Hallo Kamelienfreunde:
Winterhärte ist kaum eine Frage der Sorte, sondern eher des Standortes. Der Begriff Winterhärte ist gegen 1980 erfunden worden, um das Sortiment besser zu verkaufen. Der Gartenfachhandel wird kaum Auskunft geben können. Inzwischen behaupten fast alle, ihre Kamelien seien winterhart, dabei waren die letzten Winter lediglich milde.
Im Kölner Becken gedeihen Freilandkamelien in den letzten Jahren hervorragend (Klimazone 8), auch an der Nordsee. In Stuttgart, Dresden oder München werden die Experten nur lachen über winterharte Kamelien.
Alle Kamelien werden im Treibhaus gezogen. Freilandhaltung von etablierten Pflanzen ist unüblich, ich kenne nur eine Spezialgärtnerei in Zone 8, die einige Kamelien auch im Freiland hält. Aber auch dort werden normal die Topfkamelien verkauft, die das Freiland nur im Sommer kennen.
In Austria ist es noch schwieriger, aber vielleicht geht es in der Nähe einer Thermalquelle oder einem brennenden Berg....?
Der beste Winterschutz ist ein Zelt, gerade frostfrei gehalten.
Topfkamelien vertragen bis -5°C. Ist der Topf gut eingepackt oder eingesenkt und windgeschützt, so lassen sich bis zu -10°C ertragen. Winterschäden zeigen sich aber erst beim Frühjahrsaustrieb.
Sie können sich die Diskussion bei kamelien.de ansehen.
Herzlich
Niko-laus
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