Die vielen Erfahrungsberichte haben wir ein bißchen sacken lassen und haben uns nun für einen Hund entschieden.
Von einem Rassehund sehen wir allerdings ab, sondern wollen zunächst im Tierheim unser Glück versuchen. Sind dort in der Regel überhaupt Welpen zu haben, oder lediglich ältere Hunde? Der nächste Schritt wäre ein Blick in die Zeitung. Worauf müssen wir achten? Wie alt sollte das Hündchen sein, bevor es seine Mutter nicht mehr braucht? Müssen wir sofort mit ihm zum Tierarzt, um ihn durchchecken bzw. impfen zu lassen, oder wie lange hat das Zeit?
Gibt es etwas, worauf man speziell in den ersten Tag mit dem neuen Familienmitglied achten sollte?
Hallo Anna-Julika,
wir haben uns auch vor zwei Jahren einen Hund zugelegt und wussten auch nicht so sehr viel.
Dass die Erziehung konsequenz bedarft, hast du ja schon erwähnt und das ist so ziemlich das wichtigste.
Wir haben es bisher nicht bereut, der Hugo (mischling:berner sennen,colly/husky ) ist mittlerweile 2 1/4 Jahre alt und sehr brav, lieb und gehorsam.
Denke mir auch das Mischlinge einfach robuster sind als Rassehunde, aber ob es in Tierheim Welpen gibt…? das bezweifle ich eher. Dafür sind aber Lokalzeitungen meistens voll davon und Mischlinge bekommt man meistens gegen Impfkosten (fast) geschenkt. Wenn man die im Alter von ca. 8 Wochen nimmt, sind die ja auch meistens schon sauber, wenn nicht-die lernen das sehr schnell.
Bei Haftpflicht sollte man auf Selbstbeteiligunganteil achten. Es gibt schon günstige Versicherung, aber meistens mit Haken z.B…ähmmm…ok, wenn die Selbstbeteiligung 500 DM ist und der junge Hund ständig irgendwelche Schuhe in Wert von… sagen wir mal 200 DM zerfetzt (anfangs tun die ja solche Sachen), dann bezahlt das die Versicherung nicht.
Eine sehr gute Adresse, wo ich viel gelernt hab´ (Erziehung, Gesundheit, Ernährung…alles mögliche)und jedesmal ratz-fatz Hilfe bekommen hab´ist: http://www.yorkie.ch/
Viel Glück und Spass )
Maja
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Wieso bringst Du denn immer Welpen mit einem Tierheim in Verbindung?
Im Tierheim sind meistens Hunde die ausgesetzt wurden oder Hunde, deren Halter aus irgendeinem Grund keinen Hund mehr halten wollen oder dürfen.
Das Alter geht von jung bis ins Greisenalter. Für euch würde ich niemals einen Welpen empfehlen. Wie ich schon mal schrieb, ein dreijähriger oder auch etwas jünger wäre schon gut. Nach der Probezeit könnt Ihr Euch dann entscheiden.
Die Tierarztfrage beantworten Euch die Leute aus dem Tierheim. Meistens sind sie für das kommende Jahr geimpft und haben eine Wurmkur hinter sich. Die Kosten müßt Ihr wahrscheinlich tragen.
Nur ein Wort zu den Kosten eines Hundes. Unser Hund hat 1999 schon über 1000,-DM beim Tierarzt gekostet. (Operation Milchleistenkrebs). Diese Operation ist sehr häufig!!!
Hundefutter bisher gut 800,- DM.
Vor ein paar Wochen haben wir eine Fernsehsendung gesehen, in der gesagt wurde, ein Hund kostet in seiner Lebenszeit so viel wie ein neuer Kleinwagen.
Das nicht zur Abschreckung, sondern zur Warnung. Und ein Hund wird im Kopf nicht älter und vernünftiger, wie Eure Kinder, sondern er bleibt ewig ein Kind.
Gruß Werner
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danke nochmals für Deine Ratschläge. Es gibt doch immer wieder Dinge, an die man zunächst nicht denkt. Zum Beispiel das ein Hund mehr kostet als das tägliche Futter. Hundesteuern sind dann wohl auch fällig.
Ich fragte deshalb speziell nach Welpen, weil für uns nur ein sehr junger Hund in Frage kommt. Mich würde interessieren, warum Du uns keinen Welpen empfehlen würdest. Liegt es an Hundebabies generell oder an uns als Familie?
Eine Freundin hat uns den Rat gegeben (sollten wir im Tierheim nicht fündig werden) in einigen Tierarztpraxen anzufragen. Dort wüßte man in der Regel, ob gerade irgendwo ein Wurf sei. Kannst Du das bestätigen?
