Ich habe vor ca. zwei Wochen eine verunkrauteten
Schrebergarten übernommen.
Na dann viel Spaß, es gibt die Regel, daß ein Garten sieben Jahre braucht um vom Beikraut frei zu werden; sieben arbeitsreiche Jahre wohlgemerkt!
Ich habe schon das ein oder andere Beet vom Unkraut befreit
Oberflächlich!! Aber keine Sorge, es kommt wieder ;-) :-(
und auf den Komposthaufen geworfen.
Hartnäckiges Beikraut läßt sich von so was nicht beeindrucken, besser ist es, das Zeug zu verjauchen. Dazu alles in ein Faß geben und mit Wasser gut bedecken. Einige Zeit stehen lassen (im Sommer ca. 2 - 3 Wochen) und dann das organische Material auf den Kompost geben
Bis jetzt waren im
Komposthaufen nur die Grasabschnitte.
Wenn keine Stützmaterialien drin waren (Äste, grobe Stengel etc.) wird dieser "Kompost" schnell faulen und stinken, aber kaum verrotten. Kompostieren ist ein Vorgang, der Luft braucht. Nicht zuviel, sonst trocknet er aus, nicht zu wenig, sonst fault er. Da mußt Du Erfahrung sammeln.
Am Unkraut hing noch
ziemlich viel Erde. Klappt das kompostieren trotzdem? Oder
wächst das Unkraut jetzt auf dem Komposter? Schadet die Erde
im Komposter?
Wenn ewas Erde in den Kompost gerät ist das nicht schlimm, im Gegenteil, in der Erde sind Mikroorganismen, die die Zersetzung überhaupt erst bewirken. Die Erde wirkt dann als Animpfung. Zu viel kann aber bewirken, daß die Beikräuter keimen und Dein Komposthaufen "schön" bewachsen ist. Wenn allerdings große Mengen an neuem Material aufgebracht werden passiert so was nicht. Der Haufen darf allerdings auch nicht zu groß werden, weil sonst die Lusftversorgung leidet --> Faulen.
Ich habe neulich beim Umschichten ein
Ameisenvolk entdeckt. Kann das schädlich sein, weil es die
anderen Insekten dort frisst?
Glaub ich nicht, sicher bin ich mir allerdings nicht.
Gandalf