Spritze gegen Läufigkeit

Hallo,

Ich habe eine 1 1/2 jährige Jack russel Hündin.
Da wir auf dem gleichen Grundstück allerdings auch noch
einen 9 Jährigen Bernersennenhund haben und der jedesmal
wenn meine Hündin läufig ist, fürchterlichen Aufstand macht
(er jault ununterbrochen wie ein Wolf und ist völlig aufgelöst)
möchte ich gerne meiner Hündin diese Spritze gegen Die
Läufigkeit geben.

Hat irgendjemand schon mal Erfahrungen damit
gemacht oder etwas gehört (pro/contra) ?

Gruß Sandra

Hallo Sandra!

Laßt um Himmels Willen die Finger von einer Spritze!!!

Laßt sie einmal operieren und dann ist Ruhe für alle Zeiten. Und - die Hündin ist nicht mehr anfällig für Mamaleistenkrebs.
Eine Spritze gegen Läufigkeit wirkt oft ganz anders als man erhofft. Außerdem sind die Zitzen gereizt und sie bekommt oft eine Zitzenentzündung.

Gruß Max

Hey Sandra,
Deine Hündin spritzen zu lassen ist sicherlich kein Ausweg auf Dauer. Ich denke auch, dass Du sie am besten kastrieren lässt. Das Spritzen kann nämlich auch auch ungewollte Nebenwirkungen (Tumore,…) haben, da diese ja (ähnlich wie bei der Pille für Frauen) in den Hormonhaushalt Deiner Hündin eingreifen. Wenn Deine Hündin niemals Nachwuchs bekommen soll, ist die Kastration für alle Beteiligten wohl die beste Lösung.
Warum?

  • bei einer Sterilisation habt Ihr immer noch den Stress mit den Rüden, da Deine Hündin nach wie vor „gut riecht“; das ist nicht nur Stress für den Menschen, der dauernd aufpassen muss, sondern auch für den Berner Sennenhund und für Deine Hündin natürlich auch, da die beiden ja (kopfmäßig) immer noch darauf aus sind, Nachwuchs zu erzeugen
  • Deine Hündin ist noch relativ jung; durch eine Kastration lässt sich häufig verhindern, dass sie sich später mit Gebärmutterkrebs o.ä. herumplagen muss
    Es gibt allerdings auch mögliche negative Begleiterscheinunge, die vorkommen können, aber nicht müssen. Es besteht die Möglichkeit, dass Deine Hündin ruhiger wird (vielleicht ein Vorteil?) - dadurch aber auch evtl. fett (das liegt dann aber am Menschen). Desweiteren hat man auch von Charakteränderungen gehört, aber das ist von Hund zu Hund verschieden. Was noch vorkommen kann sind Fellveränderungen (aber nur bei langhaarigen Hunden) und Inkontinenz (meist bei großen Hunden; lässt sich medikamentös behandeln).
    Zum Schluss noch meine persönliche Erfahrung:
    Meine „Berner Sennen-Boxer-Rottweiler-Hündin“ haben wir auch zuerst spritzen lassen - das hat ihr auch in keinster Weise geschadet. Aber als sie 3 Jahre alt war, haben wir sie kastrieren lassen. Und es gab nie Probleme!Das ist auf Dauer die einfachste Lösung für Mensch und Hund.
    Wenn Deine Hündin also keinen Nachwuchs bekommen soll, dann lass sie operieren!
    Gruss, Mondenkind

Hallo Max!

Laßt sie einmal operieren und dann ist Ruhe für alle Zeiten.
Und - die Hündin ist nicht mehr anfällig für Mamaleistenkrebs.

Das wäre sie, wenn sie vor der ersten Läufigkeit kastriert worden wäre…meine Mädels haben beie trotz Kastration Mammatumore bekommen, die ine gutartige, die andere bösartige, sie ist letztendlich auch dran gestorben.

Bine