Das mit den Tierarztpraxen ist schon richtig. Die Tierärzte sind meistens über ihre Patienten informiert. Manchmal hängen in den Praxen auch Adressen der Hundehalter aus, die demnächst Nachwuchs erwarten.
Die Hundesteuer ist ein Minibetrag. Kommt ganz auf die Stadt an. Bei uns so um die 100,-DM.
Welpen würde ich nur den Leuten empfehlen, die 24 Stunden für den Hund da sind. Das erste Jahr ist das Erziehungsjahr und da sind die wenigsten Menschen zu geeignet, einen Hund zu erziehen. Das ist doch das Problem. Die niedlichen kleinen Welpen werden gekauft und zu Haus erstmal als Teddyersatz gebraucht. Wenn dann der erste Teppich versaut ist, der erste 6000,-DM-Schrank angeknabbert und die Tapeten etwa 1 Meter über dem Boden anfangen, statt an der Fußleiste, kommen die ersten Bedenken.
Wir haben jetzt den dritten Schäferhund. Der erste starb an den Folgen von Krebs. Den zweiten bekamen wir als Welpen und waren nicht in der Lage, ihn zu erziehen. Trotz einiger Kurse in der Hundeschule. Er war einfach nicht erziehbar, wie man uns dann auch bestätigte.
Den zweiten haben wir dann als dreijährigen gekauft und er ist ein Familienhund. Hört aufs Wort, solange nur wir da sind. Sobald Fremde auf dem Grundstück sind, wird er zur Bestie (kein Witz).
Deshalb ist der Abschluß einer Hundehaftpflicht viel wichtiger, als die Anmeldung bei der Stadt.
Gruß Werner
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wow, daß mit der Hundehaftpflicht ist nun wirklich ein guter Tip! Daran hätten wir überhaupt nicht gedacht.
Wir haben wirklich nicht vor, ein zugegebenermaßen niedliches Hundebaby als Teddyersatz zu halten. Davon gibt es in unserem Kinderhaushalt reichlich
Ich denke mir, bei einem Hundebaby ist wie bei einem Kleinkind eines ganz besonders wichtig: Konsequenz! Da ich nicht außer Haus arbeiten gehe, wäre ich rund um die Uhr für den Hund da. Mal abgesehen vom Nachtschlaf, wo der Hund allerdings auch im Land der Träume sein sollte.
Ich habe zwar immer gesagt ein Hund gehört nicht ins Bett, aber ich vermute unsere älteste Tochter (6 Jahre alt) wird ihn heimlich zu sich lassen. Aber möglicherweise sind alle zufrieden, wenn er in einem Körbchen neben ihrem Bett schläft.
Bei uns liegt natürlich sehr viel Spielzeug herum und sicher wird er das eine oder andere Stück zu packen kriegen, aber im Großen und Ganzen denke ich, man kann ihn an sein eigenes Hundespielzeug gewöhnen.
Wenn wir einen „älteren“ Hund, also dem Babyalter entwachsen, nehmen, woher sollen wir wissen, welchen (Leidens-)Weg er hinter sich hat? Vielleicht haben ihn die Vorbesitzer erst recht verkorkst und anschließend haben wir Probleme damit, ihm Benehmen beizubringen. Gerade das Baby- und Kleinkindalter sind prägend. Ich habe wenig Vertrauen darin, daß irgendjemand, der den Hund dann schließlich nicht mehr haben will, den wichtigen ersten Lebensabschnitt mit viel Liebe und Konsequenz gestaltet hat.
Wir haben in meinem Elternhaus ständig Katzen aufgenommen, die niemand mehr wollte. Irgendwann saßen sie einfach vor der Tür. Es gibt mir ein gutes Gefühl zu wissen, daß diese Geschöpfe noch ein paar schöne Jahre bei uns haben durften. Aber es tat auch weh erkennen zu müssen, wie wenig Vertrauen die Tiere in die Menschen hatten. Die meisten haben wirklich etwas durchgemacht und mußten erst wieder lernen, daß es auch Menschen gibt, die sie lieb haben und nicht wegwerfen wie einen alten Schuh.
wow, daß mit der Hundehaftpflicht ist nun
wirklich ein guter Tip! Daran hätten wir
überhaupt nicht gedacht.
Wir haben wirklich nicht vor, ein
zugegebenermaßen niedliches Hundebaby als
Teddyersatz zu halten. Davon gibt es in
unserem Kinderhaushalt reichlich
Ich denke mir, bei einem Hundebaby ist wie
bei einem Kleinkind eines ganz besonders
wichtig: Konsequenz! Da ich nicht außer
Haus arbeiten gehe, wäre ich rund um die
Uhr für den Hund da. Mal abgesehen vom
Nachtschlaf, wo der Hund allerdings auch
im Land der Träume sein sollte.
