Hallo liebe Expertinnen und Experten,
seit Mitte Mai 2002 habe ich eine Perserkatze, die ich als „Fundkatze“ durch den Tierschutzverein bekommen habe. Weil „Kami“ so gerne kämpft und wir uns anfangs „zusammengerauft“ haben (ich habe ihr das verfilzte Fell vorsichtig Millimeter um Millimeter gekämmt), bekam sie von mir den Namen „Kami-Katze“. Sie ist ca. 5 - 7 Jahre alt und wurde erst im März 2002 sterilisiert. Über ihr „Vorleben“ ist nichts bekannt.
„Kami“ verträgt sich nicht mit anderen Katzen / Katern. Diese werden von ihr gnadenlos verfolgt und verprügelt, so daß nur wir beide eine WG gebildet haben. Meine Wohnung liegt in der 1. Etage, so daß „Kami“ nicht raus kann. Ich hatte sie aber schon zweimal an der Leine mit auf der kleinen Wiese, die sich hinter dem Haus befindet.
Als ich „Kami“ abholte sagte mir die Dame, daß „Kami“ die Angewohnheit habe zu schreien. Außerdem hatte sie dort angefangen den Garten sowie die Umgebung zu erkunden.
In der ersten Nacht habe ich bei ihr im Wohnzimmer geschlafen. Die folgenden Tage der ersten Woche habe ich nur bruchstückhaft geschlafen, da ich immer wieder durch „Kamis“ Schreien geweckt wurde. Ab der zweiten Nacht hatte ich in meinem Bett im Schlafzimmer geschlafen (mit verschlossener Tür). Seit dem ich mit dem Schlafsack auf dem Sofa im Wohnzimmer schlafe ist „Kami“ nachts ruhig.
Nun habe ich aber das Problem, daß „Kami“ auch tagsüber schreit, wie mir meine Nachbarn (noch freundlich) erzählten. Ich konnte mit der „Leidensgeschichte“ einer Fundkatze etwas Zeit und Verständnis herausschinden.
Seit dem 07.06.2002 bekommt „Kami“ 4 x tgl. Bach-Blüten (# 02, 15, 16, 29) … und sie schreit immer noch! Es soll evtl. etwas weniger, bzw. weniger lang (am Stück) geworden sein???
Ich denke, daß es daran liegt, daß ich VZ arbeite und „Kami“ nicht so lange alleine sein möchte. Sie hat ganz viel Spielzeug, bekommt von mir Futter, Wasser, ein sauberes Katzenkloo und dazu noch viel Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten wenn ich zuhause bin. Wenn meine Arbeit es zuläßt, fahre ich sogar zwischendurch kurz nach Hause, um mit ihr zu spielen.
Leider habe ich nicht die Möglichkeit, eine andere Person während meiner Abwesenheit in meine Wohnung zu lassen, da alle Personen aus meinem Freundes- / Bekanntenkreis berufstätig sind. Kinder wären keine gute Idee, da „Kami“ z. B. die 12-jährige Tochter meiner Freundin „angesprungen“ hat (+ Krallen), da diese sich zu hektisch bewegt und auch noch die Flucht (!) ergriffen hat. Mein schnell dazwischen gehaltener Arm bekam dann die Kratzer ab, die für das Mädchen gedacht waren.
Während meiner Abwesenheit habe ich für „Kami“ eine CD mit beruhigender Harfe-Musik laufen, damit sie sich nicht so alleine fühlt.
Ich bin mit Katzen gewissermaßen aufgewachsen. Wir hatten immer gequälte / ausgesetzte Katzen aufgepäppelt und dann vermittelt. Aber bei „Kami“ gehen mir so langsam die Ideen aus
((
Wer kann mir noch Tips geben. Ich mache mir Sorgen, daß meine Nachbarn bald keine Geduld mehr für „Kami“ und ihre Schreierei haben und ich „Kami“ wg. der „Lärmbelästigung“ wieder abgeben muß.
Danke schon mal vorab für Eure Tips.
Anne (& „Kami“)
PS: Auf TZ kann ich nicht wechseln aus finanziellen Gründen.
