahren in den ersten beiden Jahren hatte ich im Winter nur einen Styroporring zum Eisfreihalten eingesetzt, da hatte ich keinen Fischverlust im Frühjahr seit zwei Winter lasse ich eine kleine Teichpumpe laufen um in dem Umkreis das Wasser freizuhalten unter anderm auch wegen der Optik schöne Eisgebilde Aber es sind Fische gestorben kleine uns auch große ohne ersichtliche Krankheiten. Meine Vermutung das die Geräusche der Pumpe die Fisch nicht zur Ruhe kommen lassen und dann zur Oberfläche schwimmen und dann in der Kälte kaputt gehen. Hat jemand Erfahrung in dieser Sache liege ich falsch oder ? Mit freundlichen Grüßen Chris.

Hallo,

Ich habe einen relativ großen Gartenteich ( 5 x 8 x lang x
breit 1.90 m tief)das Wasser ist im letzten Jahr auf Grund
meiner selbstgebauten Filteranlage sehr klar gewesen ( gebe
Tipps gerne weiter )- seit 4 Jahren in den ersten beiden
Jahren hatte ich im Winter nur einen Styroporring zum
Eisfreihalten eingesetzt,

Was hatte es mit dem Styroporring auf sich ? Von alleine hat er bestimmt kein Loch offen gehalten.

da hatte ich keinen Fischverlust im
Frühjahr seit zwei Winter lasse ich eine kleine Teichpumpe
laufen um in dem Umkreis das Wasser freizuhalten unter anderm
auch wegen der Optik schöne Eisgebilde Aber es sind Fische
gestorben kleine uns auch große ohne ersichtliche Krankheiten.

Was hat sich denn seit damals geändert ?

Meine Vermutung das die Geräusche der Pumpe die Fisch nicht
zur Ruhe kommen lassen und dann zur Oberfläche schwimmen und
dann in der Kälte kaputt gehen. Hat jemand Erfahrung in dieser
Sache liege ich falsch oder ?

Hast Du denn auch noch die gleichen Fischarten wie damals vor der Pumpe ?
Die Fichta hamm auch nit mehr Stress als vorher ?

Mit freundlichen Grüßen Chris.

mfg

nutzlos

Hallo Chris.

Leider kann ich nur vermuten:

Durch die Strömung, die die Pumpe erzeugte, wurde Bodenschlamm aufgewirbelt, der sich zersetzte. Dabei entstand eine starke Sauerstoffzehrung. Faulstoffe im Filter selbst mögen dazu beigetragen haben. Irgendwann reichte der Sauerstoff, der wegen der Eisdecke nicht genügend aus der Luft nach genommen werden konnte, nicht mehr aus und die bisherige aerobe Zersetzung wechselte in die anaerobe.

Möglicherweise hat sich aber auch durch die Jahre hindurch einfach zu viel Bodenschlamm angesammelt.

Der Teich ist gekippt, wie man so schön sagt.

Bei der anaeroben (sauerstofflosen) Zersetzung entstehen starke Giftstoffe, unter anderem Schwefelwasserstoff, das Wasser stinkt nach faulen Eiern.

Genügend Sauerstoff zum Atmen fanden die Fische nun nur noch in der Nähe des Pumpeneinlasses. Um dahin zu kommen mussten die Fische aber gegen die Strömung schwimmen, was bei niedrigen Temperaturen natürlich enorm Kraft kostet. Schließlich starben sie, die schwächsten zuerst.

Ich empfehle, im Herbst den Bodenschlamm soweit wie möglich zu entfernen, den Filter zu reinigen und danach, wenn möglich, einen Teil des Wassers durch frisches zu ersetzen.

Wenn die Pumpe schon laufen soll, was an sich ja nicht schlecht ist, solltest du mehrere Styroporringe zusätzlich einsetzen.

Schwimmpflanzen, den Sommer über gehalten und im Herbst abgefischt, helfen mit, überzählige Nährstoffe aus dem Teich zu entfernen.

Gruß, Nemo.

Was hatte es mit dem Styroporring auf sich ? Von alleine hat
er bestimmt kein Loch offen gehalten.

Hallo nutzlos.

Doch, das macht er. Von ganz alleine.
Wasser hat, solange es flüssig ist, ja immer über Null Grad und der Styroporring, der einen Deckel hat, isoliert das Wasser gegen die Kälte der Luft.

Unter dem Deckel ist ein Luftraum, der den Gasaustausch ermöglicht. Im Deckel ist gewöhnlich ein kleines Loch, das dann wiederum die Verbindung mit der Außenluft herstellt.

Da die Dinger gewöhnlich recht teuer sind, ist man gut beraten, wenn man sie sich aus dickem Baustyropor selber baut.

Gruß, Nemo.