Ich habe zwar immer gesagt ein Hund gehört
nicht ins Bett, aber ich vermute unsere
älteste Tochter (6 Jahre alt) wird ihn
heimlich zu sich lassen. Aber
möglicherweise sind alle zufrieden, wenn
er in einem Körbchen neben ihrem Bett
schläft.
Bei uns liegt natürlich sehr viel
Spielzeug herum und sicher wird er das
eine oder andere Stück zu packen kriegen,
aber im Großen und Ganzen denke ich, man
kann ihn an sein eigenes Hundespielzeug
gewöhnen.
Wenn wir einen „älteren“ Hund, also dem
Babyalter entwachsen, nehmen, woher sollen
wir wissen, welchen (Leidens-)Weg er
hinter sich hat? Vielleicht haben ihn die
Vorbesitzer erst recht verkorkst und
anschließend haben wir Probleme damit, ihm
Benehmen beizubringen. Gerade das Baby-
und Kleinkindalter sind prägend. Ich habe
wenig Vertrauen darin, daß irgendjemand,
der den Hund dann schließlich nicht mehr
haben will, den wichtigen ersten
Lebensabschnitt mit viel Liebe und
Konsequenz gestaltet hat.
Wir haben in meinem Elternhaus ständig
Katzen aufgenommen, die niemand mehr
wollte. Irgendwann saßen sie einfach vor
der Tür. Es gibt mir ein gutes Gefühl zu
wissen, daß diese Geschöpfe noch ein paar
schöne Jahre bei uns haben durften. Aber
es tat auch weh erkennen zu müssen, wie
wenig Vertrauen die Tiere in die Menschen
hatten. Die meisten haben wirklich etwas
durchgemacht und mußten erst wieder
lernen, daß es auch Menschen gibt, die sie
lieb haben und nicht wegwerfen wie einen
alten Schuh.
Liebe Grüße
Anna-Julika
Hallo Anna-Julika
Ich finde es schön das Ihr trotz vieler schwarzmalerei hier Euch trotzdem für einen Hund entschieden habt!
Außerdem finde Ich es schön das Ihr Euch nun für einen Mischling entscheidet und somit kein Geldgeier(Züchter)an Euch provitiert!
Im Tierheim wird es wohl schwieriger einen Welpen zu finden aber nachfragen würde Ich dort auf jeden Fall.Die Idee mit dem Tierarzt ist Phantastisch ;o) genau durch diesen bin auch Ich zu meinem Hund gekommen,außerdem bieten Zeitung und der örtliche Tierschutz auch noch möglichkeiten Euch nach Eurem Familienzuwachs umzusehn!
Achtet auch darauf das man Euch nicht über den Tisch zieht,in der regel wird ein Mischling (frühestens mit 8 Wochen auf keinen Fall früher)gegen eine kleine gebühr für die Impfung und Entwurmung abgegeben.
Das liegt in der Regel so zwischen 100 und 200 Mark je nach Tierarzt(Welpen werden mit acht wochen das erstemal und mit zwölf wochen dann das zweitemal geimpft),damit Du sichergehn kannst das das Tier auch tatsächlich geimpft ist lass Dir den Impfpass zeigen(wird immer vom Tierarzt bei der ersten Impfung ausgestellt genau wie bei Deinen Kindern auch)den muß man Dir bei abschluß des Kaufs sowieso übergeben.Für einen Ungeimpften Welpen darf man natürlich auch Geld verlangen(solltr man auch damit man sicher sein kann das er nicht in irgeneinem Labor landet)aber achte darauf das Du nicht soviel für einen Mischling zahlst das Du Dir dafür einen guten Rassehund zulagen könntest,dann sind die Verkäufer nämlich mit sicherheit auch nur am profit interessiert und das sollte man nie Unterstützen!!!
Achte darauf das Du die Mutter sehn darfst damit Du siehst in welcher verfassung das Tier ist und was für ein Wesen Sie hat(das kann hilfreich sein für die auswahl,wer will schon Nachwuchs von einem agresiven Tier haben?),schau Dir das Umfeld Deines Welpen an und versuche abzuschätzen wie er bisher aufgewachsen ist.
Hatte er z.B. auch schon kontakt zu Menschen (evtl.vieleicht auch schon zu Kindern?wäre lobenswert)
Kauf kein Tier das in irgendeiner Scheune im Dunkeln ohne genügend kontakt zum Mensch sein dasein fristen mußte!
Zur auswahl des Welpen kann Ich Dir nur den Tip geben Dir ein aufgeschlossenes Tier auszusuchen.Ist ein Welpe eher ängstlich und zurückhaltent ist es meist schwierig mit Ihm zurande zu kommen oder er hat gar schlechte erfahrungen gemacht.Welpen mit 8 Wochen sind eigentlich frech und wunderpfitzig und gehen auf jeden schwanzwedelnd zu.Also beobachte Die Tiere die Du Dir ansiehst genau.
