Hund - ja oder nein???

Von: , Frage gestellt am Mo, 9. Aug 1999

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3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
    Re: Hund - ja oder nein???

    Hallo Anna-Julika,
    Bedenken hast du jetzt schon genug gehört; jetzt will ich dir mal Mut machen! Grade wenn du Kinder hast, kann der Hund eben nicht so eine riesig wichtige Rolle einnehmen. Der Hund hat natürlich Bedürfnisse die erfüllt werden müssen, aber lass dich bloss nicht erschrecken von Forderungen wie "mindestens dreimal 30 Minuten..." Auch ein Hund ist anpassungsfähig. Im Urlaub kannst du z.B. Leute suchen, die den Hund gegen Entgelt in ihre Familie aufnehmen. Wenn du ihm die plötzliche Umstellung nicht zumuten willst, lass ihn dort ab und zu für kurze Zeit. Viele machen das auch gern auf Gegenseitigkeit. Ein Hund wird euch viel Freude machen und sicher auch ab und zu lästig sein. Aber das ist ja mit den Mitmenschen auch so.
    Übrigens haben wir auch zwei Kinder und einen Hund. Wir lieben ihn und sorgen gut für ihn, aber wir stehen deshalb nicht Kopf!
    Liebe Grüsse und viel Spass,
    Andrea

  2. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Re: Hund - ja oder nein???

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    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Re^2: Hund - ja oder nein???

      Liebes Forum,

      wir überlegen uns einen kleinen
      Familienhund zuzulegen. Die Entscheidung
      ist noch nicht in letzter Konsequenz
      gefallen, obwohl wir bereits mit vielen
      Hundebesitzern gesprochen haben.
      Wir brauchen ein paar Erfahrungsberichte,
      inwieweit ein Hund die Familienroutine
      aus
      dem Lot bringt. Sicher ist dies aus
      rassenabhängig, aber wir suchen nach
      einem
      kleinen kinderfreundlichen Tier, daß
      außer
      den normalen Spaziergängen nicht
      ungewöhnlich viel Auslauf braucht (Haus
      und Garten vorhanden).
      Uns ist durchaus klar, daß ein neues
      Familienmitglied eine Bereicherung
      darstellt, jedoch sind auch Pflichten
      damit verbunden, von denen wir uns kein
      rechtes Bild machen können.
      Muß man z. B. am Wochenende für den Hund
      aufstehen, obwohl die Kinder (endlich)
      bis
      8:00 Uhr schlafen? Wie lange hält ein
      Hund
      nachts durch? Kann er, nachdem er das
      Babyalter hinter sich hat, auch mal eine
      Stunde allein im Haus bleiben? Wie fühlt
      sich ein Hund, wenn er zur Urlaubszeit in
      eine Hundepension gegeben wird?
      Woran sollte man sonst noch denken?
      Der nächste Punkt ist das woher. Ich
      würde
      gerne einen Welpen aus dem Tierheim
      adoptieren, aber es übersteigt meinen
      Rahmen des Erträglichen und ich wäre
      traumatisiert. Niemals könnte ich mir aus
      den vielen kleinen Wesen eines aussuchen!

      Weiß jemand die Adresse des deutschen
      Hundezüchterverbandes?

      Danke
      Anna-Julika

      Hallo,
      Sich einen Hund anzuschaffen sollte wohl
      gut überlegt sein, denn so ein Tier kann
      verdammt alt werden.
      1. Das länger schlafen kann man einem Hund
      anerziehen, man muß also nicht unbedingt
      um 7:00 Gassi gehen.
      2. Vom ersten Tag an, egal wie alt der
      Hund ist, muß man ihn "konsequent"
      erziehen, dazu gehört auch, daß er alleine
      bleiben kann. Am Anfang wird er sicherlich
      heulen, also würde ich mit wenigen Minuten
      anfangen. Wenn man dann wieder kommt, muß
      man sich aber auch riesig freuen, daß man
      den kleinen Wurm sieht. Am besten man sagt
      immer wieder das Gleiche, sowie: "Wir
      kommen gleich wieder", so daß er später
      weiß, aha, die gehen jetzt weg, kommen
      aber wieder.
      3. Egal was für einen Hund man sich
      zulegt; ein Hund muß spazieren gehen und
      bitte nicht nur um den Block, denn Haus
      und Garten sind sein Revier und sein
      Revier beschmutzt man nur ungerne.
      4. Um sein Sozialverhalten zu stärken,
      sollte der Kontakt mit anderen "nicht
      gestörten" Hunden gegeben sein (z.B.
      Welpenschule).
      5. Ein Hund muß, auch in einer Familie,
      immer sein Plätzchen haben, wo er absolut
      ungestört schlafen kann und seine Ruhe
      hat!!!
      6. Das Thema "Hundepension" halte ich für
      nicht so besonders gut: Warum fahrt Ihr
      nicht mit dem Hund in den Urlaub? Er hat
      doch wohl ein Recht mit in den Urlaub zu
      fahren?! Evtl. bekommt er einen Knacks
      weg, wenn er in eine Pension kommt.
      7. Frage: Seit Ihr euch im Klaren darüber,
      daß wenn dieser Hund mal krank wird, er
      Euer Leben evtl. noch mehr einschränken
      könnte; z.B. wenn er mal nachts raus muß,
      weil sein Durchfall ihn plagt oder er
      schwer krank wird und gar nicht mehr
      alleine sein kann, auch die Kosten, die
      dadurch entstehen. Diesbezüglich spreche
      ich aus Erfahrung; denn mein Hund leidet
      seit fast einem Jahr unter einem schweren
      Herzfehler, er kann gar nicht mehr alleine
      bleiben wg. Entwässerung und regelmäßiger
      Tabletteneinnahme; dies ist natürlich ein
      extremer Fall, aber man kann dies nicht
      ausschließen.
      Ihr solltet euch wirklich "gut" überlegen,
      ob es eine gute Entscheidung ist, Euch
      einen Hund zu holen.
      Gruß Bianca
      Hallo ich kann mich nur der Bianca anschliesen.
      Ein Hund gehört zur Familie,ich würde auch meine Kinder nicht in eine Pansion geben.
      Urlaub ist eine Planbare Sache, ein Hund macht natürlich auch arbeit,aber die Freude mit oder über den Hund machen dies wieder wet.
      Die entscheidung Hund ja oder nein,kann euch keiner abnehmen.Probiert es erstmal über das wochenende mit einem " Probehund " vom Tierheim oder von Freunden.
      Gruß
      Lukas

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