Scheue Bernersennenhündin

Hallo!
Wir haben eine 15monatige Bernersennenhündin die sich von fremden Personen nicht angreiffen lässt. Alle Nachbarn werden stürmisch begrüsst da hilft auch kein zurückrufen zuerst wird der Bekannte oder Nachbar begrüsst anschliesend kommt sie wieder zu Herrchen oder Frauchen zurück.
Kommt nun ein Fremder, der wird wie wild angebellt, wird beschnüffelt, es wird weiter gebellt, hat sie sich wieder beruhigt und der Fremde will sie streicheln zuckt sie zurück. Bei fremden Kindern ist es nicht so, die können sie sofort streicheln.
Wir nehmen sie überall mit hin zu Wanderungen mit in die Stadt es gibt nirgends wo ein Problem nur wen jemand sie streicheln will ist es aus. Wie kann man ihr diese Scheu helfen zu überwinden?

Wie kann man ihr diese Scheu helfen zu überwinden?

Hi
Empfehle Erziehungskurs, sowiso für eine solch grosse Rasse. Dort lernt sie mit fremden Leuten umzugehen und legt auch das Anbellen ab, das sicher Aerger gibt.
Wenn das nicht möglich ist, Bekannte, aber für den Hund fremde Leute engagieren, am Besten eine Gruppe. Diese laufen herum, ohne den frei laufenden Hund zu beachten. Von Zeit zu Zeit kniet jemand nieder und lockt den Hund, eventuell mit einem Leckerbissen. So wird der Hund sicherer gegenüber Fremden. Leichter geht dies allerdings in einem Kurs.
Gruss und viel Erfolg
JC

Hallo Robert!!
Also: ich glaube am besten wäre es, wenn dir ein paar Leute helfen könnten, die keine Angst vor deiner Hündin haben! Am ehesten kann man nämlich Scheu bei einem Hund loswerden, so war es jedenfalls bei meiner Hündin die innerhalb von 6 Jahren 12 Besitzer hatte!!!, indem man sich intesniv mit dem Tier beschäftigt. Es sollten sich irgendwelche Menschen, die für deine Hündin fremd sind, sich zu ihr auf den Fußboden setzen. Dann ruhig eine ganze Weile warten, und wenn es bis zu 2 Stunden dauert. Angenommen, sie kommt neugierig näher, dann sollte man sie einfach mal in Ruhe schnüffeln lassen, ohne das sie berührt wird. Nach einer Zeit könnte man ihr näherkommen auch mit einem Leckerbissen belohnen, damit sie weiß, das ihr niemand etwas böses will. Und es wäre natrülich sehr hilfreich, wenn sich alle Besucher zumindestens am Rande mit ihr beschäftigen, sie aber auch in Ruhe lassen, wenn sie sich zurückzieht, und sie dann nicht zur Nähe zwingen, weil sie das nur noch mehr verschrecken würde.Wie reagiert sie denn, wenn andere Hunde mit in ihr Haus gebracht werden?? Das kann nämlich auch sehr hilffreich sein, falls sie andere Hunde in ihrem Revier zuläßt. Natürlich sollte es ein selbstbewußter Hund sein, damit sie merkt, das ihre Angst unbegründet ist.Okay, lanmge Rede kurzer Sinn: kann dir nicht versprechen ob es was hilft, aber ich denke mit viel Geduld und Verständnis müßte es zu machen sein. Wünsche dir viel Glück dabei, und würde mich freuen, wenn du Lust hast, kurz zu erfahren ob mein Tip, oder vielleicht ein anderer?? was gebracht hat.
Liebe grüße, Keks

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
unsere Labradorhündin war in dem Alter genauso, Kinder kein Problem, aber Fremde!
Das hat sich mit der Zeit von allein gelöst. Die Hündin ist jetzt 3 Jahre. Angebellt werden nur noch bestimmte Leute: Große kräftige Erwachsene mit unfreundlicher lauter und dunkler Stimme. Alle anderen werden schwanzwedelnd angesprungen. Kinder werden umgeschupst und dann wird die Mütze vom Kopf geklaut.
Unsere Hündin hat von Ihren Streifzügen (das Streunen ist Ihr nicht abzugewöhnen) schon zweimal Junge bekommen. Wenn ich genau darüber nachdenke, hat die Ängstlichkeit mit den ersten Jungen aufgehört. Das wäre einen versuch wert.
Tilo