Auch wenn der Welpe schon geimpft ist empfielt es sich einen check beim Tierarzt zu machen um sicherzugehn das alles in Ordnung ist,außerdem kann der Arzt Dir noch viele nützliche Tips zur Fütterung und vielem anderen geben.
Bevor das Hundbaby zu Euch ins Haus kommt müsst Ihr aber an die vorbereitungen Denken
es sollt ein schlafplatz vorbereitet sein,Fressnapf und Wasserschüssel,Futter fürdie ersten Tage und ein bißchen Spielzeug.Hierzu würde Ich Dir empfehlen mal in der Buchhandlung umzuschauen dort gibt es gute Bücher zum Thema Hund .wähl kein Rassebuch sonden schau Dich nach einem Leitfaden für Welpen um da stehn viele nützliche Tips drin was man so alles vorbereiten sollte!
Hundesteuer ist unumgänglich!Der Hund muß mit spätestens 3 Monaten angemeldet werden,wenn Du das nicht tust und sie Erwischen Dich wirds Teuer weil Du dann zur Steuer auchnoch Strafe zahlst(weiß daß aus eiegner erfahrung hab damals 200 Mark strafe bezahlt weil Ich sie erst mit 6 Monaten angemeldet habe).
EineHundehaftpflicht(kostet zwischen 140 und 200 Mark im Jahr)ist unverzichtbar weil ein Hund nunmal genau wie ein Kind unberechenbar ist und es kann auch leicht mal zu einem Schadensfall kommen der nicht so leicht zu tragen wäre(z.B.Ihr seid zu Besuch bei Freunden und Hundi ruiniert den Nagelneuen Teppichboden).
Von einer Tierkrankenversicherung kann Ich Dir nur abraten,leg das Geld leiber auf die Seite dann haßt Du es auch wenn Du zum Tierarzt mußt diese Versicherungen sind Teuer und bringen nicht viel weil die eh nie alles zahlen!!!
So Ich hoffe nun das Du bald den passenden Welpen für Euch entdeckst und dann viel Freude mit dem neuen Familienmitglied haßt!
Gruß Claudia
P.S.enk dran das Du dann noch ein Kind mehr haßt!!!
Welpen knappern auch an Schuhen, Möbeln und anderen Sachen. Kann manchmal sehr teuer werden. Oder wollt ihr ihn, wenn er verkorkst ist, auch ins Tierheim bringen? Der Züchter nimmt ihn nicht zurück. Schaut doch einmal ins Tierheim. Außerdem verlieren auch manche Hunde ihre Frauchen und Herrchen durch den Tod. Die Erben nehen dann das Erbe, geben aber den Hund im Tierheim ab. Oder durch Scheidung. Wenn beide wieder arbeiten kann sich auch keiner um den Hund kümmern. Die Tierheime bieten normalerweise auch an, probeweise mit ihm Gassi zu gehen, damit man testen kann, wie Hund und Mensch miteinander auskommen.
mfg.
Monika
Bei uns liegt natürlich sehr viel
Spielzeug herum und sicher wird er das
eine oder andere Stück zu packen kriegen,
aber im Großen und Ganzen denke ich, man
kann ihn an sein eigenes Hundespielzeug
gewöhnen.
Wenn wir einen „älteren“ Hund, also dem
Babyalter entwachsen, nehmen, woher sollen
wir wissen, welchen (Leidens-)Weg er
hinter sich hat? Vielleicht haben ihn die
Vorbesitzer erst recht verkorkst und
anschließend haben wir Probleme damit, ihm
Benehmen beizubringen. Gerade das Baby-
und Kleinkindalter sind prägend. Ich habe
wenig Vertrauen darin, daß irgendjemand,
der den Hund dann schließlich nicht mehr
haben will, den wichtigen ersten
Lebensabschnitt mit viel Liebe und
Konsequenz gestaltet hat.
Wir haben in meinem Elternhaus ständig
Katzen aufgenommen, die niemand mehr
wollte. Irgendwann saßen sie einfach vor
der Tür. Es gibt mir ein gutes Gefühl zu
wissen, daß diese Geschöpfe noch ein paar
schöne Jahre bei uns haben durften. Aber
es tat auch weh erkennen zu müssen, wie
wenig Vertrauen die Tiere in die Menschen
hatten. Die meisten haben wirklich etwas
durchgemacht und mußten erst wieder
lernen, daß es auch Menschen gibt, die sie
lieb haben und nicht wegwerfen wie einen
alten Schuh.