Hochstammrose überwintern ?

Hallo Ihr lieben Experten,

habe mir eine etwa 80 cm „hohes“ Rosenhochstämmchen gesetzt.
Wie Überwintere ich dieses ??? Anhäufeln am BAllen ist mir klar aber was mache ich mit der Krone ???

Bei verpacken kann diese doch anfangen zu schimmeln oder??
Welches Material ist geeignet.

Für eure Tipps DANKE im voraus
Doris

Hallo Doris!

Nichts machen! Die überlebt das schon, wie jede Rose auch. Wir haben drei Stück davon und sie kommen ohne Schwierigkeiten durch den Winter.

Gruß Werner

Hallo Doris,kommt drauf an,wie kalt bei Dir die Winter werden und wie kalt eventuelle Kahlfröste.
Nichts zu tun kann ich keinesfalls empfehlen.
Kann gutgehen,aber irgendwann kommt garantiert der kalte Winter,der die Pflanze abfrieren lässt.
Es geht darum,die Veredelungsstelle zu schützen.Die sitzt beim Hochstamm in der Krone.
Hier also der Schutz.
Man kann Fichtenzweige hineinstecken,rund um die Stelle herum,das sieht am natürlichsten aus und schützt ausreichend.
MAn kann auch Plastiktüten überstülpen und mit Zeitungspapier,geknülltem, auspolstern.
Oder Flies im Fachhandel kaufen und einwickeln.Ist am kostspieligsten.
Aber irgendwas würde ich tun,wenn ich die Rose mag.
Viele Grüße,Anja

Hallo Doris,
Werner hat recht die Winter sind nicht mehr so kalt.
Wenn Du sicher sein willst,kannst du die Rosen mit dem Stamm
vorsichtig,langsam auf den Boden biegen, mit kl.Pfahl fixieren, zudecken mit Tannästen.Nur stehend einbinden schützt nur vor der Sonneneinstrahlung, nicht vor Kälteschäden, da keine Wärmequelle vorhanden ist.
Warum werden Stammrosen seit über 100Jahren in der Kronenhöhe veredelt ??
Der Stamm der Wildrose bleibt elastischer zum Umlegen
für die Wintermonate.
Seit einigen Jahren, ziehe ich aus niederen Buschrosen Hochstammrosen, blühen besser aber die Stämme sind zu starr und können nicht umgelegt werden.
Gruss
Fritz a.d.Uw.

Wie kommt Ihr darauf,daß die Winter nicht mehr so kalt sind?
Hier in Süddeutschland sehe ich immer wieder erfrorene Rosen.
Mina

Wie kommt Ihr darauf,daß die Winter nicht mehr so kalt sind?
Hier in Süddeutschland sehe ich immer wieder erfrorene Rosen.

das kann von Dorf zu Dorf zutreffen („Biswind“)
Nach langjähriger Statistik (ETHZ) und eigene Erfahrung. in den letzten Jahren ist bei uns in Zürich der Boden nur noch ca. 5cm tief gefroren und jeweils nur einige Tage.
z.B. Dahlien überwintern sehr gut, nur mit abgeschnittenen Stauden überdecken.
Sollte eine längere Kälteperiode angesagt werden, kann meistens noch rechtzeitig mit Tannreisig geschützt werden.

Empfindliche Frostschäden können entstehen, wenn Jan-Februar zu warm, zugedeckte Rosen treiben zu früh und erfrieren später !!
Gruss
Fritz
a.d.Uw

Hi Anja,

MAn kann auch Plastiktüten überstülpen und mit
Zeitungspapier,geknülltem, auspolstern.
Oder Flies im Fachhandel kaufen und einwickeln.Ist am
kostspieligsten.

Bei unserem Klima in Zürich würden dermassen geschützte Rosen
garantiert schon im Febr.austreiben und dann erfrieren.
schützt nur gegen Sonneneinstrahlung, zu diesem Zweck genügt ein Kalkmilchanstrich.
Wie ich schon erwähnt habe braucht es, bei langanhaltender Kälteperiode(-10 ° C), immer eine Wärmequelle, dazu dient mit Vorteil(gratis) die Erdwärme.

Aber irgendwas würde ich tun,wenn ich die Rose mag.

richtig eben auf den Boden biegen und mit Tannreisig leicht zudecken, Schnee besorgt den Rest. Arbeit: 10 min/Stock
z.B. 50 cm Neu-Schnee senkt -30°C auf 0°C, selbst ausprobiert im Jahr 1958 in St.Moritz.
auch

Viele Grüße

Fritz
a.d.Uw.

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Hallo Fritz,
auch hier muss ich Dir aufgrund meiner Erfahrung und Ausbildung,auch wenn diese 15 Jahre zurückliegt ,widersprechen.

Man kann auch Plastiktüten überstülpen und mit
Zeitungspapier,geknülltem, auspolstern.
Oder Flies im Fachhandel kaufen und einwickeln.Ist am
kostspieligsten.

Bei unserem Klima in Zürich würden dermassen geschützte Rosen
garantiert schon im Febr.austreiben und dann erfrieren.
schützt nur gegen Sonneneinstrahlung, zu diesem Zweck genügt
ein Kalkmilchanstrich.
Wie ich schon erwähnt habe braucht es, bei langanhaltender
Kälteperiode(-10 ° C), immer eine Wärmequelle, dazu dient mit
Vorteil(gratis) die Erdwärme.

Nun,bei unserem Klima am Alpenrand in Tirol und im Klima aus dem ich komme in Hamburg habe ich gute Erfahrungen mit der Fichtenreisigmethode gemacht.Und schlechte,wenn ich es mal vergessen habe,oder gedacht habe,wird schon nicht so kalt,der Winter.

Plastiktüten sind wirklich nicht die erste Wahl,auch wegen der Krankheiten,die drunter wachsen können,dennoch besser,als nichts zu tun.

Es ist sicher optimal,den Stamm abzubiegen,nur geht das sehr oft nicht,und ich habe gemerkt,daß gerade Nichtprofis davor zurückschrecken,weil sie Angst haben,die Pflanze zu beschädigen und Probleme haben,den Stamm in der Erde zu befestigen (Zeltheringe).
Und der Windschutz und die Isolation,die zumindest vor Kahlfrösten schützt,die von mir genannte Methode bietet reichte zumindest in den vielen Fällen,die ich bislang gesehen habe völlig aus.
Gruß,Anja