Hallo,
kann mir jemand die Mengenangaben und die Reifedauer für Brennesselbrühe sagen???
Und-schwieriger-wer weiß,was denn da eigentlich wirkt?
Der hohe Stickstoffgehalt der Nessel alleine kann ja bestenfalls als Dünger wirken,aber was kräftigt die Pflanze so offensichtlich?
Peinliche3 Frage,bin selber Gärtnerin,aber das Bewußtsein fürdieses nützliche Mittel kommt erst jetzt,drängt sich geradezu auf,denn mein Garten ist von Brennesseln umgeben.
Grüße,Mina
Hallo Mina,
zur Herstellung von Brennesjauche = 1kg Brennessel auf 10 lt. Wasser kleingehackt in eine Eimer. Nach wenigen Tagen, wird der Gärungsprozess einsetzten, dann immer mal wieder umrühren. Nach ca. 1-2 Wochen (bei warmen Wetter früher), ist die Jauche gebrauchsfähig. Sie kann unverdünnt als Flüssigdünnger gegossen werden. Sie enthält einiges an Wirkstoffen - Mineralien, Kieselsäure, Eisen usw.
Gruss BelRia
Hallo,
kann mir jemand die Mengenangaben und die Reifedauer für
Brennesselbrühe sagen???
Und-schwieriger-wer weiß,was denn da eigentlich wirkt?
Der hohe Stickstoffgehalt der Nessel alleine kann ja
bestenfalls als Dünger wirken,aber was kräftigt die Pflanze so
offensichtlich?
Peinliche3 Frage,bin selber Gärtnerin,aber das Bewußtsein
fürdieses nützliche Mittel kommt erst jetzt,drängt sich
geradezu auf,denn mein Garten ist von Brennesseln umgeben.
Grüße,Mina
und stinkt erbärmlich! (o.T.)
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Danke!!!,o.T.
Hallo Mina,
zur Brennnesseljauche sollte noch erwähnt werden, dass sie im allgemeinen verdünnt angewendet wird - 1:20, also 1/2 Liter wird in einer 10 Liter-Gießkanne mit klarem Wasser verdünnt. Die Verdünnung wird mit per Gießkannenbrause über die befallenen Pflanzen verteilt.
Man kann aber auch den Brennnesselkaltwasserauszug machen, den ich in einem Sommer mit großem Erfolg angewendet habe. Hierbei genügt es, die Brennnesseln nur 1 Tag lang (geruchlos) einzuweichen und den Auszug unverdünnt zu verwenden. Hierbei umgeht man den abenteuerlichen Gestank, der bei der gärenden Jauche auftritt.
Obige Methode ist für sehr große Gärten geeignet, für die man eben viel braucht und wo man Platz genug hat, um den Behälter in die hintere Gartenecke zu verbannen.
http://members.aol.com/vdrbremen/bio/bio3.htm
Seitdem ich Lavendel zu den Rosen gepflanzt habe, brauche ich keine Brennnesselauszüge mehr - denn die Blattläuse scheinen vor dem Lavendel zu flüchten
Kleine Lavendelsäckchen legte man früher in die Kleiderschränke, um Schädlinge, wie Motten fern zu halten.
Viele Grüße
Remate
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hi mina,
muschel machts sich immer noch viel einfacher: einen grossen eimer nehmen (oder besser noch ein fass, denn die gärende brühe schäumt hoch), brennesseln reinschneiden (erleichtert nacher das notwendige umrühren, wenn die zähen stengel zerkleinert sind), zusammenpressen und so viel wasser drauf (regenwasser möglichst), dass sie bedeckt sind. ich wieg da nix ab und funktioniert dennoch *zwinker*.
und dann… wie ja schon beschrieben… gären lassen in praller sonne. täglich mind. einmal umrühren, dass sauerstoff an die brühe kommt. und das stinkt tatsächlich erbärmlich, vor allem beim umrühren. fass das zeug nie mit blossen händen an, da hilft händewaschen nicht mehr viel danach.
wenn du keinen deckel für das behältnis hast, dann kannst du dir ein wenig damit behelfen, dass du das ganze satt mit urgesteinsmehl bestäubst. das tut der brühe sowieso gut. ansonsten… halt einfach in maximalem abstand von jeglichen nasen ansetzen.
fertig ist die brühe, wenn sie nicht mehr schäumt. das kann zwischen 1 woche und 3 wochen dauern, je nach witterung.
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du kannst der brühe auch noch anderes zusetzen: beinwell, schachtelhalm und so weiter… je nach verwendungszweck. wenn du von der sache noch nicht so viel ahnung hast, dann empfehl ich dir dringend den klassiker des biogartens: der biogarten von Marieluise Kreuter (weiss grad nicht, wie man sie schreibt), da steht das super drin beschrieben, was für was gut ist und wie es wirkt.
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na dann viel spass beim panschen… muschel