Laubfall

Von: , Frage gestellt am So, 28. Okt 2001

Jedes Jahr das gleiche Problem: Wohin mit all dem Laub, das die Bäume jetzt abwerfen?

Es einfach so auf den Kompost werfen ist sicher nur bei kleineren Mengen sinnvoll. Größere Mengen sind für den Kompost meist nicht mehr zu verarbeiten, sie backen zusammen und brauchen viel zulange, um zu verrotten.

Ich empfehle zwei Methoden:
1. Wir heben all die Plastiksäcke von Torfmull oder Rindenmulch auf, die wir das Jahr über gekauft haben. Da hinein stopfen wir nun das trockene Laub und heben es uns für das nächste Jahr auf, wo es dann mit dem Rasenschnitt vermischt portionsweise nach und nach auf den Kompost wandert.
2. Wir fegen alles Laub in einer Ecke zusammen, wo es aus dem Weg ist und vom Wind nicht mehr verweht werden kann und decken es mit einer Plane ab. So dient es den Winter über für alles mögliche Kleingetier. Verwendung im Sommer wie oben.

Noch ein paar Worte über das Zusammenfegen von Laub. Klar, mit dem Besen oder Laubrechen geht es. Viele verwenden auch einen Laubsauger (so einen tragbaren Staubsauger). Das möchte ich nicht empfehlen. Denn zusammen mit dem Laub werden auch viele kleine Insekten und Spinnen - also Nützlinge in unserem Garten - angesaugt und in dem Gerät verletzt. Sinnvoller ist es da, diese Geräte als Gebläse zu verwenden (bei den meisten geht das) und das Laub zusammenzublasen.

Übrigens sollte man keine Bedenken haben, wegen des hohen Gehaltes an Gerbsäure auch Laub von Eichen und Nußbäumen zu komposten. Die Vermischung mit Grasschnitt neutralisiert das weitgehend.

Beste Grüße
Eckard

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 22 Minuten 0 hilfreich
    Re: Laubfall

    Hallo !

    Leider habe ich die Frage nicht mehr lesen können, sie wurde wohl aus Versehen gelöscht.

    Ich kann dazu nur sagen : Wer unter Bäumen und Sträuchern wohnt, hat keine Probleme mit dem eigenen Laub. Entweder man kompostiert das Zeug, kippt es unter die Sträucher und Bäume, damit diese immer einen feuchten Boden behalten oder man verbrennt alles. Jedes Dorf hat seinen herbstlichen Brenntag und man wird dann alles los. Zur Freude der Kinder und zum Ärger der Nachbarsfrau, die ihre Wäsche draußen hat.

    Gruß Werner

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: Laubfall

      Hallo,
      na wie so üblich gibt es auch hier mehrere Meinungen.
      Aber Laub ist nicht gleich Laub.
      Eichenlaub hällt wesentlich länger durch und deren Ausgelaugtes ist auch noch giftig.
      Aber mit Ahorn, Buche, Goldregen und Jasmin hat man gar kein Problem.
      Ich lasse alles da liegen wo es will. Eine Ausnahme: Wege und Straßen.
      Das dort aufgefegte Laub kommt unter die Büsche. Im nächsten Jahr ist es dort nicht mehr....
      Nur noch der daraus entstandene HUmus.
      Im Wald harkt und fegt auch keiner und wir gehen trotzdem immer gern in ihm spatzieren (und was man da noch so machen kann).
      Fazit für mich:
      *Laub liegen lassen, Igel brauchen das (bestenfalls im Frühjahr harken)

      *auf keinen Fall verbrennen- zu wertvoll!

      Viel Spaß noch mit Euren Garten
      hm
      *************************************************** [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Laubfall

      oder man verbrennt alles.
      Hallo, Werner,
      ich hatte noch beim Schreiben dran gedacht auch auf den dummen "Brauch" des Laubverbrennes einzugehen, aber dann dachte ich mir, dass das wohl kaum nötig sein würde.
      Leider scheint es doch noch nötig zu sein - In meinen Augen ebenso eine ökologische Schandtat wie das Heckenabbrennen inm Frühjahr.
      Was das Kleingetier in den (offenen) Plastiksäcken angeht - auch zwischen Aurich und Jever haben diese Säcke Luftlöcher, sodaß darin keine Spinne oder Assel eingehen muß.
      Gruß Eckard.

      • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Laubfall

        Hallo Eckard!

