Hallo,
umgraben hört sich schon mal gut an. Viele Kräuter gedeihen gut auf mageren und lockeren Böden.
Deshalb nicht düngen und auch von Torf würde ich abraten.
Erst mal das gröbste Unkraut entfernen, dann umgraben und falls der Boden sehr schwer ist kannst du etwas Sand untermischen.
Dann würde ich das Gartenstück in 4 Felder teilen, mit einem kreuzförmigen Weg in der Mitte - so kann man später leichter ernten.
Die einzelnen Felder lassen sich gut mit Buchsbaum oder Feldsteinen einfassen. Auf die Wege eine dicke Schicht groben Kies - das hält das Unkraut etwas fern.
Beim Bepflanzen hast du dann freie Hand. Besonders dekorativ sind gemischte Kräuterbeete, die auch Blühpflanzen enthalten.
Zum Beispiel Pfefferminze und Borretsch (müssen ebenso wie Zitronenmelisse in unterirdische Bottiche gepflanzt werden, sonst wuchern sie wie wild). Auch Ringelblumen und Kapuzinerkresse (rankende mit formschöner Rankhilfe)Knoblauchrauke und Lavendel ist hübsch. Bei mir wachsen auch Sonnenblumen…
Salbei kann mit etwas Glück zu großen silbernen Büschen wachsen, Maggikraut wird hoch und buschig, gleiches gilt für Dill und auch Rosmarin kann groß werden…
Schnittlauch und Petersilie dürfen nicht fehlen, ebenso wie Majoran, Thymian und Basilikum. Manches ist mehrjährig, anderes muss jedes Jahr neu gepflanzt oder gesät werden.
In kleine Zwischenräume kann man Cocktailtomaten setzen. Das ist hübsch und praktisch.
Die Pflanzen nicht zu dicht setzen, hohes und niedriges abwechselnd. Die meisten Kräuter brauchen viel Sonne. Was zu sehr wuchert ruhig mal kräftig zurückschneiden und generell nicht zu viel giessen.
Ein gut angelegtes Kräuterbeet macht nicht mehr sehr viel Arbeit und oft sehr lange Freude…
Viel Spass wünscht Yvisa