Hallo Chris,

Ich habe einen relativ großen Gartenteich ( 5 x 8 x lang x
breit 1.90 m tief)das Wasser ist im letzten Jahr auf Grund
meiner selbstgebauten Filteranlage sehr klar gewesen ( gebe
Tipps gerne weiter )- seit 4 Jahren in den ersten beiden
Jahren hatte ich im Winter nur einen Styroporring zum
Eisfreihalten eingesetzt, da hatte ich keinen Fischverlust im Frühjahr

Fische gehen im Winter normalerweise in Kältestarre, d.h. sie legen sich auch Grund und fahren ihren Stoffwechsel herunter. Teilweise buddeln sie sich sogar mehr oder weniger in den Schlamm dort ein

:seit zwei Winter lasse ich eine kleine Teichpumpe

laufen um in dem Umkreis das Wasser freizuhalten unter anderm
auch wegen der Optik schöne Eisgebilde

Aber es sind Fische
gestorben kleine uns auch große ohne ersichtliche Krankheiten.

Meine Vermutung das die Geräusche der Pumpe die Fisch nicht
zur Ruhe kommen lassen und dann zur Oberfläche schwimmen und
dann in der Kälte kaputt gehen. Hat jemand Erfahrung in dieser
Sache liege ich falsch oder ?

ich habe seit 20 Jahren Gartenteicherfahrung.
Erstens kommt es auf die Fischart an.
Kärpenartige, teils auch Barsche, Welse, gehen in die oben erwähnte Kältestarre. Stömung welcher Art auch immer steht dem entgegen, denn sie erfordert Gegenarbeit durch die Muskeln, die müssten versorgt werden, d.h. Fisch muss fressen. Deswegen findest Du solche Fische in der Freien Natur eher in Teich und See als im Fluss, bzw. dort in Altarmen, Buchten etc.
Und wenn Du wegen der Optik eine Teichpumpe laufen lässt, riskierst Du eben, was bei Dir passiert ist.

Das gleiche kann übrigens passieren und ist uns auch schon passiert, wenn der Winter keine durchgehende Frostperiode hat. Eine Eisdecke, auf die es regnet und die eine zweite Eisdecke draufdeckelt, bringt in Gartenteiche regelmäßig Fische um. Da wäre nun wieder eine gewisse Strömung hilfreich, doch sind alle Teiche in Privatgärten dafür schlicht zu klein. „Echte“ Weiher von Fischwirtschaftsbetrieben haben nicht umsonst die Größe, die sie haben. Wenn die Wasseroberfläche die Quadratmeter eines Fußballplatzes erreicht, entwickelt sich in der Regel quer durch den Teich eine Art Strömungskanal. In den ruhigeren Bereiche halten sich die Fische im Winter auf. Dennoch bekommen sie durch den natürlichen Austausch zwischen den Wasserschichten genügend Sauerstoff - und Insektenlarven auch, falls doch mal Hunger aufkommt.

viele grüße
Geli

Hallo Nemo danke für Deine Tipp aber mein Teich ist erst 4 Jahre alt im Herbst gehe ich hinnein und entferne zuviel gewordene Wasserpest und entferne auch gleich damit zuviel gewordenen Schlamm. Meine Pumpe ( für den wsserfall/spiel ) sitz übbrigens nur 15 cm unter der Wasser oberfläche damit ich ersten wie Du sagtest keine Schlamm aufwirbele und die Temperaturen der verschiedenen Wasserschichten nicht durch einander bringe.Ich denke den Ratschlag vom Vorgänger ist realistischer das die Fische vom Pumpengeräsch gestört werden und nict zur Ruhe kommen. Ich habe mittleiweile die Pumpe nicht meht laufen sondern nur noch meine Styroporabdeckung auf dem Teich und dadurch bleibt es an der Stelle auch Eisfrei und die Biogase können auch dadurch entweichen. Aber trozdem vielen Dank für Eure Tipps. gruß Chris.

Guten Tag,
ich habe lasse meine Teich-pumpe das ganze Jahr laufen360 Tage. Meine ca.80 Fische zeigen keinerlei Unbehagen.

Ehrlich gesagt @ Nemo, ich kenne so was nicht…
Hallo,

Bei nicht zu stark unterkühltem Wasser könnte so ein gedeckelter Ring bedingt Abhilfe schaffen…
Einer harten Frostperiode dürfte er allerdings kaum wiederstehen…

mfg

nutzlos

Hallo Geli,ich hätte gerne eine Bauanleitung Deiner Teichfilteranlage.
Könntest Du mir einige Tips per eMail zusenden.Es bedankt sich und grüßt recht herzlich aus dem schönen Fichtegebirge Karl-Heinz.

Hallo wir hatten die letzten Tage starken Frost 14 ° minus und meine Styroportorte hält den Teich im innern immer noch fostfrei ganz sicher Gruß Chris.