        Ich werde nicht extra nach Jever oder Aurich oder dazwischen fahren, nur um mir Plastiksäcke zu besorgen. Das sind mir die vier Spinnen nun doch nicht wert.
        Das mit den offenen Plastiksäcken ist Dir aber reichlich spät eingefallen. Warum hat der teilnehmende Mensch bei www nur solche Angst, gegen den Strom zu schwimmen und auch mal zuzugeben, daß er schon mal eine Spinne erwürgt oder auf den Scheiterhaufen wirft?.
        Die gleichen Leute stehen vor Ostern an den großen Osterfeuern und sehen mitleidslos mit an, wie hunderte Vögel und Igel verbrennen, die in dem großen Berg Holz und Strauch lebten.

        Wer Laub zusammenfegt und in Tüten stopft, verletzt und tötet dabei jede Menge Getier. Wer Laub verbrennt, z. B. Eichenlaub, was zu nichts Nutze ist, gibt den Kleinen wenigstens die Chance zu entfleuchen, denn Laub brennt kaum, schmolt nur so dahin.

        Wir müßen doch langsam mal wieder auf den Teppich zurückkommen! Wenn ich von den 360 000 Spinnen auf unserem Grundstück (4500m², 50 Bäume, von 150 jährigen Eichen bis Riesenkastanie) 40 erwürge, greife ich nicht in den Gang der Natur ein. Jede Hausfrau klatscht mit Vergnügen die dickste Spinne an die Wand, ohne Gewissensbisse! Zählt mal die Igel, die Ihr jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit auf den Straßen seht, platt gefahren!! Also steigt um von Euren PKWs auf öffentl. Verkehrsmittel!.
        Ich gebe auch zu, daß ich Mausefallen auf dem Boden stehen habe und immer froh bin, wenn es mal knallt. Dann erspare ich mir wieder einige Minuten Grauen, wenn es auf unserer Rigipsdecke abends um 22.00 raschelt und tappst, als wäre dort ein Gespenst.

        Man darf auch nicht vergessen, mit der Vernichtung von Laub, tötet man auch jede Menge Schädlinge, die sich im Laufe des Winters auf die Bäume zurückziehen und im Frühjahr als Raupen diese Bäume kahlfressen. Nicht alles, was da unten rumkriecht und sich bewegt, sind Nützlinge.

        Also Leute, hört auf so zu tun, als wärt Ihr die großen Umweltfreunde! Das ist doch alles scheinheilig!!
        Bevor Ihr zum Griechen oder Jugosglawen geht, seht einer Kuh ins Auge, dann wird Euch das Steak nicht mehr schmecken! Aber vorher über die brutalen Tiertransporte meckern!

        Mit umweltfreundlichem Gruß, Werner

  2. Antwort von nach 26 Minuten 0 hilfreich
    Re: Laubfall

    Jedes Jahr das gleiche Problem: Wohin mit all dem Laub, das
    die Bäume jetzt abwerfen?

    Es einfach so auf den Kompost werfen ist sicher nur bei
    kleineren Mengen sinnvoll. Größere Mengen sind für den Kompost
    meist nicht mehr zu verarbeiten, sie backen zusammen und
    brauchen viel zulange, um zu verrotten.

    Ich empfehle zwei Methoden:
    1. Wir heben all die Plastiksäcke von Torfmull oder
    Rindenmulch auf, die wir das Jahr über gekauft haben. Da
    hinein stopfen wir nun das trockene Laub und heben es
    uns für das nächste Jahr auf, wo es dann mit dem Rasenschnitt
    vermischt portionsweise nach und nach auf den Kompost wandert.

    kleine Insekten und Spinnen - also Nützlinge in unserem Garten
    - angesaugt und in dem Gerät verletzt. Sinnvoller ist es da,
    Hallo!

    Und Du meinst also, die armen Spinnen, die 6 Monate in Deinem Plastiksäcken zubringen müßen, überleben das? Ich glaube, die werden nicht nur verletzt, sondern gehen jämmerlich ein.
    Gruß Werner

  3. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    kleiner Zusatz

    Es einfach so auf den Kompost werfen ist sicher nur bei
    kleineren Mengen sinnvoll. Größere Mengen sind für den Kompost
    meist nicht mehr zu verarbeiten, sie backen zusammen und
    brauchen viel zulange, um zu verrotten.
    Wenn man den letzten Rasenschnitt mit der Laubfall-Phase verbindet, dann kann man sich zumindest einen Laubrechel-Tag sparen und man erhält dabei fein säuberlich geschnittenes Laub, dass sich sogar ganz wunderbar kompositieren lässt! ;o)

    Grüße,
    Cesmy

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