Amorphophallus konjac

Wer hat Erfahrum in Kultur dieses Aaronstabgewächses? Mich interessiert insbesondere die Nährstoffzufuhr, ob Blattdüngung möglich oder schädlich ist, welche Dünger besonders stark benötigt werden u.s.w.
Tanja

Wer hat Erfahrum in Kultur dieses Aaronstabgewächses?

Hallo, Tanja,
mit A. konjac -spezifischen Erfahrungen kann ich leider nicht dienen. Allerdings vermute ich, dass da die Erfahrungen auch nicht übermäßig häufig in Deutschland vertreten sind. Anders in Japan und SO-Asien, wo die Pflanze ja angebaut und vermarktet wird.
Das Pflänzchen wird ja auch ziemlich gewaltig und bedarf ganz spezieller (tropischer) Umweltbedingungen. Vielleicht fragst Du einmal in einem Botanischen Garten mit angeschlossenem Tropicarium nach.

Mich interessiert insbesondere die Nährstoffzufuhr, ob Blattdüngung
möglich oder schädlich ist, welche Dünger besonders stark
benötigt werden u.s.w.

Blattdüngung dürfte grundsätzlich möglich sein (da hilft die tropische Umgebung).

Interessehalber: was hast Du mit dem Monstrum vor? Möchtest Du Biofood anbauen? Da ist dann Tofu aber wahrscheinlich weniger aufwendig. Allerdings ist in der Tat Glucomanna reich an Ballaststoffen bei geringem Nährwert. Insofern nützlich zur Unterstützung von Schlankheitsdiäten und zur Senkung des Cholesterinspiegels. In Japan vielleicht auch wegen der enormen Größe (immerhin über einen halben Meter lang) der phallusförmigen Blüte so sehr beliebt.

Für diejenigen, die sich die Sache mal ansehen wollen: http://www4.ncsu.edu/~alan/plants/aroids/amorphophal…
Grüße
Eckard (der mit seiner Monstera bereits genug zu tun hat :smile:

VIelen Dank für den Tip. Dort werde ich nachschaun.
Ich hatte mir die Amorphophallus eher als Zierpflanze gedacht, nicht zum Verzehr. Dafür ist sie viel zu skuril. Der Trieb ist Übrigens schon über 12 cm lang. Ich bin gespannt, welche Größe sie erreicht im ersten Jahr.
Die Knollen habe ich im Winter im Internet erstanden, weit unter dem sonst üblichen Verkaufspreis. Ich bin wirklich neugierig auf das erste Blatt!
Gruß
Tanja

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Nachkarten
Eigentlich weniger an Tanja, die wird es schon früh genug merken :smile:, als an die anderen Interessierten:
Diese Pflanze arbeitet zur Sicherstellung ihrer Befruchtung nach dem Prinzip Trichterfalle. Insekten werden angelockt und rutschen über das Hüllblatt (Spatium) in den Blütengrund.
Um die Fliegen anzulocken verströmt die Blüte einen für Fliegen sehr appetitanregenden, intensiven Geruch. Für Menschen dürfte dieser Duft allerdings nicht in gleicher Weise wirken: es handelt sich um den Geruch verwesenden Fleisches!

Aber wenigstens ist die Wohnung fliegenfrei!

Grinsende Grüße
Eckard.